
Der Online-Videokurs für
Bankkaufmann
& Bankkauffrau
Deine komplette Prüfungsvorbereitung. Visuell, verständlich und genau auf deinen IHK-Abschluss zugeschnitten.
Warum Textbücher oft frustrieren
Trockene Theorie, schwer verständliche Fachbegriffe und endlose Textwände – so kennen viele Azubis ihre Prüfungsvorbereitung. Besonders bei komplexen Themen wie der IHK-Prüfung für Bankkaufmann & Bankkauffrau wird aus dem Lernstoff schnell eine unüberschaubare Masse an Informationen. Unser Videokurs löst dieses Problem radikal mit Visuellem Lernen und zeigt dir, wie effizientes Lernen wirklich funktioniert.
Die alte Art zu lernen
- Veraltete Skripte
- Trockene Theorie
- Fehlender Praxisbezug
Die Evkola Methode
- Visuelles Verständnis
- Echte Geschäftsfälle
- Fokus auf Verständnis

Kurs-Trailer ansehen
Dein roter Faden durch die Prüfung

Bankwirtschaft
Kreditgeschäft, Einlagengeschäft, Zahlungsverkehr und Wertpapiergeschäft. Die Kernbereiche des Bankgeschäfts.

Rechnungswesen/Steuerung
Buchhaltung, Kostenrechnung, Bilanzanalyse und betriebswirtschaftliche Kennzahlen im Bankwesen.

WISO
Wirtschafts- und Sozialkunde. Deine Rechte & Pflichten als Azubi.
Lernen im eigenen Tempo
Pause, Spulen, Wiederholen – du bestimmst, wie schnell du lernst. Keine Zeitnot, kein Druck.
Überall verfügbar
Lerne auf Handy, Tablet oder Laptop – zu Hause, unterwegs oder in der Pause.
Prüfungsnah
Fokus auf relevante IHK-Themen. Kein unnötiger Ballast – nur was wirklich wichtig ist.
Update-Garantie
Immer aktueller Stoff. Wir aktualisieren den Kurs regelmäßig nach neuen Prüfungsvorgaben.
Entwickelt von Experten
Unsere Kurse werden nicht von Theoretikern erstellt. Jedes Modul ist geprüft von erfahrenen IHK-Prüfern und Ausbildern aus der Praxis.
Bereite dich gezielt auf Bankkaufmann & Bankkauffrau vor
Unser Kurs deckt den offiziellen Rahmenlehrplan lückenlos ab. Wir starten mit den Grundlagen von Bankwirtschaft, gehen dann tief in die Details von Rechnungswesen/Steuerung und bereiten dich optimal auf WISO vor. Egal ob Rechenaufgaben oder komplexe Fälle – wir holen dich da ab, wo du stehst, und führen dich Schritt für Schritt zum Prüfungserfolg.
Jedes Video ist darauf ausgelegt, komplexe Inhalte verständlich zu machen. Wir zeigen dir nicht nur die Theorie, sondern erklären dir auch, wie sie in der Praxis angewendet wird. Du siehst echte Beispiele aus dem Berufsalltag, lernst typische Prüfungsaufgaben zu lösen und verstehst die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Themenbereichen. So verstehst du nicht nur, was du lernen musst, sondern auch warum es wichtig ist undwie du das Wissen in der Prüfung anwendest.
Unsere erfahrenen Dozenten kennen die IHK-Prüfung aus erster Hand und wissen genau, wo die Fallstricke lauern. Sie haben selbst hunderte von Azubis erfolgreich durch die Prüfung begleitet und kennen die typischen Fehler, die Prüflinge immer wieder machen. In unseren Videos erklären sie dir Schritt für Schritt, wie du komplexe Aufgaben löst, zeigen dir bewährte Lösungsstrategien und geben dir praktische Tipps, die dir in der Prüfung wirklich helfen. So bereitest du dich nicht nur oberflächlich vor, sondern erwirbst echtes Verständnis für deinen Ausbildungsberuf.
Der Kurs ist so strukturiert, dass du jederzeit zurückspringen kannst, wenn du etwas nicht verstanden hast. Du kannst schwierige Passagen mehrmals ansehen, in deinem eigenen Tempo lernen und gezielt die Themen wiederholen, die dir noch Probleme bereiten. Diese Flexibilität macht den Unterschied zwischen frustrierendem Büffeln und effektivem Lernen. Am Ende wirst du nicht nur die Prüfung bestehen – du wirst wirklich verstanden haben, worum es in deinem Beruf geht.
Dein IHK-Lexikon: Alle Themen im Detail
Grundlagen Bankwesen
Was versteht man unter dem Begriff Bankwesen?
Das Bankwesen umfasst alle Institutionen und Aktivitäten, die sich mit der Vermittlung, Verwaltung und dem Transfer von Geld und Kapital befassen. Es bildet die Grundlage des Finanzsystems und ermöglicht die Abwicklung des Zahlungsverkehrs, die Kreditvergabe und die Geldanlage. Banken nehmen dabei eine zentrale Rolle als Vermittler zwischen Sparern und Kreditnehmern ein.
Welche Funktionen erfüllt der Finanzmarkt?
Der Finanzmarkt bringt Anbieter und Nachfrager von Kapital zusammen und ermöglicht den Handel mit Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen und Derivaten. Er sorgt für die effiziente Allokation von Kapital, die Risikoverteilung und die Preisbildung durch Angebot und Nachfrage. Zudem ermöglicht er Unternehmen und Staaten die Kapitalbeschaffung zur Finanzierung von Investitionen.
Was bedeutet Liquidität im Bankwesen?
Liquidität bezeichnet die Fähigkeit einer Bank, ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit vollständig erfüllen zu können. Sie umfasst sowohl die kurzfristige Zahlungsfähigkeit als auch die Verfügbarkeit ausreichender liquider Mittel. Eine ausreichende Liquidität ist überlebenswichtig für Banken und wird durch gesetzliche Mindestanforderungen und Liquiditätskennziffern überwacht.
Konten & Zahlungsverkehr
Was versteht man unter Zahlungsverkehr?
Der Zahlungsverkehr umfasst alle Transaktionen zur Übertragung von Geld zwischen Wirtschaftssubjekten, sowohl bargeldlos (Überweisungen, Lastschriften, Kartenzahlungen) als auch in bar. Er ermöglicht die Abwicklung des Wirtschaftslebens und wird durch Banken als zentrale Dienstleistung organisiert. Moderne Zahlungsverkehrssysteme arbeiten elektronisch und ermöglichen schnelle, sichere Transaktionen national und international.
Welche Aufgaben umfasst die Kontoführung?
Die Kontoführung beinhaltet die Verwaltung von Kundenkonten durch die Bank, einschließlich der Erfassung aller Buchungen, der Erstellung von Kontoauszügen und der Berechnung von Zinsen und Gebühren. Sie umfasst auch die Prüfung der Kontoberechtigung, die Überwachung von Verfügungsrahmen und die Kommunikation mit dem Kunden. Eine ordnungsgemäße Kontoführung ist Grundlage für eine funktionierende Geschäftsbeziehung.
Was ist ein Girokonto und welche Funktionen hat es?
Ein Girokonto ist ein laufendes Konto zur Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs, auf dem Gutschriften (Gehalt, Überweisungen) eingehen und Belastungen (Überweisungen, Lastschriften, Daueraufträge) vorgenommen werden. Es ermöglicht die Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr, den Bargeldbezug über Geldautomaten und die Nutzung von Zahlungskarten. Das Girokonto ist das zentrale Bankkonto für Privatpersonen und Unternehmen.
Welche Vorteile bietet Online-Banking?
Online-Banking ermöglicht die Verwaltung von Bankgeschäften über das Internet, rund um die Uhr und unabhängig von Öffnungszeiten. Kunden können Überweisungen tätigen, Daueraufträge einrichten, Kontostände einsehen und Umsätze prüfen – bequem von zu Hause oder unterwegs. Die digitale Abwicklung spart Zeit, reduziert Kosten und bietet hohe Sicherheit durch moderne Verschlüsselungs- und Authentifizierungsverfahren.
Was ist Mobile Banking und wie funktioniert es?
Mobile Banking bezeichnet die Nutzung von Bankdienstleistungen über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets mittels Banking-Apps. Es ermöglicht alle Funktionen des Online-Bankings plus zusätzliche mobile Services wie Fotoüberweisung, kontaktloses Bezahlen (NFC) oder Push-Benachrichtigungen bei Kontobewegungen. Mobile Banking bietet maximale Flexibilität und ist besonders bei jüngeren Kunden beliebt.
Kreditgeschäft
Was umfasst das Kreditgeschäft einer Bank?
Das Kreditgeschäft umfasst die Vergabe von Darlehen an Privatkunden, Unternehmen und öffentliche Institutionen gegen Zahlung von Zinsen. Es ist eine der Haupteinnahmequellen von Banken und umfasst verschiedene Kreditarten wie Ratenkredite, Dispokredite, Immobilienkredite oder Unternehmenskredite. Die Bank übernimmt dabei das Ausfallrisiko und muss dieses durch Bonitätsprüfung und Sicherheiten minimieren.
Welche wesentlichen Bestandteile enthält ein Kreditvertrag?
Ein Kreditvertrag regelt die Rechte und Pflichten zwischen Kreditgeber (Bank) und Kreditnehmer und enthält die Kreditsumme, den Zinssatz, die Laufzeit, die Tilgungsmodalitäten, Sicherheiten sowie Rückzahlungsbedingungen. Er muss gemäß Verbraucherkreditgesetz bestimmte Pflichtangaben enthalten, darunter den effektiven Jahreszins, die Gesamtkreditkosten und das Widerrufsrecht. Der Vertrag wird erst mit Unterschrift beider Parteien rechtlich bindend.
Wie läuft eine Bonitätsprüfung ab?
Die Bonitätsprüfung dient der Beurteilung der Kreditwürdigkeit eines potenziellen Kreditnehmers und erfolgt durch Analyse der Einkommens- und Vermögensverhältnisse, der bestehenden Verbindlichkeiten sowie der Zahlungshistorie. Banken nutzen dabei interne Scoring-Verfahren und externe Auskunfteien wie die SCHUFA. Ziel ist es, das Ausfallrisiko einzuschätzen und die Kreditentscheidung sowie die Konditionen festzulegen.
Was versteht man unter Kreditwürdigkeit?
Kreditwürdigkeit (Bonität) bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft eines Kreditnehmers, einen Kredit vertragsgemäß zurückzuzahlen. Sie wird anhand objektiver Kriterien (Einkommen, Vermögen, bestehende Verbindlichkeiten) und subjektiver Kriterien (persönliche Zuverlässigkeit, Zahlungsverhalten) beurteilt. Eine gute Kreditwürdigkeit führt zu besseren Konditionen, während eine schlechte Bonität zur Kreditablehnung oder höheren Zinsen führt.
Welche Arten von Sicherheiten gibt es im Kreditgeschäft?
Sicherheiten dienen der Bank zur Absicherung des Kreditrisikos und können Personalsicherheiten (Bürgschaft, Garantie) oder Realsicherheiten (Grundpfandrechte, Sicherungsübereignung, Verpfändung) sein. Grundpfandrechte wie Hypotheken oder Grundschulden werden bei Immobilienfinanzierungen eingesetzt, während bei Warenkrediten oft Sicherungsübereignungen genutzt werden. Die Art und der Umfang der Sicherheiten beeinflussen die Kreditkonditionen maßgeblich.
Was ist ein Tilgungsplan und welche Informationen enthält er?
Ein Tilgungsplan zeigt die zeitliche Verteilung der Kreditrückzahlung über die gesamte Laufzeit und weist für jede Rate aus, wie viel auf Zins und Tilgung entfällt sowie die Restschuld. Er ermöglicht dem Kreditnehmer eine transparente Übersicht über die finanzielle Belastung und die Entwicklung der Verschuldung. Bei Annuitätendarlehen bleibt die Rate konstant, während sich das Verhältnis von Zins und Tilgung kontinuierlich verschiebt.
Finanzierung
Was ist eine Baufinanzierung und welche Besonderheiten hat sie?
Eine Baufinanzierung ist ein langfristiger Kredit zur Finanzierung von Immobilienerwerb oder -bau, der typischerweise durch Grundpfandrechte (Hypothek, Grundschuld) abgesichert wird. Sie zeichnet sich durch hohe Kreditsummen, lange Laufzeiten (15-30 Jahre) und vergleichsweise niedrige Zinsen aus. Wichtige Bestandteile sind Eigenkapitalanteil, Zinsbindung, Tilgungssatz und Bereitstellungszinsen.
Wie funktioniert Leasing als Finanzierungsalternative?
Leasing ist eine Finanzierungsform, bei der ein Leasinggeber (z.B. Bank) ein Wirtschaftsgut erwirbt und es dem Leasingnehmer gegen regelmäßige Raten zur Nutzung überlässt, ohne dass Eigentum übergeht. Es schont die Liquidität, da keine hohe Anfangsinvestition nötig ist, und bietet steuerliche Vorteile, da Leasingraten als Betriebsausgaben absetzbar sind. Man unterscheidet zwischen Operating-Leasing (kurzfristig, ohne Kaufoption) und Finance-Leasing (langfristig, oft mit Kaufoption).
Was ist Factoring und welche Vorteile bietet es?
Factoring ist der Verkauf von Forderungen an ein Factoringunternehmen (Factor), das die offenen Rechnungen sofort begleicht und damit die Liquidität des Unternehmens verbessert. Der Factor übernimmt dabei das Ausfallrisiko, die Debitorenbuchhaltung und das Mahnwesen gegen eine Gebühr (1-3% der Forderungssumme). Factoring eignet sich besonders für Unternehmen mit langen Zahlungszielen oder schnellem Wachstum.
Geldanlage
Welche Sparformen gibt es im Bankwesen?
Zu den klassischen Sparformen zählen das Sparbuch, Tagesgeldkonten (täglich verfügbar, variable Verzinsung), Festgeldkonten (feste Laufzeit, fester Zinssatz) und Sparpläne. Sparbücher verlieren zunehmend an Bedeutung, während Tagesgeld und Festgeld aufgrund höherer Verzinsung und Flexibilität beliebter sind. Die Wahl der Sparform hängt von der gewünschten Verfügbarkeit, der Renditeerwartung und der Risikobereitschaft ab.
Was umfasst die Anlageberatung bei Banken?
Die Anlageberatung ist eine Dienstleistung, bei der Bankmitarbeiter Kunden individuell bei der Auswahl geeigneter Anlageprodukte beraten, basierend auf Anlageziel, Risikobereitschaft, Anlagehorizont und finanzieller Situation. Sie muss gesetzlich protokolliert werden, anleger- und anlagegerecht erfolgen und über Chancen und Risiken aufklären. Die Bank haftet für Beratungsfehler, weshalb eine sorgfältige Dokumentation und Aufklärung erforderlich ist.
Was sind Wertpapiere und welche Arten gibt es?
Wertpapiere sind handelbare Finanzinstrumente, die Vermögensrechte verbriefen, und werden an Börsen oder außerbörslich gehandelt. Die Hauptarten sind Aktien (Eigenkapital, Beteiligung an Unternehmen), Anleihen (Fremdkapital, Forderungen), Investmentfonds (gebündeltes Kapital vieler Anleger) und Derivate (abgeleitete Finanzinstrumente). Wertpapiere bieten Chancen auf höhere Renditen, bergen aber auch Kurs- und Verlustrisiken.
Was sind Aktien und welche Rechte vermitteln sie?
Aktien sind Eigenkapitalanteile an einer Aktiengesellschaft (AG), die dem Aktionär Mitgliedschaftsrechte verleihen, darunter Stimmrecht in der Hauptversammlung, Anspruch auf Dividende (Gewinnbeteiligung) und Bezugsrecht bei Kapitalerhöhungen. Der Wert einer Aktie schwankt je nach Unternehmensentwicklung und Marktlage. Aktien gelten als renditestärkere, aber risikoreichere Anlageform gegenüber festverzinslichen Wertpapieren.
Was sind Anleihen und wie funktionieren sie?
Anleihen (Bonds, Renten) sind festverzinsliche Wertpapiere, bei denen der Anleger dem Emittenten (Staat, Unternehmen) Kapital leiht und dafür regelmäßige Zinszahlungen (Kupon) sowie die Rückzahlung des Nennwerts am Laufzeitende erhält. Sie gelten als sicherer als Aktien, bieten aber meist niedrigere Renditen. Das Risiko hängt von der Bonität des Emittenten ab (Staatsanleihen gelten als sicherer als Unternehmensanleihen).
Was sind Investmentfonds und wie funktionieren sie?
Investmentfonds bündeln das Kapital vieler Anleger und investieren es nach festgelegter Strategie in verschiedene Wertpapiere (Aktien, Anleihen, Immobilien), wodurch eine breite Risikostreuung (Diversifikation) erreicht wird. Sie werden von professionellen Fondsmanagern verwaltet und ermöglichen auch Kleinanlegern den Zugang zu diversifizierten Portfolios. Man unterscheidet zwischen aktiv verwalteten Fonds (höhere Gebühren) und passiven Indexfonds (ETFs, niedrigere Kosten).
Zinsen & Risiko
Was sind Zinsen und welche Funktion haben sie?
Zinsen sind das Entgelt für die zeitweise Überlassung von Kapital und dienen als Preis für Geld auf dem Kapitalmarkt. Für den Sparer sind Zinsen die Vergütung für den Konsumverzicht und die Bereitstellung von Kapital, für den Kreditnehmer die Kosten für geliehenes Geld. Die Zinshöhe wird durch Angebot und Nachfrage, Leitzinsen der Zentralbank, Kreditrisiko und Laufzeit bestimmt.
Wie funktioniert die Zinsrechnung?
Die Zinsrechnung ermittelt die Zinsen für eine bestimmte Kapitalsumme über einen definierten Zeitraum nach der Formel: Zinsen = Kapital × Zinssatz × Zeit / (100 × Zeitbasis). Bei der einfachen Verzinsung werden Zinsen nur auf das Anfangskapital berechnet, bei der Zinseszinsrechnung werden erwirtschaftete Zinsen mitverzinst. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen nominalen und effektiven Zinssätzen, die Gebühren und unterjährige Verzinsung berücksichtigen.
Was ist eine Risikoanalyse im Bankwesen?
Die Risikoanalyse identifiziert, bewertet und überwacht potenzielle Risiken im Bankgeschäft, insbesondere Kreditrisiken (Ausfall von Kreditnehmern), Marktrisiken (Zins-, Währungs-, Aktienkursrisiken) und operationelle Risiken (IT-Ausfall, Betrug, Rechtsrisiken). Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und erfolgt durch quantitative Methoden (Value-at-Risk, Stresstests) und qualitative Bewertungen. Ziel ist die Sicherstellung der Stabilität und Ertragskraft der Bank.
Versicherung & Vorsorge
Welche Versicherungsprodukte bieten Banken an?
Banken vertreiben häufig Versicherungsprodukte wie Lebensversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen, Unfallversicherungen und Sachversicherungen (Hausrat, Wohngebäude) im Rahmen des Allfinanzvertriebs. Sie fungieren dabei als Versicherungsvermittler und arbeiten mit Versicherungsgesellschaften zusammen. Der Vorteil für Kunden ist die Bündelung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen aus einer Hand.
Welche Möglichkeiten der Altersvorsorge gibt es?
Die Altersvorsorge gliedert sich in drei Säulen: gesetzliche Rentenversicherung (Pflichtversicherung für Arbeitnehmer), betriebliche Altersvorsorge (Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds) und private Altersvorsorge (Riester-Rente, Rürup-Rente, private Rentenversicherung, Wertpapier-Sparpläne). Banken beraten zu allen Vorsorgeformen und bieten entsprechende Produkte an. Eine Kombination mehrerer Säulen ist für eine ausreichende Altersversorgung empfehlenswert.
Recht & Compliance
Was umfasst das Bankrecht?
Das Bankrecht regelt die rechtlichen Rahmenbedingungen des Bankgeschäfts und umfasst das Kreditwesengesetz (KWG), Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG), Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie AGB-Banken und weitere Vorschriften. Es dient dem Schutz der Kunden, der Stabilität des Finanzsystems und der Verhinderung von Finanzkriminalität. Banken müssen zahlreiche Melde-, Aufklärungs- und Sorgfaltspflichten erfüllen.
Welche Verbraucherschutzrechte gelten im Bankgeschäft?
Verbraucher genießen im Bankgeschäft besonderen Schutz durch Informationspflichten der Bank (Preis- und Leistungsverzeichnis, Produktinformationsblätter), Widerrufsrechte bei Vertragsabschlüssen, die Pflicht zur anleger- und anlagegerechten Beratung sowie Entschädigungseinrichtungen im Insolvenzfall der Bank. Das Verbraucherkreditgesetz schützt zudem bei Kreditverträgen durch umfassende Aufklärungspflichten und Widerrufsrechte.
Welche Datenschutzpflichten haben Banken?
Banken unterliegen strengen Datenschutzvorschriften gemäß DSGVO und Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und müssen Kundendaten vertraulich behandeln, zweckgebunden verarbeiten und gegen unbefugten Zugriff schützen. Sie dürfen Daten nur mit Einwilligung oder gesetzlicher Grundlage erheben und müssen Kunden über Datenerhebung, -verarbeitung und -speicherung informieren. Verstöße können hohe Bußgelder nach sich ziehen.
Was bedeutet Geldwäscheprävention im Bankwesen?
Geldwäscheprävention umfasst alle Maßnahmen zur Verhinderung, dass illegal erworbenes Geld in den legalen Finanz- und Wirtschaftskreislauf eingeschleust wird. Banken sind verpflichtet, Kunden zu identifizieren (Know-Your-Customer), verdächtige Transaktionen zu melden, Risikobewertungen vorzunehmen und Schulungen durchzuführen. Das Geldwäschegesetz (GwG) schreibt strenge Sorgfaltspflichten vor, deren Verletzung mit empfindlichen Strafen geahndet wird.
Was versteht man unter Compliance im Bankwesen?
Compliance bezeichnet die Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften, Aufsichtsanforderungen und internen Regelungen durch die Bank und ihre Mitarbeiter. Sie umfasst die Bereiche Geldwäscheprävention, Wertpapier-Compliance, Datenschutz, Vermeidung von Interessenkonflikten sowie die Bekämpfung von Marktmissbrauch. Banken müssen eine Compliance-Funktion einrichten, die Risiken überwacht, Verstöße aufdeckt und Schulungen organisiert.
Kunden & Management
Worauf kommt es bei der Kundenberatung an?
Eine professionelle Kundenberatung erfordert die Ermittlung der Kundenbedürfnisse, eine umfassende und verständliche Aufklärung über Produkte, Chancen und Risiken sowie eine anleger- und anlagegerechte Empfehlung. Der Berater muss aktiv zuhören, Vertrauen aufbauen und die Beratung dokumentieren. Ziel ist eine langfristige Kundenbeziehung durch individuelle, transparente und lösungsorientierte Beratung.
Wie funktioniert das Mahnwesen in Banken?
Das Mahnwesen umfasst alle Maßnahmen zur Eintreibung überfälliger Forderungen und gliedert sich in mehrere Stufen: Zahlungserinnerung, erste Mahnung, zweite Mahnung (oft mit Androhung rechtlicher Schritte), letzte Mahnung und gegebenenfalls gerichtliches Mahnverfahren oder Zwangsvollstreckung. Ein systematisches Mahnwesen minimiert Forderungsausfälle und sichert die Liquidität. Moderne Banken nutzen automatisierte Mahnprozesse.
Was umfasst das Forderungsmanagement?
Das Forderungsmanagement steuert den gesamten Prozess von der Kreditvergabe bis zur vollständigen Zahlung und umfasst Bonitätsprüfung, Kreditlimitfestlegung, Überwachung offener Forderungen, Mahnwesen und Inkasso. Ziel ist die Minimierung von Forderungsausfällen, die Verkürzung der Zahlungsziele und die Sicherung der Liquidität. Ein effektives Forderungsmanagement nutzt Scoring-Verfahren und automatisierte Prozesse.
Was ist Vermögensberatung und welche Aspekte umfasst sie?
Die Vermögensberatung ist eine ganzheitliche Beratungsdienstleistung, die Kunden bei der Strukturierung, Verwaltung und Vermehrung ihres Vermögens unterstützt. Sie berücksichtigt Anlageziele, Risikobereitschaft, steuerliche Aspekte, Liquiditätsbedarf und Nachlassplanung. Die Beratung umfasst Vermögensstrukturierung (Asset Allocation), Produktauswahl, laufendes Monitoring und regelmäßige Anpassungen. Sie richtet sich vorwiegend an vermögende Privatkunden.
Aufsicht & Institutionen
Welche Aufgaben hat die Bankenaufsicht?
Die Bankenaufsicht überwacht die Einhaltung bankenrechtlicher Vorschriften, prüft die Eigenmittelausstattung, die Liquidität und das Risikomanagement der Kreditinstitute. Sie wird in Deutschland von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Bundesbank ausgeübt. Ziel ist die Sicherung der Stabilität des Finanzsystems, der Schutz der Einleger und die Verhinderung systemischer Risiken.
Welche Rolle spielt die Europäische Zentralbank (EZB)?
Die EZB ist die Zentralbank für die Euro-Währungszone und verantwortlich für die Geldpolitik der teilnehmenden EU-Staaten. Ihre Hauptaufgabe ist die Gewährleistung der Preisstabilität durch Steuerung der Geldmenge und Festlegung der Leitzinsen. Seit 2014 übernimmt die EZB auch die Bankenaufsicht über bedeutende Kreditinstitute im Euroraum (Single Supervisory Mechanism). Sie steuert damit Inflation, Konjunktur und Kreditvergabe.
Welche Zahlungsarten gibt es im Bankwesen?
Zu den wichtigsten Zahlungsarten zählen bargeldlose Zahlungen (Überweisung, Lastschrift, Kartenzahlung, Online-Banking, Mobile Payment) und Barzahlungen. Überweisungen erfolgen im SEPA-Raum einheitlich, Lastschriften ermöglichen automatische Zahlungen, Kartenzahlungen nutzen Debit- oder Kreditkarten. Moderne Verfahren wie Instant Payment (Echtzeitüberweisungen) und kontaktloses Zahlen (NFC) gewinnen zunehmend an Bedeutung.
Häufige Fragen
Wie lange habe ich Zugriff auf den Kurs?
Kann ich auf dem Smartphone lernen?
Sind die Inhalte aktuell?
Gibt es eine Kündigungsfrist?
Nur 29,90 € / Monat
Monatlich kündbar. Volle Flexibilität. Kein Risiko.
- ✅Zugriff auf alle 3 Module
- ✅HD-Qualität
- ✅Persönlicher Support
- ✅Monatlich kündbar