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Fachinformatiker & Fachinformatikerin

Der Online-Videokurs für
Fachinformatiker
& Fachinformatikerin

Deine komplette Prüfungsvorbereitung. Visuell, verständlich und genau auf deinen IHK-Abschluss zugeschnitten.

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Warum Textbücher oft frustrieren

Trockene Theorie, schwer verständliche Fachbegriffe und endlose Textwände – so kennen viele Azubis ihre Prüfungsvorbereitung. Besonders bei komplexen Themen wie der IHK-Prüfung für Fachinformatiker & Fachinformatikerin wird aus dem Lernstoff schnell eine unüberschaubare Masse an Informationen. Unser Videokurs löst dieses Problem radikal mit Visuellem Lernen und zeigt dir, wie effizientes Lernen wirklich funktioniert.

Die alte Art zu lernen

  • Veraltete Skripte
  • Trockene Theorie
  • Fehlender Praxisbezug

Die Evkola Methode

  • Visuelles Verständnis
  • Echte Geschäftsfälle
  • Fokus auf Verständnis
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Dein roter Faden durch die Prüfung

IT-Systeme
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40%

IT-Systeme

Systemarchitektur, Netzwerke, Datenbanken und IT-Infrastruktur verstehen und planen.

Anwendungsentwicklung
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Anwendungsentwicklung

Programmierung, Software-Engineering und Projektmanagement im IT-Bereich.

WISO
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30%

WISO

Wirtschafts- und Sozialkunde. Geschäftsprozesse und rechtliche Grundlagen.

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Lernen im eigenen Tempo

Pause, Spulen, Wiederholen – du bestimmst, wie schnell du lernst. Keine Zeitnot, kein Druck.

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Überall verfügbar

Lerne auf Handy, Tablet oder Laptop – zu Hause, unterwegs oder in der Pause.

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Prüfungsnah

Fokus auf relevante IHK-Themen. Kein unnötiger Ballast – nur was wirklich wichtig ist.

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Update-Garantie

Immer aktueller Stoff. Wir aktualisieren den Kurs regelmäßig nach neuen Prüfungsvorgaben.

Entwickelt von Experten

Unsere Kurse werden nicht von Theoretikern erstellt. Jedes Modul ist geprüft von erfahrenen IHK-Prüfern und Ausbildern aus der Praxis.

Bereite dich gezielt auf Fachinformatiker & Fachinformatikerin vor

Unser Kurs deckt den offiziellen Rahmenlehrplan lückenlos ab. Wir starten mit den Grundlagen von IT-Systeme, gehen dann tief in die Details von Anwendungsentwicklung und bereiten dich optimal auf WISO vor. Egal ob Rechenaufgaben oder komplexe Fälle – wir holen dich da ab, wo du stehst, und führen dich Schritt für Schritt zum Prüfungserfolg.

Jedes Video ist darauf ausgelegt, komplexe Inhalte verständlich zu machen. Wir zeigen dir nicht nur die Theorie, sondern erklären dir auch, wie sie in der Praxis angewendet wird. Du siehst echte Beispiele aus dem Berufsalltag, lernst typische Prüfungsaufgaben zu lösen und verstehst die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Themenbereichen. So verstehst du nicht nur, was du lernen musst, sondern auch warum es wichtig ist undwie du das Wissen in der Prüfung anwendest.

Unsere erfahrenen Dozenten kennen die IHK-Prüfung aus erster Hand und wissen genau, wo die Fallstricke lauern. Sie haben selbst hunderte von Azubis erfolgreich durch die Prüfung begleitet und kennen die typischen Fehler, die Prüflinge immer wieder machen. In unseren Videos erklären sie dir Schritt für Schritt, wie du komplexe Aufgaben löst, zeigen dir bewährte Lösungsstrategien und geben dir praktische Tipps, die dir in der Prüfung wirklich helfen. So bereitest du dich nicht nur oberflächlich vor, sondern erwirbst echtes Verständnis für deinen Ausbildungsberuf.

Der Kurs ist so strukturiert, dass du jederzeit zurückspringen kannst, wenn du etwas nicht verstanden hast. Du kannst schwierige Passagen mehrmals ansehen, in deinem eigenen Tempo lernen und gezielt die Themen wiederholen, die dir noch Probleme bereiten. Diese Flexibilität macht den Unterschied zwischen frustrierendem Büffeln und effektivem Lernen. Am Ende wirst du nicht nur die Prüfung bestehen – du wirst wirklich verstanden haben, worum es in deinem Beruf geht.

Dein IHK-Lexikon: Alle Themen im Detail

IT-Grundlagen

Was ist Informatik und welche Teilgebiete umfasst sie?

Informatik ist die Wissenschaft von der systematischen Verarbeitung von Informationen und gliedert sich in theoretische Informatik (Algorithmen, Berechenbarkeit), praktische Informatik (Softwareentwicklung, Datenbanken), technische Informatik (Hardware, Rechnerarchitektur) und angewandte Informatik (Wirtschaftsinformatik, Bioinformatik). Sie befasst sich mit der Entwicklung, Anwendung und Bewertung von IT-Systemen. Die Informatik ist Grundlage der Digitalisierung und durchdringt nahezu alle Lebensbereiche.

Wie sind IT-Systeme aufgebaut?

IT-Systeme bestehen aus Hardware (physische Komponenten wie Prozessor, Speicher, Ein-/Ausgabegeräte), Software (Betriebssystem, Anwendungen) und Netzwerkkomponenten (Router, Switches, Kabel). Die Architektur folgt meist dem Von-Neumann-Prinzip mit CPU, Arbeitsspeicher, Massenspeicher und I/O-Einheiten. Moderne IT-Systeme sind oft verteilt (Client-Server, Cloud) und verwenden Virtualisierung zur effizienten Ressourcennutzung.

Welche Aufgaben hat ein Betriebssystem?

Ein Betriebssystem (OS) verwaltet Hardware-Ressourcen, stellt Schnittstellen für Anwendungen bereit und ermöglicht die Interaktion zwischen Benutzer und Computer. Kernaufgaben sind Prozessverwaltung (Multitasking), Speicherverwaltung (RAM, virtueller Speicher), Dateisystemverwaltung, Gerätetreiberverwaltung und Benutzerverwaltung. Bekannte Betriebssysteme sind Windows, Linux, macOS, Android und iOS. Das OS sorgt für Stabilität, Sicherheit und effiziente Ressourcennutzung.

Welche Hardware-Komponenten sind in einem Computer verbaut?

Zentrale Hardware-Komponenten sind: CPU (Prozessor für Berechnungen), RAM (Arbeitsspeicher für laufende Prozesse), Mainboard (Verbindung aller Komponenten), Massenspeicher (HDD, SSD für dauerhafte Datenspeicherung), Grafikkarte (Bildausgabe), Netzteil (Stromversorgung), Peripheriegeräte (Tastatur, Maus, Monitor). Die Komponenten kommunizieren über Busse (PCIe, SATA, USB). Moderne CPUs sind Multi-Core-Prozessoren mit hoher Taktfrequenz.

Was sind Netzwerkprotokolle und welche Bedeutung haben sie?

Netzwerkprotokolle sind standardisierte Regeln für die Kommunikation zwischen Geräten in einem Netzwerk und definieren Format, Reihenfolge und Fehlerbehandlung von Nachrichten. Wichtige Protokolle sind TCP/IP (Internetkommunikation), HTTP/HTTPS (Webseiten), FTP (Dateiübertragung), SMTP/IMAP (E-Mail), DNS (Namensauflösung). Protokolle arbeiten auf verschiedenen OSI-Schichten und ermöglichen die Interoperabilität heterogener Systeme.

Softwareentwicklung

Was bedeutet Programmierung?

Programmierung ist die Erstellung von Anweisungen (Code) in einer Programmiersprache, die von einem Computer ausgeführt werden können, um bestimmte Aufgaben zu lösen. Sie umfasst Problemanalyse, Algorithmenentwicklung, Implementierung, Testen und Debugging. Programmiersprachen können kompiliert (C, Java) oder interpretiert (Python, JavaScript) sein. Moderne Programmierung folgt Paradigmen wie objektorientiert, funktional oder deklarativ.

Welche Phasen umfasst die Softwareentwicklung?

Die Softwareentwicklung gliedert sich typischerweise in Anforderungsanalyse (Was soll entwickelt werden?), Design/Entwurf (Architektur, Datenmodell), Implementierung (Programmierung), Testing (Qualitätssicherung), Deployment (Bereitstellung) und Wartung (Fehlerbehebung, Weiterentwicklung). Methodiken wie Wasserfall (sequenziell) oder agile Methoden (Scrum, Kanban mit iterativen Zyklen) strukturieren den Prozess. Moderne Entwicklung nutzt DevOps-Ansätze für kontinuierliche Integration und Auslieferung.

Was sind Datenstrukturen und warum sind sie wichtig?

Datenstrukturen organisieren und speichern Daten effizient für den Zugriff und die Verarbeitung. Grundlegende Strukturen sind Arrays (indexierter Zugriff), Listen (verkettete Elemente), Stacks (LIFO), Queues (FIFO), Trees (hierarchisch), Hashmaps (Schlüssel-Wert-Paare), Graphen (Knoten und Kanten). Die Wahl der Datenstruktur beeinflusst Laufzeit und Speicherbedarf von Algorithmen. Kenntnisse über Datenstrukturen sind essentiell für performante Softwareentwicklung.

Was sind Algorithmen und wie werden sie bewertet?

Algorithmen sind eindeutige, schrittweise Handlungsanweisungen zur Lösung eines Problems oder zur Durchführung einer Berechnung. Sie werden nach Korrektheit (liefern das richtige Ergebnis), Effizienz (Zeit- und Speicherkomplexität, z.B. O(n), O(log n), O(n²)) und Verständlichkeit bewertet. Wichtige Algorithmen sind Sortieralgorithmen (QuickSort, MergeSort), Suchalgorithmen (Binary Search), Graph-Algorithmen (Dijkstra). Gute Algorithmen sind effizient, robust und wartbar.

Was sind Frameworks und welche Vorteile bieten sie?

Frameworks sind wiederverwendbare Software-Gerüste, die Struktur, Basisfunktionalität und Best Practices für die Anwendungsentwicklung bereitstellen. Sie beschleunigen die Entwicklung, fördern konsistenten Code und bieten getestete Komponenten (z.B. Spring für Java, Django für Python, React/Angular für Frontend). Frameworks folgen meist dem Inversion-of-Control-Prinzip. Der Entwickler füllt die vorgegebene Struktur mit anwendungsspezifischem Code.

Wofür werden Skriptsprachen verwendet?

Skriptsprachen sind meist interpretierte, dynamisch typisierte Sprachen für Automatisierung, Prototyping und schnelle Entwicklung, wie Python, JavaScript, Bash, PowerShell. Sie eignen sich für Systemadministration (automatisierte Deployments, Log-Auswertung), Web-Entwicklung (JavaScript), Datenanalyse (Python) und DevOps-Aufgaben. Skriptsprachen sind oft einfacher zu lernen als kompilierte Sprachen, haben aber meist geringere Performance.

Web & Anwendungen

Was umfasst die Webentwicklung?

Webentwicklung ist die Erstellung von Webanwendungen und Webseiten und gliedert sich in Frontend-Entwicklung (Benutzeroberfläche im Browser), Backend-Entwicklung (serverseitige Logik, Datenverwaltung) und Full-Stack-Entwicklung (beides). Zentrale Technologien sind HTML (Struktur), CSS (Styling), JavaScript (Interaktivität), sowie Backend-Sprachen (PHP, Python, Java, Node.js). Moderne Webentwicklung nutzt Frameworks (React, Vue, Angular), RESTful APIs und responsives Design.

Welche Technologien werden im Frontend eingesetzt?

Das Frontend umfasst HTML5 (semantische Struktur), CSS3 (Styling, Animationen, Grid/Flexbox), JavaScript (Interaktivität, DOM-Manipulation) und Frontend-Frameworks (React, Vue, Angular, Svelte). Zusätzlich kommen Build-Tools (Webpack, Vite), Präprozessoren (Sass, Less) und State-Management-Libraries (Redux, Vuex) zum Einsatz. Responsives Design (Media Queries) und Accessibility (ARIA) sind Qualitätsmerkmale. Das Frontend kommuniziert über APIs mit dem Backend.

Was macht das Backend einer Webanwendung?

Das Backend verarbeitet die Geschäftslogik, verwaltet Daten, authentifiziert Benutzer und stellt Schnittstellen (APIs) für das Frontend bereit. Es läuft auf einem Server und nutzt Technologien wie Node.js, Python (Django, Flask), Java (Spring Boot), PHP oder Ruby. Typische Aufgaben sind Datenbankzugriff, Validierung, Session-Management, Berechtigungsprüfung und externe API-Anbindungen. Das Backend kommuniziert über HTTP/HTTPS mit dem Frontend.

Was sind APIs und wie funktionieren sie?

APIs (Application Programming Interfaces) sind Schnittstellen, die die Kommunikation zwischen Softwarekomponenten ermöglichen, indem sie definierte Funktionen und Datenformate bereitstellen. RESTful APIs nutzen HTTP-Methoden (GET, POST, PUT, DELETE) und JSON/XML für Datenübertragung. Sie folgen dem Client-Server-Prinzip und sind zustandslos. APIs ermöglichen Modularität, Wiederverwendbarkeit und die Integration von Drittdiensten (z.B. Zahlungsanbieter, Cloud-Services).

Welche Softwarearchitekturen gibt es?

Wichtige Architekturen sind Monolithisch (alle Komponenten in einer Anwendung), Microservices (unabhängige, lose gekoppelte Dienste), Schichtenarchitektur (Präsentation, Logik, Daten), MVC (Model-View-Controller) und Serverless (Function-as-a-Service). Die Wahl hängt von Skalierbarkeit, Wartbarkeit, Team-Größe und Anforderungen ab. Microservices eignen sich für große, verteilte Systeme, während Monolithen für kleinere Projekte ausreichen können.

Daten & Datenbanken

Was sind Datenbanken und welche Typen gibt es?

Datenbanken sind strukturierte Systeme zur dauerhaften Speicherung, Verwaltung und Abfrage von Daten. Man unterscheidet relationale Datenbanken (SQL: MySQL, PostgreSQL, Oracle - tabellenbasiert mit Beziehungen) und NoSQL-Datenbanken (MongoDB, Redis, Cassandra - dokumentenorientiert, Key-Value, spaltenorientiert, graphbasiert). Relationale DBs eignen sich für strukturierte Daten und komplexe Abfragen, NoSQL für flexible Schemas und horizontale Skalierung.

Was ist SQL und welche Befehle gibt es?

SQL (Structured Query Language) ist eine standardisierte Abfragesprache für relationale Datenbanken und umfasst DDL (Data Definition Language: CREATE, ALTER, DROP für Strukturen), DML (Data Manipulation Language: SELECT, INSERT, UPDATE, DELETE für Daten), DCL (Data Control Language: GRANT, REVOKE für Berechtigungen) und TCL (Transaction Control Language: COMMIT, ROLLBACK). SQL ermöglicht komplexe Abfragen mit JOINs, Aggregationen, Unterabfragen und Views.

Netzwerke & Server

Was umfasst die Netzwerktechnik?

Netzwerktechnik befasst sich mit der Verbindung von Computern und Geräten zur Datenübertragung und umfasst Netzwerktopologien (Stern, Ring, Bus), Übertragungsmedien (Kupfer, Glasfaser, Funk), Netzwerkgeräte (Router, Switch, Firewall), Protokolle (TCP/IP, Ethernet) und Netzwerkdienste (DNS, DHCP). Man unterscheidet LAN (Local Area Network), WAN (Wide Area Network) und WLAN (Wireless LAN). Kenntnisse über IP-Adressierung, Subnetting und Routing sind essentiell.

Welche Aufgaben haben Server?

Server sind leistungsstarke Computer, die Dienste, Anwendungen oder Ressourcen für Clients bereitstellen und rund um die Uhr verfügbar sind. Typen sind Webserver (Apache, Nginx - liefern Webseiten), Datenbankserver (MySQL, PostgreSQL), Mailserver (Exchange, Postfix), Fileserver (Samba, NFS) und Applikationsserver (Tomcat, IIS). Server benötigen hohe Verfügbarkeit, Sicherheit, Performance und Skalierbarkeit. Virtualisierung ermöglicht die Konsolidierung mehrerer virtueller Server.

Was ist das Client-Server-Modell?

Das Client-Server-Modell ist ein Netzwerkarchitekturkonzept, bei dem Clients (Anwender-PCs, Apps) Dienste anfordern und Server diese bereitstellen. Die Kommunikation erfolgt über definierte Protokolle (HTTP, FTP, SQL). Vorteile sind zentrale Datenhaltung, Wartung und Sicherheit sowie Lastverteilung. Der Server verwaltet Ressourcen, authentifiziert Clients und verarbeitet Anfragen. Moderne Architekturen verwenden oft mehrere Server-Schichten (Webserver, Applikationsserver, Datenbankserver).

Sicherheit & Recht

Was umfasst IT-Sicherheit?

IT-Sicherheit schützt IT-Systeme, Daten und Netzwerke vor unbefugtem Zugriff, Manipulation, Ausfall und Verlust und umfasst Vertraulichkeit (nur Berechtigte haben Zugriff), Integrität (Daten sind unverändert), Verfügbarkeit (Systeme sind erreichbar) und Authentizität (Identitätsnachweis). Maßnahmen sind Firewalls, Verschlüsselung, Zugriffskontrollen, Antivirus, Backups, Security-Updates und Awareness-Schulungen. IT-Sicherheit ist ein kontinuierlicher Prozess.

Welche Datenschutzanforderungen gelten in der IT?

Die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten in der EU und verpflichtet Unternehmen zu Rechtmäßigkeit (Einwilligung oder gesetzliche Grundlage), Zweckbindung, Datenminimierung, Transparenz, Löschpflicht und technisch-organisatorischen Maßnahmen. Betroffene haben Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschrechte. Verstöße können hohe Bußgelder nach sich ziehen. IT-Systeme müssen Privacy by Design und Privacy by Default umsetzen.

Wie funktioniert Verschlüsselung?

Verschlüsselung wandelt Daten in eine unleserliche Form um, die nur mit dem richtigen Schlüssel wieder entschlüsselt werden kann. Man unterscheidet symmetrische Verschlüsselung (gleicher Schlüssel zum Ver- und Entschlüsseln: AES, DES) und asymmetrische Verschlüsselung (Schlüsselpaar aus öffentlichem und privatem Schlüssel: RSA, ECC). HTTPS nutzt asymmetrische Verschlüsselung für den Schlüsselaustausch und symmetrische für die Datenübertragung. Verschlüsselung schützt Vertraulichkeit und Integrität.

Was regelt das IT-Recht?

IT-Recht umfasst rechtliche Regelungen für den IT-Bereich wie Datenschutz (DSGVO, BDSG), Urheberrecht (Softwareschutz), Vertragsrecht (IT-Verträge, SLAs), Haftung (Produkthaftung, Datenpannen), Strafrecht (Computerbetrug, Hacking), Telekommunikationsrecht und E-Commerce-Recht. IT-Verantwortliche müssen rechtliche Rahmenbedingungen kennen, Compliance sicherstellen und Risiken minimieren. Verstöße können zivil-, straf- und aufsichtsrechtliche Folgen haben.

Welche Software-Lizenzmodelle gibt es?

Lizenzmodelle regeln die Nutzung von Software und umfassen proprietäre Lizenzen (kommerziell, Nutzungsrechte beschränkt: Windows, Adobe), Open-Source-Lizenzen (Quellcode verfügbar, verschiedene Bedingungen: GPL, MIT, Apache), Freeware (kostenlos, aber proprietär), Shareware (Testversion, dann kostenpflichtig) und SaaS (Software-as-a-Service, Abonnement). Lizenzen definieren Nutzungsrechte, Weitergabe, Haftung und Gewährleistung. Lizenzverstöße können rechtliche Konsequenzen haben.

Projekte & Prozesse

Was umfasst IT-Projektmanagement?

IT-Projektmanagement plant, steuert und überwacht IT-Projekte von der Initiierung bis zum Abschluss und umfasst Projektdefinition (Ziele, Scope), Planung (Zeit, Kosten, Ressourcen), Durchführung, Controlling und Abschluss. Methoden sind klassisches Projektmanagement (Wasserfall, V-Modell) und agile Methoden (Scrum, Kanban mit Sprints, Iterationen). Wichtige Werkzeuge sind Gantt-Diagramme, Risikoanalyse, Stakeholder-Management und Projektdokumentation. Erfolgsfaktoren sind klare Ziele, Kommunikation und Stakeholder-Einbindung.

Wie läuft eine Anforderungsanalyse ab?

Die Anforderungsanalyse ermittelt systematisch, welche Funktionen und Eigenschaften ein System haben soll, und gliedert sich in Anforderungserhebung (Interviews, Workshops, Beobachtung), Anforderungsdokumentation (Lastenheft, Pflichtenheft, User Stories), Anforderungsprüfung (Vollständigkeit, Konsistenz, Realisierbarkeit) und Anforderungsfreigabe. Man unterscheidet funktionale Anforderungen (Was soll das System tun?) und nicht-funktionale Anforderungen (Performance, Sicherheit, Usability). Eine gute Anforderungsanalyse ist Grundlage für erfolgreiche Projekte.

Welche Bedeutung hat Dokumentation in der IT?

Dokumentation erfasst systematisch Informationen über Software, Systeme, Prozesse und Projekte und dient der Wissensbewahrung, Einarbeitung, Wartung, Fehlersuche und Kommunikation. Wichtige Dokumentationstypen sind technische Dokumentation (Architektur, API-Dokumentation), Benutzerdokumentation (Handbücher, Online-Hilfe), Code-Kommentare, Projektdokumentation (Anforderungen, Entscheidungen) und Betriebshandbücher. Gute Dokumentation ist aktuell, verständlich, vollständig und gut strukturiert.

Betrieb & Support

Was macht ein Systemadministrator?

Systemadministratoren (SysAdmins) installieren, konfigurieren, warten und überwachen IT-Systeme (Server, Netzwerke, Datenbanken) und sichern deren Verfügbarkeit, Performance und Sicherheit. Aufgaben umfassen Benutzerverwaltung, Backup/Recovery, Patch-Management, Monitoring, Kapazitätsplanung, Troubleshooting und Automatisierung (Skripte). SysAdmins arbeiten mit Betriebssystemen (Linux, Windows), Virtualisierung, Netzwerktechnik und Sicherheitstools. Sie sind oft im Bereitschaftsdienst für kritische Systeme.

Was umfasst IT-Service-Management?

IT-Service-Management (ITSM) organisiert die Bereitstellung und Verwaltung von IT-Services nach strukturierten Prozessen, häufig nach ITIL (IT Infrastructure Library). Kernprozesse sind Incident Management (Störungsbehandlung), Problem Management (Ursachenanalyse), Change Management (Änderungen), Configuration Management (Inventar), Service-Level-Management (Qualität). ITSM zielt auf hohe Servicequalität, Kundenzufriedenheit, Effizienz und kontinuierliche Verbesserung. Ticket-Systeme unterstützen den Prozess.

Welche Aufgaben hat der IT-Support?

Der IT-Support (Helpdesk, Support-Team) unterstützt Anwender bei technischen Problemen und Fragen und gliedert sich in First-Level-Support (Hotline, einfache Störungen), Second-Level-Support (komplexe Probleme, Fernwartung) und Third-Level-Support (Spezialisten, Hersteller). Aufgaben sind Anfrageannahme, Fehlerdiagnose, Problemlösung, Eskalation, Dokumentation und Anwenderschulung. Wichtig sind Freundlichkeit, Geduld, technisches Wissen und strukturiertes Vorgehen. Ticket-Systeme erfassen und priorisieren Anfragen.

Dev & Tools

Was ist Versionskontrolle und warum ist sie wichtig?

Versionskontrolle (Version Control System, VCS) verwaltet Änderungen an Dateien (meist Quellcode) über die Zeit und ermöglicht Nachvollziehbarkeit, Zusammenarbeit und Wiederherstellung früherer Versionen. Zentrale Systeme (SVN) nutzen einen zentralen Server, verteilte Systeme (Git, Mercurial) speichern die gesamte Historie lokal. Versionskontrolle verhindert Datenverlust, Konflikte und ermöglicht paralleles Arbeiten durch Branching und Merging. Sie ist essentiell für professionelle Softwareentwicklung.

Wie funktioniert Git?

Git ist ein verteiltes Versionskontrollsystem, bei dem jeder Entwickler eine vollständige Kopie der Repository-Historie hat. Wichtige Konzepte sind Commit (Snapshot speichern), Branch (parallele Entwicklungszweige), Merge (Branches zusammenführen), Pull (Änderungen herunterladen), Push (Änderungen hochladen), Clone (Repository kopieren). Plattformen wie GitHub, GitLab und Bitbucket bieten gehostete Git-Repositories mit Collaboration-Features (Pull Requests, Code Reviews, CI/CD). Git ermöglicht flexible, dezentrale Workflows.

Was sind Softwaretests und welche Arten gibt es?

Softwaretests prüfen Software auf Funktionsfähigkeit, Korrektheit und Qualität. Man unterscheidet Unit-Tests (einzelne Funktionen/Klassen), Integrationstests (Zusammenspiel von Komponenten), Systemtests (Gesamtsystem), Akzeptanztests (Erfüllung der Anforderungen). Nach Methode gibt es White-Box-Tests (Kenntnis des Codes) und Black-Box-Tests (nur Eingabe/Ausgabe). Automatisierte Tests (mit Tools wie JUnit, Selenium, Jest) ermöglichen kontinuierliches Testen und erhöhen die Codequalität.

Was umfasst Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung?

Qualitätssicherung (QA) umfasst alle Maßnahmen zur Sicherstellung von Softwarequalität wie Code Reviews (Vier-Augen-Prinzip), automatisierte Tests, statische Code-Analyse (Linter, SonarQube), Continuous Integration (automatisches Bauen und Testen), Coding Standards, Dokumentation und Usability-Tests. Qualitätsmerkmale sind Funktionalität, Zuverlässigkeit, Benutzbarkeit, Effizienz, Wartbarkeit und Portabilität. QA ist ein kontinuierlicher Prozess über den gesamten Entwicklungszyklus.

Was ist DevOps?

DevOps ist eine Kultur und Praxis, die Softwareentwicklung (Development) und IT-Betrieb (Operations) vereint, um schnellere, zuverlässigere Software-Auslieferung zu ermöglichen. Kernprinzipien sind Automatisierung (CI/CD-Pipelines), kontinuierliche Integration und Deployment, Infrastructure as Code (Terraform, Ansible), Monitoring, Feedback-Schleifen und Zusammenarbeit. DevOps nutzt Tools wie Jenkins, GitLab CI, Docker, Kubernetes. Ziel ist kürzere Release-Zyklen, höhere Qualität und schnellere Fehlerbehebung.

Moderne IT

Was ist Cloud Computing?

Cloud Computing ist die bedarfsgerechte Bereitstellung von IT-Ressourcen (Rechenleistung, Speicher, Software) über das Internet als Service. Servicemodelle sind IaaS (Infrastructure as a Service: virtuelle Server, Speicher), PaaS (Platform as a Service: Entwicklungsplattformen), SaaS (Software as a Service: fertige Anwendungen). Bereitstellungsmodelle sind Public Cloud (öffentlich, z.B. AWS, Azure, Google Cloud), Private Cloud (dediziert), Hybrid Cloud (Kombination). Vorteile sind Skalierbarkeit, Flexibilität, Kosteneffizienz und Verfügbarkeit.

Wie funktioniert Virtualisierung?

Virtualisierung entkoppelt Software von Hardware und ermöglicht den Betrieb mehrerer virtueller Maschinen (VMs) auf einem physischen Server. Ein Hypervisor (Typ 1: direkt auf Hardware wie VMware ESXi, Typ 2: auf Betriebssystem wie VirtualBox) verwaltet die VMs und teilt Ressourcen zu. Virtualisierung erhöht die Auslastung, reduziert Hardwarekosten, ermöglicht schnelle Bereitstellung und erleichtert Backups/Snapshots. Container (Docker) sind eine leichtgewichtige Alternative zu VMs.

Welche Möglichkeiten bietet Automatisierung in der IT?

Automatisierung reduziert manuelle, wiederkehrende Aufgaben durch Skripte, Tools und Workflows und umfasst Deployment-Automatisierung (CI/CD-Pipelines), Infrastruktur-Automatisierung (Infrastructure as Code mit Terraform, Ansible), Monitoring und Alerting (automatische Benachrichtigungen), Backup-Automatisierung und Task-Scheduling (Cron-Jobs). Automatisierung spart Zeit, reduziert Fehler, erhöht Konsistenz und ermöglicht schnellere Reaktion. Sie ist zentraler Bestandteil von DevOps und modernem IT-Betrieb.

Häufige Fragen

Wie lange habe ich Zugriff auf den Kurs?
Solange dein Abo läuft, hast du 24/7 Zugriff auf alle Kursinhalte. Du kannst jederzeit von zu Hause, unterwegs oder in der Pause lernen.
Kann ich auf dem Smartphone lernen?
Ja, unsere Plattform ist 100% mobiloptimiert. Du kannst auf Smartphone, Tablet oder Laptop lernen – egal wo du bist.
Sind die Inhalte aktuell?
Ja, wir aktualisieren unsere Kurse regelmäßig nach jedem Prüfungsjahrgang. So bekommst du immer die aktuellsten Inhalte und Prüfungsvorgaben.
Gibt es eine Kündigungsfrist?
Nein, du kannst monatlich kündigen. Keine versteckten Kosten, keine langen Bindungsfristen. Volle Flexibilität für dich.

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