
Der Online-Videokurs für
Kaufmann im Groß- und Außenhandel
& Kauffrau im Groß- und Außenhandel
Deine komplette Prüfungsvorbereitung. Visuell, verständlich und genau auf deinen IHK-Abschluss zugeschnitten.
Warum Textbücher oft frustrieren
Trockene Theorie, schwer verständliche Fachbegriffe und endlose Textwände – so kennen viele Azubis ihre Prüfungsvorbereitung. Besonders bei komplexen Themen wie der IHK-Prüfung für Kaufmann im Groß- und Außenhandel & Kauffrau im Groß- und Außenhandel wird aus dem Lernstoff schnell eine unüberschaubare Masse an Informationen. Unser Videokurs löst dieses Problem radikal mit Visuellem Lernen und zeigt dir, wie effizientes Lernen wirklich funktioniert.
Die alte Art zu lernen
- Veraltete Skripte
- Trockene Theorie
- Fehlender Praxisbezug
Die Evkola Methode
- Visuelles Verständnis
- Echte Geschäftsfälle
- Fokus auf Verständnis

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Dein roter Faden durch die Prüfung

Großhandelsgeschäfte
Einkauf, Verkauf, Lagerhaltung und Logistik. Der Kern des Großhandels.

Außenhandelsgeschäfte
Internationaler Handel, Zoll, Incoterms und Export/Import.

WISO
Wirtschafts- und Sozialkunde. Rechtliche Grundlagen im Handel.
Lernen im eigenen Tempo
Pause, Spulen, Wiederholen – du bestimmst, wie schnell du lernst. Keine Zeitnot, kein Druck.
Überall verfügbar
Lerne auf Handy, Tablet oder Laptop – zu Hause, unterwegs oder in der Pause.
Prüfungsnah
Fokus auf relevante IHK-Themen. Kein unnötiger Ballast – nur was wirklich wichtig ist.
Update-Garantie
Immer aktueller Stoff. Wir aktualisieren den Kurs regelmäßig nach neuen Prüfungsvorgaben.
Entwickelt von Experten
Unsere Kurse werden nicht von Theoretikern erstellt. Jedes Modul ist geprüft von erfahrenen IHK-Prüfern und Ausbildern aus der Praxis.
Bereite dich gezielt auf Kaufmann im Groß- und Außenhandel & Kauffrau im Groß- und Außenhandel vor
Unser Kurs deckt den offiziellen Rahmenlehrplan lückenlos ab. Wir starten mit den Grundlagen von Großhandelsgeschäfte, gehen dann tief in die Details von Außenhandelsgeschäfte und bereiten dich optimal auf WISO vor. Egal ob Rechenaufgaben oder komplexe Fälle – wir holen dich da ab, wo du stehst, und führen dich Schritt für Schritt zum Prüfungserfolg.
Jedes Video ist darauf ausgelegt, komplexe Inhalte verständlich zu machen. Wir zeigen dir nicht nur die Theorie, sondern erklären dir auch, wie sie in der Praxis angewendet wird. Du siehst echte Beispiele aus dem Berufsalltag, lernst typische Prüfungsaufgaben zu lösen und verstehst die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Themenbereichen. So verstehst du nicht nur, was du lernen musst, sondern auch warum es wichtig ist undwie du das Wissen in der Prüfung anwendest.
Unsere erfahrenen Dozenten kennen die IHK-Prüfung aus erster Hand und wissen genau, wo die Fallstricke lauern. Sie haben selbst hunderte von Azubis erfolgreich durch die Prüfung begleitet und kennen die typischen Fehler, die Prüflinge immer wieder machen. In unseren Videos erklären sie dir Schritt für Schritt, wie du komplexe Aufgaben löst, zeigen dir bewährte Lösungsstrategien und geben dir praktische Tipps, die dir in der Prüfung wirklich helfen. So bereitest du dich nicht nur oberflächlich vor, sondern erwirbst echtes Verständnis für deinen Ausbildungsberuf.
Der Kurs ist so strukturiert, dass du jederzeit zurückspringen kannst, wenn du etwas nicht verstanden hast. Du kannst schwierige Passagen mehrmals ansehen, in deinem eigenen Tempo lernen und gezielt die Themen wiederholen, die dir noch Probleme bereiten. Diese Flexibilität macht den Unterschied zwischen frustrierendem Büffeln und effektivem Lernen. Am Ende wirst du nicht nur die Prüfung bestehen – du wirst wirklich verstanden haben, worum es in deinem Beruf geht.
Dein IHK-Lexikon: Alle Themen im Detail
Grundlagen Handel
Was ist Großhandel und welche Funktionen erfüllt er?
Der Großhandel ist der Handel zwischen Herstellern und Einzelhändlern oder gewerblichen Abnehmern. Funktionen: Sortimentsbildung (viele Produkte verschiedener Hersteller zusammenführen), Lagerfunktion (Puffer zwischen Produktion und Verkauf), Kreditfunktion (Lieferung auf Ziel), Information (Marktinformationen an beide Seiten), Transportfunktion (Zusammenstellung und Auslieferung). Der Großhandel ermöglicht Herstellern den Verkauf großer Mengen und Händlern die Beschaffung verschiedener Produkte aus einer Hand.
Was versteht man unter Außenhandel?
Außenhandel ist der grenzüberschreitende Waren- und Dienstleistungsverkehr zwischen verschiedenen Ländern. Er gliedert sich in Import (Einfuhr von Waren/Dienstleistungen aus dem Ausland) und Export (Ausfuhr in das Ausland). Der Außenhandel ermöglicht Ländern, sich auf ihre Stärken zu konzentrieren und Güter zu tauschen, die sie nicht selbst produzieren können. Er ist wichtig für internationale Arbeitsteilung und Wohlstand.
Was bedeutet Außenwirtschaft?
Die Außenwirtschaft umfasst alle wirtschaftlichen Beziehungen eines Landes mit dem Ausland: Außenhandel (Warenverkehr), Dienstleistungsverkehr (z.B. Tourismus, Consulting), Kapitalverkehr (Investitionen, Kredite), Zahlungsbilanz (Erfassung aller Transaktionen). Sie wird beeinflusst von: Wechselkursen, Zöllen, Handelsabkommen, politischen Faktoren, Konjunktur. Die Außenwirtschaft ist wichtig für Wachstum, Wettbewerb und Innovation.
Wie wird Wettbewerbsfähigkeit im Handel gemessen?
Wettbewerbsfähigkeit wird gemessen durch: Preis (konkurrenzfähige Preise), Qualität (Produktqualität, Servicequalität), Lieferzeit (schnelle Lieferung, Zuverlässigkeit), Service (Beratung, Support), Innovation (neue Produkte, Prozesse), Marktposition (Marktanteil, Bekanntheitsgrad). Erfolgsfaktoren: Effiziente Prozesse, gute Lieferantenbeziehungen, Kundenzufriedenheit, Kostenoptimierung, Marktkenntnis. Wettbewerbsfähigkeit sichert langfristigen Erfolg im Markt.
Beschaffung & Absatz
Was umfasst die Beschaffungslogistik?
Die Beschaffungslogistik umfasst alle logistischen Aktivitäten von der Bestellung bis zum Wareneingang: Bedarfsermittlung, Bestellabwicklung, Transportplanung, Wareneingang, Qualitätskontrolle, Lagerung. Ziele: Optimale Versorgung mit Materialien/Gütern, Kostenminimierung (Transport, Lagerung), kurze Durchlaufzeiten, hohe Qualität. Sie ist Teil der Supply Chain und beeinflusst Produktionsabläufe und Kundenzufriedenheit maßgeblich.
Wie funktioniert die Absatzlogistik?
Die Absatzlogistik umfasst alle logistischen Aktivitäten von der Auftragserteilung bis zur Lieferung: Auftragsbearbeitung, Kommissionierung, Verpackung, Versand, Transport, Zustellung. Elemente: Lagerorganisation, Kommissionierung (richtige Waren zusammenstellen), Verpackung (schützend, effizient), Versand (optimale Transportart), Tracking (Sendungsverfolgung), Zustellung (termingerecht, schadensfrei). Ziel: Schnelle, fehlerfreie Lieferung zu optimalen Kosten.
Was ist eine Lieferkette (Supply Chain)?
Die Lieferkette umfasst alle Stufen von der Rohstoffgewinnung bis zum Endkunden: Lieferanten, Hersteller, Großhändler, Einzelhändler, Endkunde. Sie umfasst: Materialfluss (Waren bewegen sich durch die Kette), Informationsfluss (Daten, Bestellungen, Status), Finanzfluss (Zahlungen). Supply Chain Management optimiert die gesamte Kette (nicht nur einzelne Stufen) für Effizienz, Geschwindigkeit und Kosten. Erfolgreiches SCM verbessert Wettbewerbsfähigkeit erheblich.
Welche Kriterien spielen bei der Lieferantenauswahl eine Rolle?
Kriterien: Preis (Einkaufspreis, Gesamtkosten), Qualität (Produktqualität, Servicequalität), Lieferzeit und Zuverlässigkeit (Pünktlichkeit, Verfügbarkeit), Service (Support, Beratung, Flexibilität), Finanzstabilität (Bonität, Liquidität), Standort (Entfernung, Logistik), Nachhaltigkeit (Umwelt, Sozialstandards), Innovationsfähigkeit. Oft wird ein Punktesystem verwendet (gewichtet nach Wichtigkeit). Die Lieferantenauswahl ist strategisch wichtig und beeinflusst langfristig den Erfolg.
Wie funktioniert Kundenakquise im Handel?
Kundenakquise umfasst: Zielgruppenanalyse (potenzielle Kunden identifizieren), Kontaktaufnahme (Persönlich, telefonisch, per E-Mail, Messe), Präsentation (Angebot, Produkte, Vorteile), Verhandlungen (Preis, Konditionen, Lieferbedingungen), Vertragsabschluss, Kundenbetreuung (Service, Support). Methoden: Direktansprache, Werbung, Empfehlungen, Online-Marketing, Messen, Netzwerken. Ziel: Neue Kunden gewinnen und langfristig binden. Erfolgreiche Akquise ist Basis für Umsatzwachstum.
Außenhandelsabwicklung
Was bedeutet Import im Außenhandel?
Import (Einfuhr) ist der Kauf und die Einfuhr von Waren aus dem Ausland. Abwicklung: Lieferantenauswahl, Preisverhandlung (inkl. Währung), Bestellung, Zahlungsabwicklung (oft Akkreditiv), Transport (oft Seefracht, Container), Zollabfertigung (Dokumente, Zollzahlung), Wareneingang, Qualitätskontrolle, Zahlung. Import ermöglicht Zugang zu Waren, die im Inland nicht oder teurer produziert werden. Herausforderungen: Zoll, Währungsrisiken, lange Transportzeiten, Dokumente.
Wie funktioniert Export?
Export (Ausfuhr) ist der Verkauf und die Ausfuhr von Waren ins Ausland. Abwicklung: Kundenakquise, Angebotserstellung (Incoterms beachten), Auftrag, Produktion/Beschaffung, Exportdokumente (Rechnung, Packliste, Ursprungszeugnis, ggf. Carnet), Transport (Spediteur, Versicherung), Zollabfertigung (Ausfuhrzoll, Exportdokumente), Zahlung (oft Akkreditiv). Export erweitert Absatzmärkte und ermöglicht Wachstum. Erfolgsfaktoren: Marktkenntnis, rechtliche Compliance, zuverlässige Abwicklung.
Was sind Incoterms und welchen Zweck erfüllen sie?
Incoterms (International Commercial Terms) sind standardisierte Handelsklauseln, die Kosten, Risiken und Pflichten bei internationalen Warentransaktionen regeln. Beispiele: EXW (Ex Works - Käufer übernimmt alles), FOB (Free on Board - Verkäufer liefert an Bord), CIF (Cost, Insurance, Freight - Verkäufer zahlt Transport und Versicherung), DDP (Delivered Duty Paid - Verkäufer liefert bis zum Bestimmungsort). Incoterms vermeiden Missverständnisse und rechtliche Streitigkeiten durch klare Definitionen.
Welche Außenhandelsdokumente sind wichtig?
Wichtige Dokumente: Handelsrechnung (Preis, Menge, Wert), Packliste (Inhalt der Sendung), Ursprungszeugnis (Herkunftsland, ggf. für Zollpräferenzen), Transportdokument (Frachtbrief, Seefrachtbrief/Bill of Lading), Versicherungspolice (bei Transportversicherung), Zolldokumente (Zollanmeldung, Einfuhrdokumente), ggf. Zertifikate (Qualität, Gesundheit). Dokumente müssen korrekt sein (Fehler führen zu Verzögerungen, Zusatzkosten). Sie sind wichtig für Zoll, Transport, Zahlung und Nachweis.
Wie funktioniert die Zollabwicklung?
Zollabwicklung: Zollanmeldung einreichen (elektronisch, ATLAS-System), Dokumente vorlegen (Rechnung, Packliste, Ursprungszeugnis, Transportdokumente), Zollwert ermitteln (Kaufpreis + Kosten), Zolltarifnummer angeben (HS-Code), Zoll berechnen (Zollsatz × Zollwert), Zoll zahlen, ggf. Warenprüfung (Stichproben), Freigabe, Waren ausliefern. Zollpflichtig bei Import über Freigrenze. Verzollung muss vor Warenauslieferung erfolgen. Fehler führen zu Verzögerungen und Strafen.
Was ist eine Zolltarifnummer (HS-Code)?
Die Zolltarifnummer (Harmonisiertes System, HS-Code) ist eine international einheitliche 6-stellige Nummer zur Klassifizierung von Waren. Deutschland nutzt 11-stellige Kombinierte Nomenklatur (KN). Sie bestimmt: Zollsatz, Einfuhrverbote/-beschränkungen, statistische Erfassung, Ursprungsregeln. Richtige Nummer ist wichtig (falsche führt zu falschem Zoll, Strafen). Sie wird anhand der Warenbeschreibung ermittelt (Zolltarif, ggf. Zollauskunft einholen).
Finanzierung & Zahlung
Welche Zahlungsbedingungen gibt es im Außenhandel?
Zahlungsbedingungen: Vorauskasse (Vorkasse - Käufer zahlt vor Lieferung, sicher für Verkäufer), Dokumentenakkreditiv (L/C - Bank garantiert Zahlung bei Dokumentenvorlage, sicher für beide), Dokumenteninkasso (Bank übermittelt Dokumente gegen Zahlung), Zahlung auf Ziel (Lieferung auf Rechnung - Risiko für Verkäufer), Anzahlung + Restzahlung (Risiko geteilt). Wahl hängt ab von: Vertrauen, Land, Betrag, Risiko. Sicherste Methode: Akkreditiv, aber teuer.
Wie funktioniert ein Akkreditiv (Letter of Credit)?
Ein Akkreditiv ist eine Zahlungsgarantie einer Bank. Ablauf: Käufer beauftragt Bank (Eröffnung), Bank informiert Verkäufer (Akkreditiv), Verkäufer liefert Waren, Verkäufer präsentiert Dokumente bei Bank, Bank prüft Dokumente, bei Übereinstimmung: Zahlung. Vorteile: Sicherheit für beide Seiten (Käufer: Zahlung nur bei Lieferung, Verkäufer: Zahlung garantiert). Wichtig: Dokumente müssen exakt den Bedingungen entsprechen (sonst keine Zahlung). Häufig im Außenhandel verwendet.
Was sind Devisen und wie funktioniert Devisenhandel?
Devisen sind ausländische Währungen (z.B. USD, EUR, GBP). Devisenhandel: Umtausch von Währungen zu Wechselkursen (Preis einer Währung in einer anderen). Wechselkurse schwanken (Angebot und Nachfrage, Zinsen, Konjunktur, Politik). Im Außenhandel: Exporteure erhalten ausländische Währung (müssen umtauschen), Importeure benötigen ausländische Währung (müssen kaufen). Wechselkursänderungen beeinflussen Preise und Gewinne erheblich. Währungsrisiken können abgesichert werden (z.B. Termingeschäfte).
Welche Währungsrisiken gibt es?
Währungsrisiken: Kursrisiko (Wechselkurs ändert sich nach Vertragsabschluss - bei Export: Wechselkurs fällt = weniger EUR, bei Import: Wechselkurs steigt = mehr EUR zu zahlen), Transaktionsrisiko (bei offenen Forderungen/Verbindlichkeiten), Übersetzungsrisiko (bei ausländischen Tochtergesellschaften). Absicherung: Termingeschäfte (Forward, Future), Optionen, natürliche Absicherung (Einnahmen und Ausgaben in gleicher Währung). Währungsrisiken können Gewinne erheblich beeinflussen.
Logistik & Transport
Was ist eine Spedition und welche Leistungen bietet sie?
Eine Spedition organisiert Transporte von Waren. Leistungen: Transportplanung, Frachtauswahl (LKW, Bahn, Schiff, Flugzeug), Organisation (Zusammenstellung, Umladung), Dokumentation (Frachtbrief, Zolldokumente), Versicherung, Lagerung, Verzollung. Speditionen sind Dienstleister, die Transporte effizient organisieren. Sie nutzen verschiedene Verkehrsträger und optimieren Routen. Wichtig: Zuverlässigkeit, Kosten, Servicequalität. Speditionen sind wichtig für nationale und internationale Transporte.
Was ist eine Transportversicherung?
Die Transportversicherung schützt vor Schäden während des Transports: Beschädigung, Verlust, Diebstahl, ggf. Verspätung. Arten: Transportversicherung (Schäden am Transportgut), Haftpflichtversicherung (Schäden Dritter). Deckung: Von Verladung bis Entladung. Wichtig bei wertvollen Waren, langen Strecken, internationalen Transporten. Versicherungssumme = Warenwert. Prämie hängt ab von: Wert, Transportart, Route, Risiko. Transportversicherung schützt vor finanziellen Verlusten.
Welche Lagerkennzahlen sind wichtig?
Wichtige Kennzahlen: Lagerbestand (durchschnittlicher Bestand in Stück/Wert), Umschlagshäufigkeit (Jahresverbrauch / Durchschnittsbestand - zeigt wie oft Lager geleert wird), durchschnittliche Lagerdauer (360 Tage / Umschlagshäufigkeit - zeigt wie lange Waren im Lager liegen), Lagerreichweite (Bestand / Tagesverbrauch - zeigt für wie viele Tage Bestand reicht), Lagerzinskostensatz (Kosten für gebundenes Kapital), Fehlbestände (nicht lieferbare Artikel). Diese Kennzahlen zeigen Effizienz der Lagerhaltung.
Was ist Bestandsmanagement?
Bestandsmanagement umfasst die Planung, Steuerung und Kontrolle von Lagerbeständen. Ziele: Optimale Verfügbarkeit (keine Fehlbestände), minimale Bestände (wenig Kapitalbindung, Lagerkosten), optimale Bestellmengen (Kosten minimieren). Methoden: Bestellpunktverfahren (bei bestimmter Bestandsmenge nachbestellen), Bestellrhythmusverfahren (regelmäßig bestellen), Just-in-Time (keine Lager, direkte Lieferung), ABC-Analyse (Wichtige Artikel häufiger kontrollieren). Gutes Bestandsmanagement verbessert Liquidität und Servicegrad.
Marketing & Vertrieb
Wie funktioniert Marktanalyse?
Marktanalyse untersucht den relevanten Markt: Marktgröße (Umsatz, Menge), Marktentwicklung (Wachstum, Trends), Konkurrenz (Anbieter, Marktanteile, Stärken/Schwächen), Kunden (Zielgruppen, Bedürfnisse, Kaufverhalten), Preise (Preisniveau, Preisentwicklung), Kanäle (Vertriebswege). Methoden: Sekundärforschung (Statistiken, Studien), Primärforschung (Befragungen, Beobachtungen). Marktanalyse ist Basis für Strategien, Produktentwicklung, Preispolitik und Marketing.
Was umfasst die Absatzplanung?
Absatzplanung prognostiziert zukünftige Absatzmengen und -umsätze. Basis: Vergangenheitsdaten, Marktanalyse, Konjunktur, Saisonalität, Marketingmaßnahmen, Konkurrenz. Zeiträume: Kurzfristig (Monat, Quartal), mittelfristig (Jahr), langfristig (mehrere Jahre). Absatzplanung ist Grundlage für: Produktionsplanung, Materialbedarfsplanung, Personalplanung, Finanzplanung, Investitionen. Sie sollte realistisch, aber auch motivierend sein. Abweichungen sollten analysiert werden (Ursachen, Maßnahmen).
Wie funktioniert die Angebotskalkulation?
Angebotskalkulation berechnet den Preis für ein Angebot: Einstandspreis (Einkaufspreis + Bezugskosten), Gemeinkosten (anteilige Fixkosten, z.B. Miete, Personal), Gewinnaufschlag (gewünschter Gewinn), ggf. Skonto (Rabatt für Kunde), ggf. Skonto (Rabatt bei Zahlung), Steuer (Umsatzsteuer). Ergebnis: Verkaufspreis. Wichtig: Alle Kosten berücksichtigen, Konkurrenzpreise beachten, Gewinnmarge sicherstellen. Kalkulation muss genau sein (zu niedrig = Verlust, zu hoch = kein Auftrag).
Welche Faktoren beeinflussen die Preisbildung?
Faktoren: Kosten (Einstandspreis, Gemeinkosten - kostenorientiert), Nachfrage (Zahlungsbereitschaft - nachfrageorientiert), Konkurrenz (Konkurrenzpreise - wettbewerbsorientiert), Unternehmensziele (Gewinnmaximierung, Marktanteil, Markterschließung), Marktposition (Marktführer kann höhere Preise verlangen), Qualität (hohe Qualität rechtfertigt höhere Preise), Service (guter Service rechtfertigt höhere Preise). Die optimale Preisbildung kombiniert mehrere Faktoren. Preispolitik ist strategisch wichtig.
Recht & Qualität
Welche Rechte hat der Käufer bei Mängeln?
Bei Mängeln: Nacherfüllung (Nachbesserung oder Ersatzlieferung), Rücktritt (vom Vertrag zurücktreten), Minderung (Kaufpreis reduzieren), Schadensersatz (bei arglistiger Täuschung). Gewährleistungsfrist: 2 Jahre bei neuen Sachen, 1 Jahr bei gebrauchten (kann bei Unternehmern verkürzt werden). Beweislast: In den ersten 6 Monaten beim Verkäufer (vermutet, dass Mangel schon bei Lieferung vorhanden war). Mängel müssen rechtzeitig gerügt werden (Sofort prüfen, Mangel melden).
Was ist eine Mängelrüge?
Eine Mängelrüge ist die Mitteilung des Käufers an den Verkäufer über einen Mangel der gelieferten Ware. Sie muss: Rechtzeitig erfolgen (sofort nach Entdeckung, spätestens nach angemessener Prüfzeit), den Mangel genau beschreiben (was ist defekt?), Beweise enthalten (Fotos, Gutachten, ggf.), schriftlich erfolgen (bei Geschäften). Die Mängelrüge ist wichtig, um Gewährleistungsrechte zu erhalten. Verspätete Rüge kann Rechte verwirken. Rüge sollte dokumentiert werden.
Was ist Lieferverzug?
Lieferverzug liegt vor, wenn der Verkäufer die Ware nicht termingerecht liefert (nach Ablauf der vereinbarten Lieferzeit). Rechte des Käufers: Mahnung setzen (Nachfrist setzen), Schadensersatz fordern (z.B. Verzugszinsen, Mehraufwand), Rücktritt (vom Vertrag zurücktreten, wenn Nachfrist erfolglos), Schadensersatz statt der Leistung. Lieferverzug muss dem Verkäufer nachgewiesen werden (Terminvereinbarung, Mahnung). Wichtig: Termine dokumentieren, Mahnungen schriftlich.
Wann haftet ein Unternehmen für Schäden?
Haftung entsteht bei: Vertragsverletzung (z.B. Lieferverzug, Mangel), Vorsatz oder Fahrlässigkeit (Schäden Dritter), Produkthaftung (bei mangelhaften Produkten - verschuldensunabhängig), Umwelthaftung. Haftung kann beschränkt sein (bei Kapitalgesellschaften auf Gesellschaftsvermögen) oder unbeschränkt (bei Personengesellschaften, Einzelunternehmen). Unternehmen schützen sich durch Versicherungen (Betriebshaftpflicht, Produkthaftpflicht). Haftung sichert Schadensersatz für Geschädigte.
Management & Zukunft
Welche Lieferbedingungen sind wichtig?
Wichtige Lieferbedingungen: Lieferzeit (wann wird geliefert?), Lieferort (wo wird geliefert?), Lieferart (wer organisiert Transport, wer zahlt?), Gefahrübergang (ab wann trägt Käufer Risiko?), Verpackung (wer verpackt, wer zahlt?), Zahlungsbedingungen (wann, wie wird gezahlt?), Gewährleistung (wie lange, welche Rechte?). Lieferbedingungen sollten im Vertrag klar geregelt sein. Sie beeinflussen Kosten, Risiken und Verantwortlichkeiten erheblich.
Wie funktioniert Qualitätskontrolle?
Qualitätskontrolle prüft Waren auf Einhaltung von Qualitätsstandards. Stufen: Eingangskontrolle (bei Wareneingang), Zwischenkontrolle (während Verarbeitung), Endkontrolle (vor Auslieferung). Methoden: Stichproben (nicht alle Waren, sondern repräsentative Auswahl), Vollprüfung (alle Waren - bei wichtigen/wertvollen Artikeln), Prüfmerkmale (Dimensionen, Gewicht, Funktion, Optik). Dokumentation wichtig (Prüfprotokoll, Nachweis). Qualitätskontrolle verhindert Fehlmengen, Reklamationen und schützt Reputation.
Welche Vertragsarten gibt es?
Vertragsarten: Kaufvertrag (Kauf/Verkauf von Waren), Werkvertrag (Herstellung/Bearbeitung), Dienstvertrag (Dienstleistung), Mietvertrag (Nutzung gegen Entgelt), Rahmenvertrag (langfristige Vereinbarung, Einzelaufträge folgen), Exklusivvertrag (alleinige Belieferung/Vertrieb), Optionsvertrag (Option auf Kauf zu festem Preis). Jeder Vertragstyp hat unterschiedliche Rechte und Pflichten. Verträge sollten schriftlich abgeschlossen werden (Rechtssicherheit, Nachweis).
Welche Handelsstrategien gibt es?
Handelsstrategien: Kostenführerschaft (niedrigste Kosten, günstigste Preise), Differenzierung (einzigartige Produkte/Services, höhere Preise), Nischenstrategie (spezielle Zielgruppe, wenig Konkurrenz), Diversifikation (neue Märkte, neue Produkte), Expansion (Wachstum, neue Standorte/Märkte), Kooperation (Partnerschaften, Joint Ventures). Strategie hängt ab von: Markt, Ressourcen, Stärken. Strategie sollte langfristig ausgerichtet sein und zu Unternehmenszielen passen.
Was bedeutet Nachhaltigkeit im Handel?
Nachhaltigkeit im Handel umfasst: Umwelt (CO2-Reduktion, Ressourcenschonung, nachhaltige Produkte, Transportoptimierung), Soziales (faire Arbeitsbedingungen, faire Preise für Lieferanten, ethische Beschaffung), Wirtschaft (langfristige Rentabilität, stabile Lieferketten). Maßnahmen: Nachhaltige Beschaffung, klimaneutrale Logistik, Verpackungsreduktion, Lieferantenbewertung (soziale/ökologische Standards). Nachhaltigkeit wird zunehmend wichtig (Kundenerwartung, Regulierung, Risikomanagement).
Wie funktioniert Lieferantenbewertung?
Lieferantenbewertung beurteilt Lieferanten regelmäßig nach verschiedenen Kriterien: Qualität (Fehlerquote, Reklamationen), Lieferzeit (Pünktlichkeit, Verfügbarkeit), Preis (Einkaufspreis, Gesamtkosten), Service (Support, Flexibilität, Kommunikation), Zuverlässigkeit (Vertragserfüllung), Innovation (neue Produkte, Verbesserungen), Nachhaltigkeit (Umwelt, Sozialstandards). Bewertung erfolgt oft durch Punktesystem (gewichtet). Ergebnis: Lieferantenranking, Verbesserungspotenziale, Entscheidungsgrundlage für Zusammenarbeit.
Wie läuft die Auftragsabwicklung ab?
Auftragsabwicklung: Auftragserfassung (Auftrag erfassen, Daten prüfen), Kreditprüfung (bei Lieferung auf Ziel), Verfügbarkeitsprüfung (Lager, Beschaffung), Auftragsbestätigung (schriftlich an Kunden), Materialbereitstellung/Beschaffung, Kommissionierung, Verpackung, Versand, Versandbestätigung, Rechnungsstellung, Zahlungsüberwachung, Nachbearbeitung (Service, Reklamation). Ziel: Termingerechte, fehlerfreie Lieferung. Effiziente Auftragsabwicklung ist wichtig für Kundenzufriedenheit und Kosten.
Häufige Fragen
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