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Kaufmann im Einzelhandel & Kauffrau im Einzelhandel

Der Online-Videokurs für
Kaufmann im Einzelhandel
& Kauffrau im Einzelhandel

Deine komplette Prüfungsvorbereitung. Visuell, verständlich und genau auf deinen IHK-Abschluss zugeschnitten.

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Warum Textbücher oft frustrieren

Trockene Theorie, schwer verständliche Fachbegriffe und endlose Textwände – so kennen viele Azubis ihre Prüfungsvorbereitung. Besonders bei komplexen Themen wie der IHK-Prüfung für Kaufmann im Einzelhandel & Kauffrau im Einzelhandel wird aus dem Lernstoff schnell eine unüberschaubare Masse an Informationen. Unser Videokurs löst dieses Problem radikal mit Visuellem Lernen und zeigt dir, wie effizientes Lernen wirklich funktioniert.

Die alte Art zu lernen

  • Veraltete Skripte
  • Trockene Theorie
  • Fehlender Praxisbezug

Die Evkola Methode

  • Visuelles Verständnis
  • Echte Geschäftsfälle
  • Fokus auf Verständnis
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Dein roter Faden durch die Prüfung

Verkauf und Werbemaßnahmen
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35%

Verkauf und Werbemaßnahmen

Kundenberatung, Verkaufsgespräche, Warenpräsentation und strategisches Marketing im Einzelhandel.

Warenwirtschaft und Rechnungswesen
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35%

Warenwirtschaft und Rechnungswesen

Lagerhaltung, Beschaffung, Preiskalkulation, Buchhaltung und betriebswirtschaftliche Kennzahlen.

Wirtschafts- und Sozialkunde
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30%

Wirtschafts- und Sozialkunde

Wirtschafts- und Sozialkunde mit Fokus auf Personalwesen, Arbeitsrecht und soziale Marktwirtschaft.

01

Lernen im eigenen Tempo

Pause, Spulen, Wiederholen – du bestimmst, wie schnell du lernst. Keine Zeitnot, kein Druck.

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Überall verfügbar

Lerne auf Handy, Tablet oder Laptop – zu Hause, unterwegs oder in der Pause.

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Prüfungsnah

Fokus auf relevante IHK-Themen. Kein unnötiger Ballast – nur was wirklich wichtig ist.

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Update-Garantie

Immer aktueller Stoff. Wir aktualisieren den Kurs regelmäßig nach neuen Prüfungsvorgaben.

Entwickelt von Experten

Unsere Kurse werden nicht von Theoretikern erstellt. Jedes Modul ist geprüft von erfahrenen IHK-Prüfern und Ausbildern aus der Praxis.

Bereite dich gezielt auf Kaufmann im Einzelhandel & Kauffrau im Einzelhandel vor

Unser Kurs deckt den offiziellen Rahmenlehrplan lückenlos ab. Wir starten mit den Grundlagen von Verkauf und Werbemaßnahmen, gehen dann tief in die Details von Warenwirtschaft und Rechnungswesen und bereiten dich optimal auf Wirtschafts- und Sozialkunde vor. Egal ob Rechenaufgaben oder komplexe Fälle – wir holen dich da ab, wo du stehst, und führen dich Schritt für Schritt zum Prüfungserfolg.

Jedes Video ist darauf ausgelegt, komplexe Inhalte verständlich zu machen. Wir zeigen dir nicht nur die Theorie, sondern erklären dir auch, wie sie in der Praxis angewendet wird. Du siehst echte Beispiele aus dem Berufsalltag, lernst typische Prüfungsaufgaben zu lösen und verstehst die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Themenbereichen. So verstehst du nicht nur, was du lernen musst, sondern auch warum es wichtig ist undwie du das Wissen in der Prüfung anwendest.

Unsere erfahrenen Dozenten kennen die IHK-Prüfung aus erster Hand und wissen genau, wo die Fallstricke lauern. Sie haben selbst hunderte von Azubis erfolgreich durch die Prüfung begleitet und kennen die typischen Fehler, die Prüflinge immer wieder machen. In unseren Videos erklären sie dir Schritt für Schritt, wie du komplexe Aufgaben löst, zeigen dir bewährte Lösungsstrategien und geben dir praktische Tipps, die dir in der Prüfung wirklich helfen. So bereitest du dich nicht nur oberflächlich vor, sondern erwirbst echtes Verständnis für deinen Ausbildungsberuf.

Der Kurs ist so strukturiert, dass du jederzeit zurückspringen kannst, wenn du etwas nicht verstanden hast. Du kannst schwierige Passagen mehrmals ansehen, in deinem eigenen Tempo lernen und gezielt die Themen wiederholen, die dir noch Probleme bereiten. Diese Flexibilität macht den Unterschied zwischen frustrierendem Büffeln und effektivem Lernen. Am Ende wirst du nicht nur die Prüfung bestehen – du wirst wirklich verstanden haben, worum es in deinem Beruf geht.

Dein IHK-Lexikon: Alle Themen im Detail

Warenwirtschaft

Was ist Warenwirtschaft und welche Aufgaben hat sie?

Die Warenwirtschaft umfasst alle Prozesse rund um Waren: Beschaffung, Lagerung, Verkauf, Bestandsführung, Disposition. Aufgaben: Bedarfsermittlung (welche Waren werden benötigt?), Bestellung, Wareneingang, Lagerung, Kommissionierung, Verkauf, Bestandskontrolle, Nachbestellung. Ziele: Optimale Warenversorgung (keine Fehlbestände), minimale Lagerbestände (wenig Kapitalbindung), Kosteneffizienz. Warenwirtschaft ist zentral für erfolgreichen Einzelhandel.

Wie funktioniert Warenbeschaffung?

Warenbeschaffung: Bedarfsermittlung (Absatzprognose, Saisonalität, Trends), Lieferantenauswahl (Preis, Qualität, Lieferzeit, Service), Bestellung (Mengen, Termine, Konditionen), Bestellüberwachung (Lieferzeiten, Verfügbarkeit), Wareneingang (Annahme, Kontrolle), Rechnungsprüfung, Zahlung. Beschaffung kann direkt (vom Hersteller) oder indirekt (über Großhandel) erfolgen. Effiziente Beschaffung sichert Sortiment, Preise und Gewinnmargen.

Welche Lagerhaltungsstrategien gibt es?

Strategien: Vorratslagerung (Waren auf Lager, Verkaufsbestand auffüllen), Just-in-Time (minimale Bestände, häufige Nachbestellung), Saisonlagerung (Waren für Saison vorhalten), Zentral-/Dezentrallagerung (zentrales Lager vs. Filiallager). Wahl hängt ab von: Verkaufsgeschwindigkeit, Wert der Waren, Lieferzeiten, Lagerkosten, Platz. Ziel: Optimale Balance zwischen Verfügbarkeit und Kosten.

Wie funktioniert eine Inventur?

Inventur ist die Bestandsaufnahme aller Waren zu einem Stichtag. Methoden: Vollinventur (alle Waren gezählt - jährlich gesetzlich vorgeschrieben), Stichprobeninventur (repräsentative Stichprobe), permanente Inventur (laufende Bestandsführung durch System). Ablauf: Laden schließen/begrenzen, alle Waren zählen, Bestand erfassen, mit Systembestand vergleichen, Differenzen analysieren (Fehlmengen, Mehrmengen), korrigieren. Inventur ist wichtig für Bestandskontrolle und Jahresabschluss.

Was gehört zur Warenannahme?

Warenannahme: Lieferung entgegennehmen, Lieferschein prüfen (Stückzahl, Artikel), Waren sichtlich prüfen (Verpackung, Beschädigung), Waren zählen/wiegen, Qualität prüfen (Sichtkontrolle), Lieferschein quittieren, Waren ins System buchen (Wareneingang), Waren einlagern (richtiger Platz, FIFO - First In First Out), Rechnung prüfen (Stückzahl, Preis). Fehler müssen sofort gerügt werden (an Lieferant melden). Ordentliche Warenannahme verhindert Probleme später.

Was ist die Wareneingangskontrolle?

Wareneingangskontrolle prüft gelieferte Waren auf: Vollständigkeit (alle bestellten Artikel da?), Quantität (richtige Stückzahl?), Qualität (Beschädigung, Mängel?), Richtigkeit (richtige Artikel, nicht verwechselt?). Bei Mängeln: Sofort Lieferant informieren, Mängel dokumentieren (Fotos, Protokoll), ggf. Rücksendung veranlassen, Rechnung korrigieren. Kontrolle sollte systematisch erfolgen (Checkliste). Sie verhindert Probleme im Verkauf und Reklamationen.

Sortiment & Präsentation

Wie gestalte ich ein erfolgreiches Sortiment?

Sortimentsgestaltung: Zielgruppe analysieren (Bedürfnisse, Kaufkraft, Trends), Sortimentsbreite (Anzahl Artikelgruppen) und -tiefe (Varianten je Artikel) bestimmen, Markenmix (Eigenmarken, Markenartikel), Preisniveau (Premium, Mittel, Discount), Saisonalität (Jahreszeiten berücksichtigen), Trends aufgreifen, Lücken identifizieren (was fehlt?). Sortiment sollte ausgewogen sein (Grundsortiment + Impulsartikel, bekannte + neue Artikel). Erfolgreiches Sortiment zieht Kunden an und generiert Umsatz.

Welche Warenpräsentationsmethoden gibt es?

Methoden: Warengruppen (zusammenpassende Artikel gruppieren), Cross-Selling (ergänzende Artikel nebeneinander), Impulsartikel (an Kasse, gut sichtbar), Preispyramide (günstige unten, teure oben), Blickfang (Aktionsflächen, Highlights), Regaloptimierung (Augenhöhe = beste Plätze), Saisonal (Jahreszeiten berücksichtigen), thematisch (z.B. "Grillen", "Büro"). Gute Präsentation steigert Umsatz erheblich (Kunden kaufen mehr, höhere Preise möglich).

Wie gestalte ich einen ansprechenden Laden?

Ladengestaltung: Raumaufteilung (logische Wegeführung, Bereiche klar trennen), Beleuchtung (hell, angenehm, Highlights setzen), Farben (Unternehmensfarben, angenehme Atmosphäre), Regale (Höhe, Abstand, Übersichtlichkeit), Schilder (Preise, Informationen, Wegeleitung), Dekoration (Atmosphäre schaffen, nicht überladen), Sauberkeit (rein, ordentlich, gepflegt), Musik (angenehm, passend, nicht zu laut). Ladengestaltung prägt Kundenerfahrung und Kaufentscheidung erheblich.

Wie handhabe ich Saisonware?

Saisonware: Rechtzeitig bestellen (z.B. Weihnachtsartikel Monate vorher), Lagerung (platzsparend, aber zugänglich), Präsentation (saisonal passend, gut sichtbar), Preispolitik (Anfang höher, Ende rabattiert - um Lager zu leeren), Abverkauf (rechtzeitig rabattieren, Restposten verkaufen), Nachbestellung (vorsichtig - nicht zu viel auf Lager). Saisonware ist riskant (Trend kann ausbleiben), aber wichtig für Umsatz. Gutes Management verhindert hohe Restbestände.

Verkauf & Kunden

Wie führe ich ein erfolgreiches Verkaufsgespräch?

Verkaufsgespräch: Begrüßung (freundlich, persönlich), Kundenbedürfnisse erkunden (Fragen stellen, zuhören), Beratung (Produkte vorstellen, Vorteile zeigen, auf Bedürfnisse eingehen), Einwände behandeln (ernst nehmen, Lösungen zeigen), Abschluss (Kaufabschluss einleiten, Zusatzverkauf), Nachbereitung (Dank, weitere Betreuung). Wichtig: Kundenorientierung (nicht nur verkaufen, sondern helfen), Empathie, Fachkompetenz, Begeisterung. Erfolgreiches Verkaufsgespräch schafft zufriedene Kunden und Umsatz.

Wie berate ich Kunden kompetent?

Kundenberatung: Fragen stellen (Bedürfnisse, Anforderungen, Nutzung), Produktwissen (Eigenschaften, Vorteile, Anwendung), Vergleich (Verschiedene Produkte zeigen, Unterschiede erklären), Empfehlung (bestes Produkt für Kundenbedürfnisse), ehrlich sein (auch Nachteile nennen, bei Unwissen zugeben), geduldig sein (kein Druck), Zusatznutzen (Zubehör, Service). Beratung sollte sachlich, aber auch begeisternd sein. Gute Beratung führt zu zufriedenen Kunden und Wiederkehr.

Wie baue ich Kundenbindung auf?

Kundenbindung: Persönliche Betreuung (Kunden kennen, persönlich ansprechen), Service (über Erwartungen hinausgehen), Treueprogramme (Rabatte, Vorteile für Stammkunden), Kommunikation (Newsletter, Aktionen informieren), Feedback einholen (Wünsche, Beschwerden), Problemlösung (bei Problemen schnell helfen), Wertschätzung (Dankeschön, Aufmerksamkeiten). Kundenbindung ist wichtiger als Neukundenakquise (Stammkunden kaufen mehr, sind loyaler, empfehlen weiter).

Was bedeutet Servicequalität?

Servicequalität umfasst: Freundlichkeit (immer höflich, auch bei schwierigen Kunden), Kompetenz (Fragen beantworten, Probleme lösen), Schnelligkeit (schnelle Bearbeitung, keine langen Wartezeiten), Verfügbarkeit (Personal verfügbar, nicht überlastet), Sauberkeit (Laden, Waren, Personal), Zuverlässigkeit (Zusagen einhalten, versprochene Leistungen erbringen). Servicequalität prägt Kundenerfahrung und Unterscheidet vom Wettbewerb. Hohe Servicequalität führt zu zufriedenen Kunden und Umsatzwachstum.

Marketing & Absatz

Welche Verkaufsförderungsmaßnahmen gibt es?

Maßnahmen: Rabatte (Mengenrabatt, Sonderangebote), Aktionen (2 zum Preis von 1, Gratisartikel), Werbung (Prospekte, Anzeigen, Online), Schaufenster (attraktive Gestaltung, Aktionsartikel), In-Store-Marketing (Plakate, Displays, Aktionsflächen), Events (Eröffnung, Sonderaktionen), Social Media (Bewertungen, Posts), Kundenbindungsprogramme (Treuepunkte, Gutscheine). Verkaufsförderung soll Kunden anlocken, Kaufanreize schaffen und Umsatz steigern.

Wie plane ich Marketingmaßnahmen?

Marketingplanung: Ziele definieren (Umsatz, Kunden, Image), Zielgruppe analysieren (Wer sind Kunden, was wollen sie?), Budget festlegen, Maßnahmen auswählen (Werbeart, Kanal, Zeitpunkt), Zeitplan erstellen, Umsetzung (Maßnahmen durchführen, koordinieren), Kontrolle (Erfolg messen, KPIs: Umsatz, Kundenanzahl, Bekanntheit), Anpassung (bei Bedarf nachsteuern). Marketing sollte zielgerichtet, messbar und zu Budget passend sein. Gutes Marketing steigert Bekanntheit und Umsatz.

Wie funktioniert Absatzplanung?

Absatzplanung prognostiziert zukünftige Verkäufe. Basis: Vergangenheitsdaten (Umsatz, Mengen), Saisonalität (Jahreszeiten, Feiertage), Trends (Marktentwicklung, Verbrauchertrends), Marketingmaßnahmen (geplante Aktionen), Konkurrenz (Marktveränderungen), externe Faktoren (Konjunktur, Wetter). Zeiträume: Monat, Quartal, Jahr. Absatzplanung ist Grundlage für: Einkauf, Personalplanung, Finanzplanung, Investitionen. Realistische, aber auch motivierende Planung ist wichtig.

Wie analysiere ich den Umsatz?

Umsatzanalyse: Gesamtumsatz (Gesamt in EUR), Umsatz nach Artikeln (Bestseller, Flops), Umsatz nach Zeit (Tage, Wochen, Monate, Jahreszeiten), Umsatz nach Kategorien (Welche Warengruppen verkaufen sich?), Umsatztrends (Steigerung, Rückgang), Vergleich (Vorjahr, Plan, Konkurrenz), Ursachenanalyse (Warum Entwicklung?). Kennzahlen: Umsatz pro Kunde, Umsatz pro Quadratmeter, Umsatzwachstum. Umsatzanalyse zeigt Stärken, Schwächen und Verbesserungspotenziale.

Preis & Kalkulation

Wie funktioniert die Preisgestaltung?

Preisgestaltung: Einstandspreis ermitteln (Einkaufspreis + Bezugskosten), Gemeinkosten berücksichtigen (anteilige Fixkosten: Miete, Personal, Werbung), Gewinnaufschlag (gewünschter Gewinn), Konkurrenzpreise beachten (nicht zu hoch, nicht zu niedrig), Zielgruppe (Preisniveau passend), Positionierung (Premium, Mittel, Discount), ggf. Psychologie (9,99 statt 10,00). Preispolitik ist strategisch wichtig und beeinflusst Umsatz, Gewinn und Image erheblich.

Wie kalkuliere ich Preise?

Kalkulation: Einstandspreis (Einkaufspreis + Bezugskosten wie Transport, Verpackung), Handlungskostenzuschlag (anteilige Gemeinkosten: Personal, Miete, Werbung, Verwaltung - als Prozentsatz), Gewinnaufschlag (gewünschter Gewinn - als Prozentsatz), Skonto (Rabatt für Kunden - wird abgezogen), Umsatzsteuer (19% oder 7% - wird aufgeschlagen). Formel: Verkaufspreis = Einstandspreis × (1 + Handlungskostenzuschlag) × (1 + Gewinnaufschlag) × (1 - Skonto) × (1 + MwSt). Kalkulation muss alle Kosten decken.

Welche Rabattarten gibt es?

Rabattarten: Mengenrabatt (Rabatt bei größerer Menge), Treuerabatt (für Stammkunden), Sonderrabatt (bei Aktionen, Sonderverkäufen), Skonto (Rabatt bei schneller Zahlung), Wiederverkäuferrabatt (für Händler), Saisonalrabatt (bei Saisonende, um Lager zu leeren). Rabatte sollen Kaufanreize schaffen, aber Gewinnmarge muss erhalten bleiben. Rabattpolitik sollte strategisch sein (nicht zu großzügig, sonst Gewinnverlust).

Kasse & Zahlung

Welche Funktionen hat ein Kassensystem?

Kassensystem: Waren scannen (Barcode), Preise erfassen, Betrag berechnen, Zahlung verarbeiten, Beleg drucken, Bestand aktualisieren (automatisch), Tagesumsatz erfassen, Statistiken (Umsatz nach Artikeln, Zeiten), Steuererfassung (Umsatzsteuer), Inventur unterstützen, Rückgabe verarbeiten. Moderne Systeme: POS-Systeme (Point of Sale) mit Scanner, Touchscreen, Kartenleser, Verbindung zu Warenwirtschaftssystem. Kassensystem ist zentral für Verkauf und Bestandsführung.

Welche Zahlungsarten gibt es?

Zahlungsarten: Bar (Bargeld - sofort, keine Gebühren, aber Risiko), EC-Karte/Girocard (PIN oder Unterschrift - sofort, Gebühren), Kreditkarte (Unterschrift oder PIN - sofort, höhere Gebühren), Kontaktlos (NFC - schnell, bequem), Mobile Payment (Apple Pay, Google Pay - bequem, sicher), Rechnung (auf Ziel - Risiko, nur bei Bonität), Lastschrift (Abbuchung - Risiko). Zahlungsarten sollten vielfältig sein (Kundenwunsch), aber Kosten und Risiken beachten.

Recht & Verbraucherschutz

Welche Rechte hat der Verbraucher beim Kauf?

Rechte: Gewährleistung (bei Mängeln: Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung - 2 Jahre Frist), Widerrufsrecht (14 Tage bei Fernabsatz, Online - ohne Grund zurückgeben), Umtausch (wenn vereinbart oder bei Mangel), Information (Preis, Eigenschaften, AGB), Beratung (korrekte Auskunft). Verbraucherschutz ist stark (Schutz vor Übervorteilung). Händler müssen Rechte beachten (Verstöße führen zu Abmahnungen, Schadensersatz).

Was ist die Gewährleistung?

Gewährleistung ist die Haftung für Mängel: Bei Mängeln: Nacherfüllung (Reparatur oder Ersatz), Rücktritt (Kaufpreis zurück), Minderung (Kaufpreis reduzieren), Schadensersatz (bei arglistiger Täuschung). Frist: 2 Jahre bei neuen Sachen, 1 Jahr bei gebrauchten (kann bei Unternehmern verkürzt werden). Beweislast: In ersten 6 Monaten beim Händler (vermutet Mangel bei Lieferung). Händler kann Mängelhaftung nicht ausschließen (unwirksam).

Was bedeutet Umtauschrecht?

Umtauschrecht: Gesetzlich gibt es kein allgemeines Umtauschrecht (außer bei Mängeln). Aber: Viele Händler gewähren freiwillig Umtausch (z.B. 14 Tage, ungetragene Ware). Dies sollte klar kommuniziert werden (AGB, Schilder). Bei Mängeln: Umtausch als Form der Nacherfüllung möglich. Umtausch kann Image verbessern (Kundenservice), sollte aber klar geregelt sein (Bedingungen, Fristen).

Welche Verbraucherschutzbestimmungen muss ich beachten?

Bestimmungen: Preisauszeichnung (Preise müssen klar erkennbar sein), Informationspflicht (Preis, Eigenschaften, AGB), Widerrufsrecht (bei Fernabsatz 14 Tage), Gewährleistung (kann nicht ausgeschlossen werden), AGB (müssen verständlich, nicht überraschend sein), Irreführung (falsche Angaben verboten), Sonderangebote (Bedingungen müssen erfüllbar sein). Verstöße führen zu Abmahnungen, Schadensersatz, Bußgeldern. Verbraucherschutz ist stark - Händler müssen sich daran halten.

Was regelt das Wettbewerbsrecht?

Wettbewerbsrecht schützt vor unlauterem Wettbewerb. Verbote: Irreführung (falsche Angaben), vergleichende Werbung (wenn irreführend), aggressive Verkaufspraktiken (Druck, Täuschung), Nachahmung (Produkte kopieren), Abwerbung (Kunden abwerben). Bei Verstößen: Konkurrenten, Verbände können abmahnen, Schadensersatz fordern, Unterlassung verlangen. Wettbewerbsrecht schützt fairen Wettbewerb. Händler müssen sich an Regeln halten.

Organisation & Personal

Wie plane ich Personal im Einzelhandel?

Personalplanung: Bedarf ermitteln (Umsatz, Öffnungszeiten, Servicelevel), Schichtplanung (tägliche Besetzung, Pausen, Überstunden), Qualifikation (Verkaufspersonal, Kasse, Lager), Einarbeitung (Schulung, Betreuung), Vertretung (bei Urlaub, Krankheit), Personalkosten (Löhne, Sozialabgaben, Schulungen). Gute Personalplanung sichert Servicequalität und optimiert Kosten. Zu wenig Personal = schlechter Service, zu viel = hohe Kosten.

Wie organisiere ich die Arbeitsorganisation?

Arbeitsorganisation: Aufgabenverteilung (wer macht was?), Arbeitszeiten (Schichten, Pausen), Arbeitsplätze (Kasse, Verkauf, Lager - klar zugeordnet), Prozesse (Standardabläufe definieren), Kommunikation (Information, Absprachen), Verantwortlichkeiten (wer ist verantwortlich?), Dokumentation (Arbeitsanweisungen, Checklisten). Gute Organisation steigert Effizienz, vermindert Fehler, verbessert Arbeitszufriedenheit. Klare Struktur ist wichtig.

Welche Hygienevorschriften gelten?

Hygienevorschriften: Lebensmittel (HACCP-Konzept, Kühlkette, Haltbarkeit, Sauberkeit), Personal (Hygiene, Kleidung, Gesundheit), Räume (sauber, desinfiziert, gut belüftet), Waren (sauber gelagert, nicht verunreinigt), Umgang (Handschuhe bei Lebensmitteln, keine Kontamination). Vorschriften schützen Gesundheit. Verstöße führen zu Bußgeldern, Betriebsschließung, Haftung. Besonders wichtig bei Lebensmittel, aber auch bei anderen Waren.

Wie schütze ich vor Diebstahl?

Diebstahlsschutz: Personelle Maßnahmen (Aufmerksamkeit, Präsenz, Kundenkontakt), technische Maßnahmen (Videoüberwachung, Alarmanlagen, Warensicherung - z.B. EAS-Systeme, Sicherungsetiketten), organisatorische Maßnahmen (Kasse absichern, Wertsachen sichern, Zugangskontrolle), Zusammenarbeit (mit Sicherheitsdienst, Polizei), Schulungen (Mitarbeiter sensibilisieren). Diebstahl verursacht erhebliche Verluste. Prävention ist wichtig (aber Kosten-Nutzen beachten).

Analyse & Kontrolle

Welche Kennzahlen sind im Einzelhandel wichtig?

Wichtige Kennzahlen: Umsatz (Gesamt, nach Artikeln, nach Zeit), Umsatz pro Quadratmeter (Flächenproduktivität), Umsatz pro Mitarbeiter (Personaleffizienz), Umsatz pro Kunde (Durchschnittsbon), Gewinnmarge (Verkaufspreis - Einstandspreis), Lagerumschlag (wie oft wird Lager geleert?), Fehlbestände (nicht lieferbare Artikel), Retourenquote (Rückgaben), Kundenfrequenz (Anzahl Kunden). Kennzahlen zeigen Erfolg und Verbesserungspotenziale.

Wie analysiere ich Verkaufsstatistiken?

Verkaufsstatistik-Analyse: Umsatz nach Artikeln (Bestseller, Flops identifizieren), Umsatz nach Zeit (Tage, Wochen, Monate, Trends), Umsatz nach Kategorien (welche Warengruppen verkaufen sich?), Vergleich (Vorjahr, Plan, Konkurrenz), Ursachenanalyse (Warum Entwicklung?), Saisonalität (Jahreszeiten berücksichtigen), Korrelationen (Welche Artikel werden zusammen gekauft?). Analyse zeigt Stärken, Schwächen und Handlungsbedarf.

Wie führe ich eine Sortimentsanalyse durch?

Sortimentsanalyse: ABC-Analyse (A-Artikel = wichtig, hoher Umsatz; B-Artikel = mittel; C-Artikel = gering), Umsatzanalyse (Welche Artikel verkaufen sich?), Deckungsbeitragsanalyse (Welche Artikel sind profitabel?), Flop-Analyse (Welche Artikel verkaufen sich nicht?), Lückenanalyse (Was fehlt im Sortiment?), Konkurrenzvergleich (Was bietet Konkurrenz?), Kundenwünsche (Was wünschen Kunden?). Analyse führt zu Sortimentsoptimierung (Fokus auf A-Artikel, Flops eliminieren, Lücken schließen).

Praxis

Wie funktioniert Reklamationsmanagement?

Reklamationsmanagement: Reklamation entgegennehmen (freundlich, aufmerksam zuhören), Problem verstehen (was genau ist das Problem?), Dokumentation (Reklamation erfassen, Beweise sichern), Lösung finden (Umtausch, Reparatur, Rückgabe, Ersatz, Rabatt), Lösung umsetzen (schnell, korrekt), Kunde informieren (Lösung mitteilen), Nachfassen (zufrieden?), interne Analyse (Ursachen, Verbesserungen). Gutes Reklamationsmanagement verwandelt unzufriedene in zufriedene Kunden.

Wie behandle ich Beschwerden?

Beschwerdebehandlung: Beschwerde ernst nehmen (nicht abtun, nicht defensiv), aktiv zuhören (Emotionen verstehen, nicht unterbrechen), sich entschuldigen (bei berechtigter Beschwerde), sachlich bleiben (nicht emotional werden), Problem klären (Fakten sammeln), Lösung anbieten (konkret, fair, schnell), umsetzen (Zusagen einhalten), nachfassen (zufrieden? Feedback). Beschwerden sind Chance (aus Fehlern lernen, Kundenbeziehung verbessern).

Was bedeutet Warenkennzeichnung?

Warenkennzeichnung: Preisauszeichnung (Preis muss klar erkennbar sein - gesetzlich vorgeschrieben), Produktinformationen (Eigenschaften, Inhaltsstoffe, Herkunft), Pflegehinweise (bei Textilien), Warnhinweise (bei Gefahrstoffen), Barcode (für Kassensystem), Mindesthaltbarkeitsdatum (bei Lebensmitteln), Herkunftskennzeichnung (z.B. "Made in Germany"). Kennzeichnung informiert Kunden und erfüllt gesetzliche Vorgaben. Falsche Kennzeichnung ist strafbar.

Was ist das Mindesthaltbarkeitsdatum?

Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gibt an, bis wann ein Lebensmittel bei richtiger Lagerung mindestens haltbar ist. Es ist nicht dasselbe wie Verbrauchsdatum (bei leicht verderblichen Lebensmitteln - danach nicht mehr verzehrbar). Nach MHD: Lebensmittel können noch verkauft werden (müssen aber deutlich gekennzeichnet sein, z.B. "reduziert"), Kunde entscheidet selbst. Händler muss MHD kontrollieren (regelmäßig prüfen, abgelaufene aussortieren).

Wie optimiere ich den Umsatz?

Umsatzoptimierung: Sortiment optimieren (Fokus auf profitabelste Artikel, Flops eliminieren), Preispolitik (Preise anpassen, nicht zu niedrig), Verkaufsförderung (Aktionen, Werbung, Schaufenster), Servicequalität (freundlich, kompetent, schnell - führt zu mehr Verkäufen), Cross-Selling (Zusatzartikel verkaufen), Kundenbindung (Stammkunden kaufen mehr), Öffnungszeiten (kundenfreundlich), Präsentation (attraktive Warenpräsentation). Umsatzoptimierung ist kontinuierlicher Prozess.

Häufige Fragen

Wie lange habe ich Zugriff auf den Kurs?
Solange dein Abo läuft, hast du 24/7 Zugriff auf alle Kursinhalte. Du kannst jederzeit von zu Hause, unterwegs oder in der Pause lernen.
Kann ich auf dem Smartphone lernen?
Ja, unsere Plattform ist 100% mobiloptimiert. Du kannst auf Smartphone, Tablet oder Laptop lernen – egal wo du bist.
Sind die Inhalte aktuell?
Ja, wir aktualisieren unsere Kurse regelmäßig nach jedem Prüfungsjahrgang. So bekommst du immer die aktuellsten Inhalte und Prüfungsvorgaben.
Gibt es eine Kündigungsfrist?
Nein, du kannst monatlich kündigen. Keine versteckten Kosten, keine langen Bindungsfristen. Volle Flexibilität für dich.

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