Prüfungstraining: Verkäufer & Verkäuferin
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Jetzt Zugang sichernVerkaufsgespräch & Beratung
Kernaufgaben im Verkauf
Kundenberatung, Warenpräsentation, Verkaufsgespräche führen, Kaufabschluss; erfordert Produktkenntnisse, Kommunikationsfähigkeit, Verkaufspsychologie; Kundenzufriedenheit und Umsatz.
Phasen Verkaufsgespräch
Kontaktaufnahme, Bedarfsanalyse, Warenpräsentation, Nutzenargumentation, Einwandbehandlung, Kaufabschluss, Verabschiedung; strukturiert zum Kaufentscheidung.
Durchführung Bedarfsanalyse
Kundenwünsche ermitteln durch offene W-Fragen und aktives Zuhören; geschlossene Fragen zur Konkretisierung; ermöglicht passgenaue Empfehlung.
Bedeutung Produktkenntnisse
Fachwissen über Eigenschaften, Funktionen, Materialien, Anwendung, Vorteile; ermöglicht kompetente Beratung; schafft Vertrauen; Wettbewerbsvorteil.
Elemente Kundenberatung
Bedarfsermittlung, Produktvorstellung, Nutzenargumentation, Alternativenaufzeigung, Fragebeantwortung; ehrlich, kompetent, kundenorientiert; schafft Vertrauen.
Verkaufsargumentation aufbauen
Eigenschaft → Vorteil → Nutzen für Kunden; emotional und rational; Beispiele nutzen; glaubwürdig, authentisch; individuell auf Bedarf eingehen.
Professionelle Einwandbehandlung
Ernst nehmen, aktiv zuhören, Verständnis zeigen, nachfragen, entkräften durch Fakten/Alternativen; echte Einwände von Vorwänden unterscheiden.
Ablauf Abschlussphase
Kaufsignale erkennen, Abschlusstechniken einsetzen (direkte/Alternativfrage), zur Kasse leiten, Cross-Selling, freundlich verabschieden.
Anwendung Verkaufspsychologie
Emotionen beeinflussen Kaufentscheidungen; Sympathie und Vertrauen entscheidend; Körpersprache, Spiegeltechniken, Storytelling, psychologische Trigger nutzen.
Warenkunde & Präsentation
Bereiche Warenkunde
Systematisches Fachwissen: Herkunft, Herstellung, Eigenschaften, Qualität, Verwendung, Lagerung, Pflege; nach Warengruppen; für Beratung und Qualitätskontrolle.
Grundsätze Warenpräsentation
Sichtbarkeit (Augenhöhe), Griffnähe, thematische Gruppierung, Farbharmonie, Beleuchtung, Sauberkeit; Frontalpräsentation, Blockbildung, Verbundplatzierung; steigert Absatz.
Aufgaben Regalpflege
Lücken auffüllen, Ware vorziehen, beschädigte/abgelaufene Produkte entfernen, Staubwischen, Preisschilder kontrollieren; mehrmals täglich; sichert Kaufbereitschaft.
Vorschriften Preisauszeichnung
Gut sichtbare, korrekte Kennzeichnung mit Endpreis inkl. MwSt.; bei Lebensmitteln Grundpreis; nach PAngV; lesbar, eindeutig zuordenbar, aktuell.
Kasse & Zahlung
Schritte beim Kassieren
Waren scannen, Summe nennen, Zahlungsart entgegennehmen, Betrag annehmen, Rückgeld geben, Bon ausgeben, verabschieden; konzentriert, genau, freundlich.
Verfügbare Zahlungsarten
Bargeld, EC-Karte, Kreditkarte, kontaktlos (NFC), Mobile Payment, Gutscheine; spezifische Abläufe und Sicherheitsmerkmale; alle Systeme bedienen.
Ablauf Kassenabrechnung
Tagesabschluss, Soll-Umsatz ermitteln, Kasseninhalt zählen, Ist mit Soll vergleichen, Differenzen dokumentieren, Einzahlung vorbereiten; sorgfältig.
Kundenservice & Reklamation
Merkmale Serviceorientierung
Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Engagement, Lösungsorientierung, Zuverlässigkeit; antizipiert Bedürfnisse; schafft positive Erlebnisse; bindet Kunden.
Reklamationsbehandlung
Freundlich empfangen, Problem anhören, Verständnis zeigen, Sachverhalt klären, Lösung anbieten, dokumentieren; stellt Zufriedenheit wieder her.
Prozess Beschwerdemanagement
Systematisches Erfassen, Bearbeiten, Auswerten von Beschwerden; niedrigschwellig, zeitnah, transparent; verhindert Kundenabwanderung; liefert Verbesserungsfeedback.
Regelungen Umtausch
Freiwilliger Austausch ohne Mängel; kein gesetzlicher Anspruch; meist 14 Tage; Originalverpackung, Kassenbon; großzügige Regelungen fördern Vertrauen.
Dimensionen Servicequalität
Zuverlässigkeit, Reaktionsfähigkeit, Kompetenz, Freundlichkeit, Einfühlungsvermögen; übertrifft Erwartungen; führt zu Loyalität und Wettbewerbsvorteilen.
Wareneingang & Lager
Schritte Warenannahme
Lieferung entgegennehmen, Lieferschein prüfen, Transportschäden kontrollieren, Menge prüfen, bei Mängeln reklamieren, quittieren; verhindert Bestandsfehler.
Prozess Wareneingang
Warenannahme, Kontrolle, Qualitätsprüfung, Systembuchung, Preisauszeichnung, Einräumen nach FIFO; sichert Bestandsgenauigkeit und Verkaufsbereitschaft.
Prinzipien Lagerhaltung
FIFO-Prinzip, getrennte Lagerung, Ordnung, Kennzeichnung, Zugänglichkeit, Schutz vor Beschädigung/Diebstahl/Verderb; minimiert Verluste, maximiert Verfügbarkeit.
Durchführung Inventur
Körperliche Bestandsaufnahme zum Stichtag; zählen, erfassen, bewerten, Soll-Ist-Vergleich; gesetzlich vorgeschrieben; deckt Schwund/Diebstahl auf.
Verkaufsförderung & Erfolg
Instrumente Verkaufsförderung
Sonderangebote, Displays, Produktproben, Verkostungen, Gewinnspiele, Bundles, Treueaktionen; schaffen Kaufanreize; steigern kurzfristig Absatz.
Maßnahmen Kundenbindung
Exzellenter Service, Kundenkarten, personalisierte Angebote, Newsletter, Beschwerdemanagement, Loyalitätsprogramme; gebundene Kunden kaufen häufiger, mehr.
Inhalte Verkaufsstatistik
Umsatz nach Zeitraum, Warengruppe, Artikel, Verkäufer; zeigt Trends, Bestseller, Ladenhüter; ermöglicht datenbasierte Entscheidungen; optimiert Sortiment.
Definition und Messung Umsatz
Summe aller Verkaufserlöse in Zeitraum; Verkaufsmenge × Preis; zentrale Kennzahl; Steigerung durch mehr Kunden oder höhere Preise.
Hygiene & Sicherheit
Anforderungen Hygienevorschriften
Lebensmittelhygiene-VO, HACCP, Infektionsschutzgesetz; Sauberkeit Personal/Räume/Geräte, Händewaschen, Arbeitskleidung, Kühlketten, Krankheitsmeldepflicht; schützt Verbraucher.
Maßnahmen Arbeitsschutz
Unfallverhütung, Gefährdungsbeurteilung, Unterweisungen, Schutzausrüstung, ergonomische Arbeitsplätze, Pausen; Arbeitgeber verantwortlich; reduziert Ausfälle.
Regelungen Jugendschutz
Altersbeschränkungen: Alkohol (ab 16/18), Tabak (ab 18), FSK/USK-Kennzeichen; Alter prüfen, Verkauf verweigern; Verstöße = hohe Bußgelder.
Kontrolle Mindesthaltbarkeit
MHD täglich kontrollieren, FIFO einräumen, abgelaufene Ware aussortieren; bei Verbrauchsdatum Verkauf nach Ablauf verboten; sichert Qualität.
Ablauf Frischekontrolle
Aussehen, Geruch, Konsistenz, Schimmel, Druckstellen, Temperatur, MHD prüfen; nicht frische Ware aussortieren; mehrmals täglich; sichert Vertrauen.
Recht & Verbraucherschutz
Bereiche Verbraucherschutz
BGB, UWG, PAngV, Produktsicherheitsgesetz; Informationspflichten, Widerrufsrecht, Gewährleistung; Verkäufer müssen Verbraucherrechte kennen und respektieren.
Gewährleistungsansprüche Kunden
Bei Mängeln: Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung, Schadensersatz; 2 Jahre Frist; Beweislast erste 6 Monate beim Verkäufer; nicht abdingbar B2C.
Warensicherung
Ursachen Warenverlust
Diebstahl (Laden, Mitarbeiter), Schwund (Verderb, Bruch), Fehler (Buchung, Preis), Lieferantenbetrug; schmälert Gewinn; Controlling durch Inventuren.
Methoden Diebstahlprävention
Warensicherungsetiketten, Videoüberwachung, Spiegel, Verkäufer-Präsenz, Aufmerksamkeit, Schulung; bei Verdacht beobachten, ansprechen, Polizei; Schadensersatz, Hausverbot.
Kommunikation & Teamarbeit
Notwendige Kommunikationsfähigkeit
Klare Sprache, aktives Zuhören, Fragetechniken, nonverbale Kommunikation, Empathie, Höflichkeit, Konfliktfähigkeit; schafft Vertrauen; Grundlage erfolgreichen Verkaufs.
Bedeutung Teamarbeit
Aufgabenteilung, gegenseitige Unterstützung, Informationsaustausch, Problemlösung; steigert Effizienz, Servicequalität, Mitarbeiterzufriedenheit; klare Rollen, offene Kommunikation.
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