
Der Online-Videokurs für
Immobilienkaufmann
& Immobilienkauffrau
Deine komplette Prüfungsvorbereitung. Visuell, verständlich und genau auf deinen IHK-Abschluss zugeschnitten.
Warum Textbücher oft frustrieren
Trockene Theorie, schwer verständliche Fachbegriffe und endlose Textwände – so kennen viele Azubis ihre Prüfungsvorbereitung. Besonders bei komplexen Themen wie der IHK-Prüfung für Immobilienkaufmann & Immobilienkauffrau wird aus dem Lernstoff schnell eine unüberschaubare Masse an Informationen. Unser Videokurs löst dieses Problem radikal mit Visuellem Lernen und zeigt dir, wie effizientes Lernen wirklich funktioniert.
Die alte Art zu lernen
- Veraltete Skripte
- Trockene Theorie
- Fehlender Praxisbezug
Die Evkola Methode
- Visuelles Verständnis
- Echte Geschäftsfälle
- Fokus auf Verständnis

Kurs-Trailer ansehen
Dein roter Faden durch die Prüfung

Immobilienwirtschaft
Immobilienverwaltung, Vermietung, Verkauf und Bewertung. Die Kernbereiche der Immobilienwirtschaft.

Kaufmännische Steuerung
Rechnungswesen, Kostenrechnung, Wirtschaftlichkeitsrechnungen und betriebswirtschaftliche Kennzahlen.

WISO
Wirtschafts- und Sozialkunde. Deine Rechte & Pflichten als Azubi.
Lernen im eigenen Tempo
Pause, Spulen, Wiederholen – du bestimmst, wie schnell du lernst. Keine Zeitnot, kein Druck.
Überall verfügbar
Lerne auf Handy, Tablet oder Laptop – zu Hause, unterwegs oder in der Pause.
Prüfungsnah
Fokus auf relevante IHK-Themen. Kein unnötiger Ballast – nur was wirklich wichtig ist.
Update-Garantie
Immer aktueller Stoff. Wir aktualisieren den Kurs regelmäßig nach neuen Prüfungsvorgaben.
Entwickelt von Experten
Unsere Kurse werden nicht von Theoretikern erstellt. Jedes Modul ist geprüft von erfahrenen IHK-Prüfern und Ausbildern aus der Praxis.
Bereite dich gezielt auf Immobilienkaufmann & Immobilienkauffrau vor
Unser Kurs deckt den offiziellen Rahmenlehrplan lückenlos ab. Wir starten mit den Grundlagen von Immobilienwirtschaft, gehen dann tief in die Details von Kaufmännische Steuerung und bereiten dich optimal auf WISO vor. Egal ob Rechenaufgaben oder komplexe Fälle – wir holen dich da ab, wo du stehst, und führen dich Schritt für Schritt zum Prüfungserfolg.
Jedes Video ist darauf ausgelegt, komplexe Inhalte verständlich zu machen. Wir zeigen dir nicht nur die Theorie, sondern erklären dir auch, wie sie in der Praxis angewendet wird. Du siehst echte Beispiele aus dem Berufsalltag, lernst typische Prüfungsaufgaben zu lösen und verstehst die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Themenbereichen. So verstehst du nicht nur, was du lernen musst, sondern auch warum es wichtig ist undwie du das Wissen in der Prüfung anwendest.
Unsere erfahrenen Dozenten kennen die IHK-Prüfung aus erster Hand und wissen genau, wo die Fallstricke lauern. Sie haben selbst hunderte von Azubis erfolgreich durch die Prüfung begleitet und kennen die typischen Fehler, die Prüflinge immer wieder machen. In unseren Videos erklären sie dir Schritt für Schritt, wie du komplexe Aufgaben löst, zeigen dir bewährte Lösungsstrategien und geben dir praktische Tipps, die dir in der Prüfung wirklich helfen. So bereitest du dich nicht nur oberflächlich vor, sondern erwirbst echtes Verständnis für deinen Ausbildungsberuf.
Der Kurs ist so strukturiert, dass du jederzeit zurückspringen kannst, wenn du etwas nicht verstanden hast. Du kannst schwierige Passagen mehrmals ansehen, in deinem eigenen Tempo lernen und gezielt die Themen wiederholen, die dir noch Probleme bereiten. Diese Flexibilität macht den Unterschied zwischen frustrierendem Büffeln und effektivem Lernen. Am Ende wirst du nicht nur die Prüfung bestehen – du wirst wirklich verstanden haben, worum es in deinem Beruf geht.
Dein IHK-Lexikon: Alle Themen im Detail
Immobilienwirtschaft
Was versteht man unter Immobilienwirtschaft?
Die Immobilienwirtschaft umfasst alle wirtschaftlichen Aktivitäten rund um Immobilien: Kauf, Verkauf, Vermietung, Verwaltung, Entwicklung, Finanzierung und Bewertung von Grundstücken und Gebäuden. Sie gliedert sich in Wohnungswirtschaft (Wohnimmobilien) und Gewerbeimmobilienwirtschaft (Büros, Einzelhandel, Industrie). Die Immobilienwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftszweig und beschäftigt Millionen von Menschen in Deutschland.
Was bedeutet Wohnungswirtschaft?
Die Wohnungswirtschaft umfasst alle wirtschaftlichen Aktivitäten rund um Wohnimmobilien: Vermietung von Wohnungen, Verwaltung von Wohngebäuden, Neubau und Modernisierung, Mietverwaltung und Mietermarketing. Sie gliedert sich in private Vermieter, Wohnungsgesellschaften, Genossenschaften und öffentliche Wohnungsunternehmen. Die Wohnungswirtschaft sorgt für die Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum und ist stark reguliert (Mietrecht, Wohngeld, Wohnungsbau).
Welche Arten von Gewerbeimmobilien gibt es?
Gewerbeimmobilien umfassen Büroimmobilien (Bürogebäude, Business Center), Einzelhandelsimmobilien (Läden, Shopping Center, Einzelhandelsflächen), Industrieimmobilien (Produktionshallen, Lagerhallen, Logistikimmobilien), Sonderimmobilien (Hotels, Pflegeheime, Parkhäuser) und gemischt genutzte Immobilien. Jede Art hat spezifische Anforderungen an Standort, Ausstattung, Nutzung und Verwaltung. Gewerbeimmobilien werden meist vermietet und sind wichtige Anlageklassen für Investoren.
Verträge & Recht
Welche Inhalte hat ein Mietvertrag?
Ein Mietvertrag enthält: Vertragsparteien (Vermieter, Mieter), Mietobjekt (genaue Beschreibung: Adresse, Räume, Größe), Mietzeit (Befristung oder unbefristet), Miete (Höhe, Zahlungszeitpunkt, Nebenkosten), Kaution (Höhe, Verzinsung), Kündigungsfristen, Rechte und Pflichten (z.B. Schönheitsreparaturen, Tierhaltung, Untervermietung), ggf. Mietspiegel, Indexmiete. Der Vertrag sollte schriftlich abgeschlossen werden und rechtssicher formuliert sein.
Was gehört zu einem Immobilienkaufvertrag?
Ein Immobilienkaufvertrag muss notariell beurkundet werden und enthält: Vertragsparteien (Käufer, Verkäufer), Kaufgegenstand (genaue Bezeichnung: Grundstück, Gebäude, Rechte), Kaufpreis (Gesamtpreis, Aufteilung Grundstück/Gebäude), Fälligkeit des Kaufpreises, Übergabe (Zeitpunkt, Zustand), Gewährleistung (Mängelhaftung, Ausschluss), Eigentumsübertragung (wann erfolgt Eintragung ins Grundbuch?), Vorkaufsrechte, Lasten (Hypotheken, Grundschulden). Der Kaufvertrag ist Grundlage für Grundbucheintragung und Eigentumsübertragung.
Welche Grundsätze gelten im Mietrecht?
Grundsätze des Mietrechts: Mieterschutz (Kündigungsschutz, Bestandsschutz, Mietpreisbremse), Vertragsfreiheit (Parteien können Bedingungen vereinbaren - soweit gesetzlich zulässig), Bestandsschutz (Mietverhältnis soll bestehen bleiben), Angemessenheit (Miete muss angemessen sein - Mietspiegel), Sozialbindung (Wohnraumversorgung sicherstellen). Das Mietrecht ist komplex und stark reguliert, besonders beim Wohnraum. Es schützt sowohl Mieter als auch Vermieter und sorgt für faire Bedingungen.
Was regelt das WEG-Recht?
Das WEG (Wohnungseigentumsgesetz) regelt das Wohnungseigentum und die Verwaltung von Wohnungseigentumsanlagen. Es definiert: Sondereigentum (eigene Wohnung), Gemeinschaftseigentum (gemeinsam genutzte Teile wie Treppenhaus, Dach, Heizung), Eigentümerversammlung (Entscheidungsgremium), Verwaltung (Verwalter bestellen, Aufgaben, Vergütung), Instandhaltung (Wer zahlt was?), Beschlüsse (wie werden Entscheidungen getroffen?). Das WEG-Recht ist wichtig für Eigentümergemeinschaften und Verwaltung von Mehrfamilienhäusern.
Bewertung & Markt
Wie funktioniert die Immobilienbewertung?
Die Immobilienbewertung ermittelt den Wert einer Immobilie durch verschiedene Verfahren: Vergleichswertverfahren (Vergleich mit ähnlichen Objekten in der Region), Ertragswertverfahren (Bewertung basierend auf erzielbaren Mieteinnahmen und Rendite), Sachwertverfahren (Bewertung basierend auf Baukosten und Grundstückswert). Der Verkehrswert (Marktwert) ist der Preis, der im normalen Geschäftsverkehr erzielt werden kann. Die Bewertung ist wichtig für Kauf, Verkauf, Finanzierung, Steuern und Versicherung.
Was ist der Verkehrswert einer Immobilie?
Der Verkehrswert (Marktwert) ist der Preis, der im normalen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse erzielt werden kann. Er wird von Sachverständigen (Gutachterausschüssen, öffentlich bestellten Sachverständigen) ermittelt und dient als Grundlage für Kaufpreise, Steuern und Finanzierungen.
Was versteht man unter Marktwert?
Der Marktwert ist der Preis, den eine Immobilie auf dem aktuellen Markt erzielen kann, wenn Käufer und Verkäufer sachkundig, willig und unabhängig handeln. Er entspricht dem Verkehrswert und wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Der Marktwert kann schwanken (Marktzyklen, Konjunktur, Zinsen, Standortentwicklung). Er ist wichtig für Kaufentscheidungen, Finanzierungen, Bilanzierung und Besteuerung. Die Ermittlung erfolgt durch Vergleichswerte, Ertragswerte oder Sachwerte.
Wie funktioniert eine Standortanalyse?
Die Standortanalyse bewertet die Qualität des Standorts einer Immobilie anhand verschiedener Kriterien: Lage (Zentrum, Randlage, ländlich), Infrastruktur (Verkehrsanbindung, ÖPNV, Autobahn), Versorgung (Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Ärzte), Umgebung (Nachbarschaft, Gewerbe, Lärm, Umwelt), Entwicklungsperspektiven (Bauvorhaben, Stadtentwicklung, Wertsteigerung), Risiken (Hochwasser, Lärm, Verschlechterung). Die Standortanalyse ist wichtig für Kaufentscheidung, Preisbestimmung und Prognose der Wertentwicklung. Ein guter Standort ist wichtig für Wert und Mietfähigkeit.
Finanzierung
Wie funktioniert die Immobilienfinanzierung?
Die Immobilienfinanzierung umfasst die Beschaffung von Kapital für den Kauf oder Bau einer Immobilie. Typische Finanzierungsquellen: Eigenkapital (eigene Mittel), Bankdarlehen (Hypothekendarlehen, Annuitätendarlehen), Bauspardarlehen, Förderungen (KfW-Förderung, staatliche Zuschüsse). Die Finanzierung wird durch eine Grundschuld oder Hypothek auf der Immobilie besichert. Die Laufzeit beträgt meist 10-30 Jahre. Wichtig sind Zinssatz, Tilgung, Sondertilgungsmöglichkeiten und Finanzierungsquote (Beleihungsquote).
Was ist eine Baufinanzierung?
Die Baufinanzierung ist die Finanzierung für den Neubau oder die Modernisierung einer Immobilie. Sie kann als Baufelddarlehen (Auszahlung nach Baufortschritt) oder als Endfinanzierung (nach Fertigstellung) erfolgen. Wichtig sind: Finanzierungsplan (Eigenkapital, Darlehen, Eigenleistungen), Baukosten (realistisch kalkulieren), Sicherheiten (Grundschuld, Bausparvertrag), Zinssatz (fest oder variabel), Tilgung (Rate, Sondertilgung). Baufinanzierungen werden oft durch Bausparverträge oder staatliche Förderungen ergänzt (KfW-Förderung, Baukindergeld).
Was ist eine Hypothek?
Eine Hypothek ist ein Grundpfandrecht, das zur Sicherung eines Darlehens im Grundbuch eingetragen wird. Sie ist akzessorisch (an die Forderung gebunden - erlischt bei Rückzahlung). Der Gläubiger (Bank) kann bei Zahlungsausfall die Immobilie zwangsversteigern. Hypotheken werden im Grundbuch eingetragen (Rangstelle ist wichtig). Heute wird meist die Grundschuld verwendet (nicht akzessorisch, flexibler). Die Hypothek sichert die Immobilienfinanzierung und ermöglicht günstigere Zinsen.
Was ist eine Grundschuld?
Eine Grundschuld ist ein Grundpfandrecht, das zur Sicherung von Forderungen (meist Darlehen) im Grundbuch eingetragen wird. Sie ist nicht akzessorisch (nicht an eine bestimmte Forderung gebunden - bleibt auch nach Rückzahlung bestehen, kann für neue Darlehen genutzt werden). Der Gläubiger kann bei Zahlungsausfall die Immobilie zwangsversteigern. Grundschulden werden im Grundbuch eingetragen (Rangstelle bestimmt Reihenfolge bei Verwertung). Sie ist heute Standard bei Immobilienfinanzierungen (flexibler als Hypothek).
Verwaltung & Management
Was umfasst die Hausverwaltung?
Die Hausverwaltung umfasst alle Aufgaben zur Verwaltung von Immobilien: Mietverwaltung (Miete einziehen, Mieterwechsel, Nachmietersuche), Instandhaltung (Wartung, Reparaturen, Sanierungen organisieren), Nebenkostenabrechnung (Umlage, Abrechnung, Verteilung), Finanzverwaltung (Hausgeld bei WEG, Rücklagen, Liquidität), Kommunikation (mit Mietern, Eigentümern, Handwerkern), rechtliche Angelegenheiten (Verträge, Mahnungen, Räumungsklagen). Die Hausverwaltung kann durch Eigentümer selbst oder durch professionelle Verwalter erfolgen.
Welche Aufgaben hat die Mietverwaltung?
Die Mietverwaltung umfasst: Mieterakquise (Vermietung, Wohnungsbesichtigungen, Mieterauswahl), Mietvertragsabschluss (Verträge erstellen, unterschreiben, übergeben), Mieteinzug (Miete einziehen, Mahnungen bei Zahlungsverzug), Nebenkostenabrechnung (Verbrauch erfassen, umlegen, abrechnen), Mieterbetreuung (Anfragen bearbeiten, Probleme lösen), Mieterwechsel (Kündigung, Wohnungsübergabe, Nachmietersuche), rechtliche Angelegenheiten (Räumungsklagen, Mängelrügen). Professionelle Mietverwaltung sorgt für reibungslose Abläufe und optimale Auslastung.
Was bedeutet Objektmanagement?
Das Objektmanagement umfasst die umfassende Betreuung einer Immobilie über ihren gesamten Lebenszyklus: Planung (Entwicklung, Neubau), Vermietung (Vermarktung, Mieterakquise), Betrieb (Verwaltung, Instandhaltung, Service), Optimierung (Modernisierung, Wertsteigerung), Verkauf (Vermarktung, Verkaufsabwicklung). Es umfasst technische, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte. Ziel ist die Wertsteigerung und optimale Nutzung der Immobilie. Professionelles Objektmanagement steigert Rendite und Wert der Immobilie erheblich.
Was umfasst das Immobilienmanagement?
Das Immobilienmanagement ist die strategische und operative Führung von Immobilienportfolios oder einzelnen Objekten. Aufgaben: Strategie (Kauf, Verkauf, Portfoliooptimierung), Verwaltung (Betrieb, Instandhaltung, Service), Finanzmanagement (Finanzierung, Cashflow, Rendite), Asset Management (Wertsteigerung, Optimierung), Risikomanagement (Vermietung, Werthaltigkeit, Rechtssicherheit). Ziel ist die Maximierung von Wert und Rendite bei gleichzeitiger Risikominimierung. Immobilienmanagement erfordert betriebswirtschaftliche, rechtliche und technische Kompetenz.
Kosten & Wirtschaftlichkeit
Was sind Betriebskosten?
Betriebskosten sind alle Kosten, die durch das Eigentum oder den Besitz eines Grundstücks oder Gebäudes entstehen. Sie umfassen: Heizkosten, Warmwasser, Wasser, Abwasser, Müll, Hausreinigung, Gartenpflege, Hausmeister, Versicherungen, Verwaltungskosten, Instandhaltung (anteilig), ggf. Aufzug, Beleuchtung. Betriebskosten werden nach Betriebskostenverordnung (BetrKV) auf Mieter umgelegt (nach Verbrauch oder anteilig). Die Abrechnung muss jährlich erfolgen und ist transparent darzustellen.
Was sind Nebenkosten?
Nebenkosten sind alle Kosten zusätzlich zur Grundmiete, die der Mieter tragen muss. Sie umfassen Betriebskosten (Heizung, Wasser, Müll, Hausreinigung, Garten, Versicherungen, Verwaltung, Instandhaltung) und ggf. weitere Kosten (Kabel, Internet, Hausmeister). Nebenkosten werden entweder als Pauschale vereinbart oder nach Verbrauch/anteilig umgelegt. Die Abrechnung erfolgt jährlich (nach Abrechnungsjahr). Vorauszahlungen werden mit tatsächlichen Kosten verrechnet, Überzahlungen erstattet, Nachzahlungen gefordert.
Wie berechnet man die Rendite einer Immobilie?
Die Rendite (Eigenkapitalrendite) berechnet sich als: (Jährliche Nettomieteinnahmen - Betriebskosten - Tilgung) / Eigenkapital × 100. Die Bruttomietrendite: Jahresmiete / Kaufpreis × 100. Die Nettomietrendite: (Jahresmiete - Betriebskosten) / Kaufpreis × 100. Wichtig sind auch: Wertsteigerung (Verkaufspreis - Kaufpreis), Gesamtrentabilität (Miete + Wertsteigerung). Die Rendite hängt ab von: Mietniveau, Kaufpreis, Finanzierung, Betriebskosten, Wertentwicklung. Ziel ist eine attraktive Rendite bei akzeptablem Risiko.
Was bedeutet Cashflow bei Immobilien?
Der Cashflow ist der Geldüberschuss aus einer Immobilie nach Abzug aller Ausgaben von den Einnahmen. Berechnung: Mieteinnahmen - Betriebskosten - Verwaltungskosten - Instandhaltung - Zinsen - Tilgung = Cashflow. Positiver Cashflow bedeutet, dass die Immobilie mehr einbringt als sie kostet (selbsttragend). Negativer Cashflow bedeutet, dass zusätzliches Kapital benötigt wird (oft in ersten Jahren bei hoher Tilgung). Der Cashflow ist wichtig für Liquidität und Finanzierung. Ziel ist ein positiver Cashflow.
Wie funktioniert die Mietkalkulation?
Die Mietkalkulation ermittelt die angemessene Miete für eine Immobilie. Faktoren: Vergleichsmieten (Mietspiegel, ähnliche Objekte in der Region), Lage (Zentrum, Randlage, Infrastruktur), Ausstattung (Größe, Zustand, Komfort, Heizung, Bad, Küche), Marktsituation (Angebot und Nachfrage), rechtliche Vorgaben (Mietpreisbremse, Kappungsgrenze). Die Miete sollte marktüblich sein (zu hoch = leerstehend, zu niedrig = Gewinnverlust). Kalkulation ist wichtig für Vermietbarkeit und Rendite.
Technik & Erhalt
Was umfasst die Instandhaltung?
Die Instandhaltung umfasst alle Maßnahmen zur Erhaltung des bestimmungsgemäßen Zustands einer Immobilie: Wartung (regelmäßige Inspektionen, Reinigung, kleine Reparaturen), Instandsetzung (Reparatur von Schäden, Ersatz defekter Teile), Instandhaltungsrücklagen (Geld für größere Maßnahmen zurücklegen). Sie umfasst: Heizung, Sanitär, Elektrik, Dach, Fassade, Türen, Fenster, Aufzug. Instandhaltung ist Pflicht des Eigentümers und sichert Werthaltigkeit und Mietfähigkeit. Sie sollte regelmäßig und vorbeugend erfolgen.
Was ist eine Modernisierung?
Eine Modernisierung ist eine Verbesserung der Immobilie über den ursprünglichen Zustand hinaus (z.B. neue Heizung, neue Fenster, neue Bäder, Aufzug einbauen, Dämmung). Modernisierungen können auf Mieter umgelegt werden (bis zu 11% der Modernisierungskosten jährlich als Mietzinserhöhung - Kappungsgrenze beachten). Sie erhöhen Wert, Miete und Attraktivität. Modernisierungen sollten geplant und finanziert werden (Eigenmittel, Förderungen, KfW-Darlehen). Sie sind Investitionen in die Zukunft der Immobilie.
Was bedeutet Sanierung?
Eine Sanierung ist die umfassende Wiederherstellung oder Verbesserung einer Immobilie (z.B. komplette Renovierung, energetische Sanierung, Schadstoffsanierung, strukturelle Sanierung). Sie geht über normale Instandhaltung hinaus und erfordert meist größere Investitionen. Sanierungen können den Wert erheblich steigern, Mieten erhöhen und Betriebskosten senken (energetische Sanierung). Sie können gefördert werden (KfW-Förderung, Steuervorteile). Sanierungen sind wichtige Investitionen zur Werterhaltung und -steigerung.
Vermarktung
Welche Aufgaben hat ein Makler?
Ein Makler vermittelt Immobilienverkäufe oder -vermietungen zwischen Eigentümern und Interessenten. Aufgaben: Objektanalyse (Wert, Zustand, Vermarktbarkeit), Vermarktung (Exposé erstellen, Werbung, Online-Marketing), Interessentenakquise (Kontaktaufnahme, Besichtigungen organisieren), Verhandlung (Preise, Konditionen, Verträge), Vertragsabwicklung (Notartermin, Übergabe, Abwicklung). Der Makler erhält eine Provision (meist 3-7% des Kaufpreises oder 2-3 Monatsmieten bei Vermietung). Maklertätigkeit erfordert Sachkunde (IHK-Sachkundenachweis).
Was gehört in ein Immobilien-Exposé?
Ein Exposé präsentiert eine Immobilie für Verkauf oder Vermietung. Inhalte: Objektbeschreibung (Art, Größe, Zimmer, Zustand), Ausstattung (Heizung, Bad, Küche, Balkon, Garten), Lage (Adresse, Umgebung, Infrastruktur), Fotos (Außenansicht, Räume, Details), Grundriss, Preis/Miete, Nebenkosten, Energieausweis, Kontaktdaten. Das Exposé soll informativ, attraktiv und wahrheitsgemäß sein. Es ist wichtig für erste Interessensprüfung und Besichtigungsentscheidung. Professionelle Exposés steigern Vermarktungserfolg erheblich.
Wie funktioniert Immobilienmarketing?
Immobilienmarketing umfasst alle Maßnahmen zur Vermarktung von Immobilien: Online-Marketing (Immobilienportale, eigene Website, Social Media), Print-Werbung (Zeitungen, Immobilienmagazine), Direktmarketing (Mailings, Newsletter), Außenwerbung (Schilder, Plakate), Netzwerk (Kontakte, Empfehlungen), Events (Eröffnungen, Besichtigungstage). Ziel ist maximale Reichweite und Interessentenakquise. Marketing sollte zielgruppengerecht und professionell sein. Erfolgreiches Marketing verkürzt Vermarktungszeit und steigert Verkaufspreis/Miete.
Prozesse & Dokumente
Was gehört in ein Übergabeprotokoll?
Ein Übergabeprotokoll dokumentiert den Zustand einer Immobilie bei Übergabe (Mietbeginn, Mietende, Verkauf). Inhalte: Räume (Zustand, Schäden, Mängel), Ausstattung (Heizung, Sanitär, Elektrik, Türen, Fenster), Zählerstände (Strom, Wasser, Gas, Heizung), Schlüssel (Anzahl, Übergabe), Mängel (Schäden, Beschädigungen dokumentieren - Fotos, Beschreibungen), Vereinbarungen (Schönheitsreparaturen, Renovierungen). Das Protokoll sollte detailliert und vollständig sein (beide Parteien unterschreiben). Es dient als Nachweis bei späteren Streitigkeiten.
Wie funktioniert die Vertragsprüfung?
Die Vertragsprüfung überprüft Verträge (Miet-, Kaufverträge) auf Rechtssicherheit und Vollständigkeit. Prüfpunkte: Vertragsparteien (korrekt, vollständig), Objektbeschreibung (genau, vollständig), Preis/Konditionen (klar, vollständig), Rechte und Pflichten (ausgewogen, rechtlich zulässig), Kündigungsfristen (korrekt, angemessen), Gewährleistung (Mängelhaftung, Ausschlüsse), Nebenkosten (umlagefähig, vollständig), Sondervereinbarungen (rechtlich zulässig). Vertragsprüfung verhindert rechtliche Risiken und Streitigkeiten. Wichtig bei komplexen Verträgen (Rechtsanwalt konsultieren).
Was ist das Grundbuch?
Das Grundbuch ist ein öffentliches Register beim Grundbuchamt, das alle Rechte an einem Grundstück dokumentiert. Es besteht aus: Bestandsverzeichnis (Lage, Größe, Flur, Flurstück), Abteilung I (Eigentümer), Abteilung II (Lasten und Beschränkungen: z.B. Vorkaufsrechte, Nießbrauch, Wegerechte), Abteilung III (Grundpfandrechte: Hypotheken, Grundschulden). Das Grundbuch ist öffentlich einsehbar (bei berechtigtem Interesse) und verbindlich. Jede Änderung (Kauf, Belastung) muss im Grundbuch eingetragen werden (notarielle Beurkundung erforderlich).
Zukunft & Qualität
Was verursacht Leerstand?
Leerstand entsteht durch: Überangebot (zu viele Wohnungen/Flächen auf dem Markt), schlechte Lage (unattraktiver Standort, schlechte Infrastruktur), zu hohe Miete/Preis (über Marktniveau), schlechter Zustand (Renovierungsbedarf, Mängel), ungünstige Ausstattung (veraltet, nicht zeitgemäß), Marktveränderungen (Wirtschaftskrise, Strukturwandel). Leerstand verursacht Kosten (Zinsen, Betriebskosten, Steuern, Wertverlust). Leerstandsvermeidung ist wichtig (Mietanpassung, Modernisierung, Vermarktung).
Was ist ein Energieausweis?
Der Energieausweis dokumentiert den Energiebedarf oder -verbrauch einer Immobilie und gibt Auskunft über die energetische Qualität. Es gibt Bedarfsausweise (basierend auf Gebäudeeigenschaften) und Verbrauchsausweise (basierend auf tatsächlichem Verbrauch). Der Energieausweis ist Pflicht bei Verkauf oder Vermietung (seit 2008) und muss Interessenten vorgelegt werden. Er zeigt Energieeffizienzklasse (A+ bis H) und Energiebedarf/-verbrauch (kWh/m² Jahr). Ein guter Energieausweis steigert Wert und Attraktivität der Immobilie.
Welche Bauvorschriften sind wichtig?
Bauvorschriften umfassen: Baugesetzbuch (Bauplanungsrecht: was darf gebaut werden?), Landesbauordnungen (Bauordnungsrecht: wie muss gebaut werden?), Energieeinsparverordnung (EnEV - energetische Anforderungen), Brandschutzvorschriften, Barrierefreiheit, Denkmalschutz. Vorschriften regeln: Baugenehmigung, Baustandards, Sicherheit, Energieeffizienz, Umweltschutz. Verstöße führen zu Baustopp, Bußgeldern, Rückbau. Bauvorschriften müssen vor Baubeginn geprüft werden. Einhaltung ist Pflicht und schützt vor rechtlichen Problemen.
Was bedeutet Nachhaltigkeit bei Immobilien?
Nachhaltigkeit umfasst: Energieeffizienz (niedriger Energieverbrauch, erneuerbare Energien), Ressourcenschonung (nachhaltige Baustoffe, Recycling), Umweltverträglichkeit (CO2-Reduktion, umweltfreundliche Materialien), Langlebigkeit (lange Nutzungsdauer, geringe Instandhaltung), Gesundheit (gute Raumluft, natürliche Materialien). Nachhaltige Immobilien haben niedrigere Betriebskosten, höheren Wert und bessere Vermietbarkeit. Nachhaltigkeit wird zunehmend wichtig (Regulierung, Kundenwunsch, Förderungen). Sie ist Investition in die Zukunft.
Wann haftet der Verkäufer/Vermieter?
Haftung bei Verkauf: Gewährleistung (Mängelhaftung - 5 Jahre bei Bauwerken, 2 Jahre bei anderen Mängeln), Aufklärungspflicht (Mängel müssen offengelegt werden - arglistige Täuschung führt zu Schadensersatz), Zusicherungen (zugesicherte Eigenschaften müssen erfüllt sein). Haftung bei Vermietung: Mängelhaftung (Mängel beheben, Mietminderung möglich), Verkehrssicherungspflicht (Sicherheit auf dem Grundstück), Schäden durch Baumängel. Haftung kann teilweise ausgeschlossen werden (bei Verkauf), aber nicht vollständig. Versicherungen schützen vor Haftungsrisiken.
Welche Gewährleistungsrechte gibt es?
Gewährleistung bei Immobilienkauf: Bei Mängeln hat Käufer Anspruch auf Nacherfüllung (Beseitigung, Nachbesserung), Rücktritt (Kaufpreis zurück) oder Minderung (Kaufpreis reduzieren), Schadensersatz (bei arglistiger Täuschung). Gewährleistungsfrist: 5 Jahre bei Bauwerken (statische Mängel), 2 Jahre bei anderen Mängeln. Beweislast: In ersten 6 Monaten beim Verkäufer (vermutet, dass Mangel bei Übergabe vorhanden war). Gewährleistung kann vertraglich eingeschränkt werden (aber nicht vollständig ausgeschlossen bei Verbrauchern).
Häufige Fragen
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