Prüfungstraining: Kaufmann im Einzelhandel & Kauffrau im Einzelhandel
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Jetzt Zugang sichernGrundlagen Einzelhandel
Definition Einzelhandel
Verkauf an Endverbraucher; Schnittstelle zwischen Herstellern/Großhandel und Konsumenten; stationär oder online; Sortimentsbildung, Beratung.
Arten Betriebsformen
Fachgeschäft, Supermarkt, Discounter, Kaufhaus, Shopping Center, E-Commerce; unterscheiden sich in Sortiment, Fläche, Standort, Preisstrategie.
Unterschiede Fachhandel vs. Discounter
Fachhandel: spezialisiertes Sortiment, Beratung, höhere Preise; Discounter: Basisprodukte, Selbstbedienung, niedrige Preise, hoher Umschlag.
Bedeutung Standortwahl
Laufkundschaft, Erreichbarkeit, Parkplätze, Konkurrenz, Kaufkraft, Miete; A-/B-/C-Lagen; entscheidend für Umsatz.
Sortiment & Warenpräsentation
Gestaltung Sortiment
Zusammenstellung von Waren nach Kundenerwartungen, Nachfrage, Ertrag; Breite (Warengruppen) und Tiefe (Varianten); ABC-Analyse.
Kriterien Warenpräsentation
Sichtbarkeit, Griffnähe, Blickfang, thematische Gruppierung, Preisschilder, Sauberkeit; Impulskäufe fördern; verkaufsfördernde Platzierung.
Funktion Visual Merchandising
Visuelle Verkaufsförderung durch Schaufenster, Displays, Beleuchtung, Farbkonzepte; Emotionen wecken; Kunden anziehen; Markenimage.
Platzierung nach Warengruppen
Hochpreisig auf Augenhöhe, günstig oben/unten; Verbundplatzierung (ergänzende Produkte); Renn- und Lockprodukte; Wegeführung.
Kundenberatung & Service
Phasen Verkaufsgespräch
Kontaktaufnahme, Bedarfsermittlung, Warenpräsentation, Nutzenargumentation, Einwandbehandlung, Kaufabschluss, Verabschiedung; kundenorientiert, strukturiert.
Techniken Bedarfsermittlung
Offene Fragen stellen, aktiv zuhören, Bedürfnisse erkennen, Anforderungen klären; W-Fragen (Wer, Was, Wann, Wo, Warum, Wie).
Umgang mit Einwänden
Ernst nehmen, zuhören, Verständnis zeigen, Nutzen betonen, Alternativen anbieten; Vorwand vs. echter Einwand unterscheiden.
Arten von Zusatzverkäufen
Cross-Selling (ergänzende Produkte), Up-Selling (höherwertig), Impulskauf (Kassenzone); steigert Umsatz; Kundenbedarf beachten.
Behandlung Reklamationen
Höflich bleiben, zuhören, Problem verstehen, Lösung anbieten, zeitnah bearbeiten; Kulanz; aus unzufriedenem zufriedenen Kunden machen.
Warenwirtschaft
Aufgaben Wareneingang
Lieferung annehmen, Lieferschein prüfen, Menge und Qualität kontrollieren, System buchen, einräumen; Mängel dokumentieren.
Durchführung Inventur
Stichtagsinventur (Jahresende) oder permanente Inventur; körperliche Bestandsaufnahme; Soll-Ist-Vergleich; Differenzen klären; gesetzlich vorgeschrieben.
Berechnung Inventurdifferenzen
Sollbestand minus Istbestand; Ursachen: Schwund, Diebstahl, Buchungsfehler, Verderb; Auswirkung auf Gewinn; Gegenmaßnahmen.
Bedeutung Warenwirtschaftssystem
Erfasst Warenein-/-ausgang, Bestände, Bestellungen, Preise; automatische Nachbestellung; Auswertungen; Echtzeit-Transparenz; optimiert Prozesse.
Kalkulation & Preisbildung
Schritte Handelskalkulation
Bezugspreis, Handlungskosten, Gewinn addieren; Rabatte, Skonto abziehen; ergibt Verkaufspreis; vorwärts oder rückwärts kalkulieren.
Definition Handelsspanne
Differenz zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis; absolut (Euro) oder relativ (Prozent); deckt Kosten und Gewinn.
Zweck Mischkalkulation
Verschiedene Spannen je Produkt; Lockprodukte (niedrig) mit Hochspannenartikeln kombinieren; Gesamtspanne optimieren; wettbewerbsfähige Preise.
Faktoren Preisgestaltung
Kosten, Nachfrage, Konkurrenz, Positionierung, psychologische Preise (9,99 €); Preiselastizität; rechtliche Grenzen (Preisbindung).
Marketing & Verkaufsförderung
Instrumente Verkaufsförderung
Sonderangebote, Displays, Verkostungen, Gewinnspiele, Kundenkarten, Handzettel, Events; steigert kurzfristig Absatz; aktiviert Kaufimpulse.
Werbemittel Einzelhandel
Schaufenster, Plakate, Flyer, Anzeigen, Social Media, Radio, Online-Werbung; Zielgruppe ansprechen; Reichweite und Frequenz.
Funktion Kundenbindungsprogramme
Kundenkarten, Bonusprogramme, personalisierte Angebote, Newsletter; wiederholte Käufe fördern; Kundenwert steigern; Daten sammeln.
Social Media Marketing
Facebook, Instagram, TikTok für Reichweite, Kundendialog, Influencer; authentisch, regelmäßig posten; Community aufbauen; Produkte präsentieren.
Kasse & Zahlung
Ablauf Kassenvorgang
Artikel scannen, Summe nennen, Zahlungsart, Geld annehmen/Karte, Rückgeld, Bon ausgeben; freundlich, korrekt, schnell.
Zahlungsarten Einzelhandel
Bar, EC-Karte, Kreditkarte, kontaktlos (NFC), Mobile Payment, Gutscheine; verschiedene Sicherheitsstufen; Gebühren beachten.
Kassenabrechnung
Tagesabschluss: Soll (Systemumsatz) mit Ist (Kasseninhalt) vergleichen; Differenzen klären; Einzahlung; Dokumentation; Kassensturz.
Umgang Kassendifferenzen
Sofort melden, dokumentieren, Ursachen suchen; Fehlgeld, Wechselgeldfehler, Diebstahl; bei Wiederholung Konsequenzen.
Arbeitsorganisation
Tätigkeiten Einzelhandelskaufmann
Kundenberatung, Kasse, Wareneingang, Verräumung, Inventur, Bestellung, Dekoration, Werbung; vielseitig; serviceorientiert.
Gestaltung Ladenöffnungszeiten
Ladenschlussgesetz beachten; an Kundenfrequenz anpassen; Personalplanung; Sonn-/Feiertagsregelung; Online-Shops 24/7.
Bedeutung Teamarbeit
Kommunikation, Abstimmung, gegenseitige Unterstützung, Vertretung; verbessert Service, Effizienz; Arbeitszufriedenheit; Konfliktlösung.
Recht & Verbraucherschutz
Rechte aus Kaufvertrag
Gewährleistung (2 Jahre bei Neuwaren), Nacherfüllung, Minderung, Rücktritt, Schadensersatz; Beweislast erste 6 Monate beim Verkäufer.
Widerrufsrecht Online-Handel
14 Tage bei Fernabsatzgeschäften; ohne Angabe von Gründen; Ware zurücksenden; Geld zurück; Ausnahmen (verderblich, entsiegelt).
Regelungen Ladenschlussgesetz
Öffnungszeiten Montag-Samstag 6-20 Uhr (Länderregelungen); Sonn-/Feiertage geschlossen; Ausnahmen (Bahnhof, Tankstelle, Notdienst).
Datenschutz im Handel
DSGVO: Einwilligung für Newsletter, Datensparsamkeit, Löschpflicht, Auskunftsrecht; Kundendaten schützen; Bußgelder bei Verstößen.
Warenkunde
Lagerung verderblicher Waren
Kühlkette einhalten, FIFO (First In First Out), Mindesthaltbarkeit prüfen, getrennt lagern; Hygienevorschriften; Temperaturkontrolle.
Kennzeichnungspflichten Lebensmittel
Bezeichnung, Zutaten, Allergene, Menge, Mindesthaltbarkeit, Lagerung, Hersteller; Nährwerttabelle; Herkunft; gesetzlich vorgeschrieben.
Qualitätsmerkmale Textilien
Material (Baumwolle, Polyester), Verarbeitung, Pflegekennzeichnung, Passform, Haptik; Prüfsiegel; Herkunft; Nachhaltigkeit.
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