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Prüfungstraining: Ausbildereignungsprüfung (AEVO / AdA)

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Berufsbildung & Recht

Regelungsbereich BBiG

Zentrale gesetzliche Grundlage für Berufsausbildung, Fortbildung, Umschulung; regelt Ausbildungsvertrag, Rechte, Pflichten, Eignung, Prüfungen.

Definition Ausbildung nach BBiG

Vermittlung von Fertigkeiten, Kenntnissen, Fähigkeiten in geordnetem Gang; duales System; Prüfungsabschluss; berufliche Handlungsfähigkeit.

Voraussetzungen Ausbildereignung

Persönliche und fachliche Eignung; Berufsausbildung in Fachrichtung; bestandene AEVO-Prüfung; Prüfung durch IHK/HWK.

Inhalt Ausbildungsordnung

Bundeseinheitliche Rechtsverordnung; Berufsbezeichnung, Dauer, Ausbildungsberufsbild, Rahmenplan, Prüfungsanforderungen; verbindlich.

Planung der Ausbildung

Funktion Ausbildungsrahmenplan

Bestandteil der Ausbildungsordnung; listet Ausbildungsinhalte mit Richtwerten; sachliche und zeitliche Gliederung; Grundlage für betrieblichen Plan.

Betriebliche Ausbildungsplanung

Sachliche und zeitliche Gliederung auf Basis Rahmenplan; Anpassung an Betrieb; Lernorte, Verantwortlichkeiten; Besprechung mit Azubi.

Formulierung Lernziele

Beschreiben zu erreichende Kenntnisse, Fertigkeiten; Richt-, Grob-, Feinziele; SMART-Methode; kognitiv, affektiv, psychomotorisch.

Zweck Ausbildungsmarketing

Gewinnung, Auswahl, Bindung von Azubis; interne und externe Maßnahmen; Positionierung als attraktiver Betrieb; Fachkräftesicherung.

Didaktik & Methodik

Bedeutung Didaktik

Wissenschaft vom Lehren und Lernen; befasst sich mit Was, Warum, Wozu; Auswahl, Strukturierung von Inhalten; Lernzielformulierung.

Definition Methodik

Wie Lerninhalte vermittelt werden; Auswahl von Methoden, Sozialformen, Medien; darbietend oder erarbeitend; muss passen.

Wichtige Lernmethoden

Vier-Stufen-Methode, Lehrgespräch, Leittextmethode, Projektmethode, Rollenspiel, Gruppenarbeit; abhängig von Lernziel und Komplexität.

Anforderungen Präsentation

Struktur (Einleitung, Hauptteil, Schluss), Visualisierung, frei sprechen, Blickkontakt, Körpersprache; adressatengerecht, zeitlich passend.

Durchführung

Aufgaben Ausbildungsdurchführung

Vermittlung der Inhalte, Anleitung, Betreuung, Lernortkooperation, Dokumentation, Kontrolle; lernförderliches Klima; individuelle Förderung.

Motivation von Azubis

Sinnhafte Aufgaben, Erfolgserlebnisse, Anerkennung, Verantwortung, positives Klima; herausfordernd aber erfüllbar; intrinsisch besser als extrinsisch.

Rolle der Kommunikation

Klar, verständlich, wertschätzend; aktives Zuhören, offene Fragen, Ich-Botschaften; Feedbackkultur; fördert Lernen und Beziehung.

Merkmale konstruktives Feedback

Zeitnah, konkret, beschreibend, spezifisch, lösungsorientiert; mit positiven Aspekten beginnen; gemeinsame Lösungen; regelmäßig.

Kontrolle & Bewertung

Zweck Ausbildungsnachweis

Dokumentiert vermittelte Inhalte; vom Azubi zu führen; schriftlich oder elektronisch; Lernreflexion; Zulassungsvoraussetzung Prüfung.

Durchführung Lernzielkontrolle

Überprüft Zielerreichung; Beobachtung, Fragen, Übungen, Tests, Arbeitsproben; regelmäßig, objektiv, transparent; zeigt Lernfortschritt.

Grundsätze Leistungsbewertung

Objektiv, transparent, nachvollziehbar, kriterienorientiert; an Lernzielen orientiert; Fach-, Methoden-, Sozialkompetenz; schriftlich dokumentiert.

Elemente Beurteilung Azubi

Fach-, Methoden-, Sozial-, Personalkompetenz; auf Beobachtungen basierend; verschiedene Situationen; zeigt Entwicklung; dient Förderung.

Soziale Kompetenz

Konfliktlösung Ausbildung

Früh erkennen, offen kommunizieren, aktiv zuhören, Perspektiven verstehen, Win-Win-Lösungen; bei Bedarf Vermittler; Prävention durch Wertschätzung.

Definition Sozialkompetenz

Teamfähigkeit, Kommunikation, Empathie, Konfliktfähigkeit, Kooperation, Kritikfähigkeit; Schlüsselqualifikation; durch Gruppenarbeit und Feedback gefördert.

Bedeutung Methodenkompetenz

Arbeitstechniken, Lernstrategien situationsgerecht anwenden; Informationen beschaffen, Probleme lösen; Zeitmanagement; Lernen lernen.

Umfang Fachkompetenz

Berufsspezifische Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten; durch Ausbildungsordnung definiert; Theorie und Praxis; systematischer Aufbau.

Recht & Schutz

Regelungsbereich JArbSchG

Schützt Jugendliche unter 18; regelt Arbeitszeit (8h/40h), Pausen, Ruhezeiten, Nachtruhe; Beschäftigungsverbote; ärztliche Untersuchungen.

Arbeitsschutzvorschriften Ausbildung

Sichere Arbeitsbedingungen, Schutzausrüstung, Sicherheitsunterweisungen, Gefährdungsbeurteilungen; Azubis müssen Vorschriften einhalten; besonderer Schutz Minderjährige.

Mitbestimmung in Ausbildung

Betriebsrat bei Einstellung, Versetzung, Kündigung; Mitbestimmung bei Berufsbildung; JAV vertritt Azubi-Interessen; Qualitätssicherung.

Rechte und Pflichten Azubi

Rechte: Vermittlung, Vergütung, Freistellung, Urlaub, Zeugnis; Pflichten: Lernpflicht, Weisungsgebundenheit, Berichtsheft, Berufsschule, Sorgfalt, Schweigepflicht.

Prüfungen

Zweck Zwischenprüfung

Ermittlung Ausbildungsstand zur Halbzeit; keine Bestehensvoraussetzung; Rückmeldung über Lernfortschritte; bei gestreckter Prüfung: Teil 1 zählt.

Aufbau Abschlussprüfung

Prüft berufliche Handlungsfähigkeit; schriftlich und praktisch; verschiedene Prüfungsbereiche; vor Prüfungsausschuss IHK/HWK; Mindestleistungen erforderlich.

Ablauf Fachgespräch

Mündlicher Prüfungsteil; prüft Fachwissen, Problemlösung, Kommunikation; situativ, fallbezogen oder reportbezogen; 15-30 Minuten.

Definition Prüfungsbereiche

Fachlich abgegrenzte Themengebiete; in Ausbildungsordnung festgelegt; jeder Bereich gewichtet; Mindestanforderungen; verschiedene Prüfungsformen.

Ablauf Präsentationsprüfung

Präsentation betriebliches Projekt (10-15 Min.); Fachgespräch (15-20 Min.); Medien nutzen; Bewertung: Fach-, Präsentations-, Kommunikationskompetenz.

Rollen & Beteiligte

Aufgaben Ausbilder

Planung, Durchführung, Kontrolle; Vermittlung, Anleitung, Förderung, Beurteilung; Dokumentation; Zusammenarbeit Berufsschule; Prüfungsvorbereitung; Vorbild.

Merkmale guter Azubis

Lernbereitschaft, Motivation, Zuverlässigkeit, Engagement; Pflichten erfüllen; Interesse; selbstständig, teamorientiert; Pünktlichkeit, Sorgfalt; Fragen stellen.

Verantwortung Ausbildungsbetrieb

Planmäßige Ausbildung, geeignete Ausbilder, Ausbildungsmittel, Freistellung; Ausbildungseignung; Vertrag, Vergütung, Zeugnis; Qualität sicherstellen.

Qualität & Abschluss

Bedeutung Kompetenzentwicklung

Systematischer Aufbau von Fach-, Methoden-, Sozial-, Personalkompetenz; handlungsorientiert, selbstgesteuert; in realen Situationen; durch Reflexion gefördert.

Wichtige Schlüsselqualifikationen

Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Personalkompetenz, Medienkompetenz; überfachlich, berufsübergreifend; ermöglichen lebenslanges Lernen und Anpassungsfähigkeit.

Ablauf nach Ausbildungsabschluss

Prüfungszeugnis und Ausbildungszeugnis; Ausbildung endet mit Prüfung; Übernahme möglich (befristet max. 1 Jahr); Weiterbildung möglich.

Inhalt Ausbildereignungsprüfung

Vier Handlungsfelder: Voraussetzungen prüfen, Ausbildung vorbereiten, durchführen, abschließen; schriftlich 180 Min.; praktisch mit Fachgespräch 30 Min.

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