
Der Online-Videokurs für
Industriekaufmann
& Industriekauffrau
Deine komplette Prüfungsvorbereitung. Visuell, verständlich und genau auf deinen IHK-Abschluss zugeschnitten.
Warum Textbücher oft frustrieren
Trockene Theorie, schwer verständliche Fachbegriffe und endlose Textwände – so kennen viele Azubis ihre Prüfungsvorbereitung. Besonders bei komplexen Themen wie der IHK-Prüfung für Industriekaufmann & Industriekauffrau wird aus dem Lernstoff schnell eine unüberschaubare Masse an Informationen. Unser Videokurs löst dieses Problem radikal mit Visuellem Lernen und zeigt dir, wie effizientes Lernen wirklich funktioniert.
Die alte Art zu lernen
- Veraltete Skripte
- Trockene Theorie
- Fehlender Praxisbezug
Die Evkola Methode
- Visuelles Verständnis
- Echte Geschäftsfälle
- Fokus auf Verständnis

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Dein roter Faden durch die Prüfung

Geschäftsprozesse
Der wichtigste Teil. Marketing, Personal & Leistungserstellung.

KSK
Keine Panik vor Zahlen. KLR und FIBU verständlich erklärt.

WISO
Wirtschafts- und Sozialkunde. Deine Rechte & Pflichten.
Lernen im eigenen Tempo
Pause, Spulen, Wiederholen – du bestimmst, wie schnell du lernst. Keine Zeitnot, kein Druck.
Überall verfügbar
Lerne auf Handy, Tablet oder Laptop – zu Hause, unterwegs oder in der Pause.
Prüfungsnah
Fokus auf relevante IHK-Themen. Kein unnötiger Ballast – nur was wirklich wichtig ist.
Update-Garantie
Immer aktueller Stoff. Wir aktualisieren den Kurs regelmäßig nach neuen Prüfungsvorgaben.
Entwickelt von Experten
Unsere Kurse werden nicht von Theoretikern erstellt. Jedes Modul ist geprüft von erfahrenen IHK-Prüfern und Ausbildern aus der Praxis.
Bereite dich gezielt auf Industriekaufmann & Industriekauffrau vor
Unser Kurs deckt den offiziellen Rahmenlehrplan lückenlos ab. Wir starten mit den Grundlagen von Geschäftsprozesse, gehen dann tief in die Details von KSK und bereiten dich optimal auf WISO vor. Egal ob Rechenaufgaben oder komplexe Fälle – wir holen dich da ab, wo du stehst, und führen dich Schritt für Schritt zum Prüfungserfolg.
Jedes Video ist darauf ausgelegt, komplexe Inhalte verständlich zu machen. Wir zeigen dir nicht nur die Theorie, sondern erklären dir auch, wie sie in der Praxis angewendet wird. Du siehst echte Beispiele aus dem Berufsalltag, lernst typische Prüfungsaufgaben zu lösen und verstehst die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Themenbereichen. So verstehst du nicht nur, was du lernen musst, sondern auch warum es wichtig ist undwie du das Wissen in der Prüfung anwendest.
Unsere erfahrenen Dozenten kennen die IHK-Prüfung aus erster Hand und wissen genau, wo die Fallstricke lauern. Sie haben selbst hunderte von Azubis erfolgreich durch die Prüfung begleitet und kennen die typischen Fehler, die Prüflinge immer wieder machen. In unseren Videos erklären sie dir Schritt für Schritt, wie du komplexe Aufgaben löst, zeigen dir bewährte Lösungsstrategien und geben dir praktische Tipps, die dir in der Prüfung wirklich helfen. So bereitest du dich nicht nur oberflächlich vor, sondern erwirbst echtes Verständnis für deinen Ausbildungsberuf.
Der Kurs ist so strukturiert, dass du jederzeit zurückspringen kannst, wenn du etwas nicht verstanden hast. Du kannst schwierige Passagen mehrmals ansehen, in deinem eigenen Tempo lernen und gezielt die Themen wiederholen, die dir noch Probleme bereiten. Diese Flexibilität macht den Unterschied zwischen frustrierendem Büffeln und effektivem Lernen. Am Ende wirst du nicht nur die Prüfung bestehen – du wirst wirklich verstanden haben, worum es in deinem Beruf geht.
Dein IHK-Lexikon: Alle Themen im Detail
Rechnungswesen & Controlling
Was ist der Unterschied zwischen Voll- und Teilkostenrechnung?
Die Vollkostenrechnung verteilt alle Kosten (fixe und variable) auf die Kostenträger, während die Teilkostenrechnung nur die variablen Kosten den Kostenträgern zuordnet. Die Vollkostenrechnung dient der Preiskalkulation und der Gewinnermittlung, während die Teilkostenrechnung für kurzfristige Entscheidungen wie Make-or-Buy oder Zusatzaufträge verwendet wird.
Was ist die Kostenartenrechnung und welchen Zweck erfüllt sie?
Die Kostenartenrechnung ist die erste Stufe der Kostenrechnung. Sie erfasst alle im Unternehmen anfallenden Kosten nach ihrer Art (z.B. Materialkosten, Personalkosten, Abschreibungen) und gliedert sie in Einzel- und Gemeinkosten sowie in variable und fixe Kosten. Sie dient als Grundlage für die weitere Kostenverrechnung in der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung.
Wie funktioniert die Kostenstellenrechnung?
Die Kostenstellenrechnung ist die zweite Stufe der Kostenrechnung. Sie verrechnet die Gemeinkosten (die nicht direkt einem Produkt zugeordnet werden können) auf die verschiedenen Kostenstellen des Unternehmens (z.B. Fertigung, Verwaltung, Vertrieb). Dies erfolgt meist durch Verteilungsschlüssel oder innerbetriebliche Leistungsverrechnung. Ziel ist es, die Gesamtkosten jeder Kostenstelle zu ermitteln.
Was versteht man unter Kostenträgerrechnung?
Die Kostenträgerrechnung ist die dritte Stufe der Kostenrechnung und verrechnet die Kosten auf die Produkte oder Dienstleistungen (Kostenträger). Sie zeigt, welche Kosten ein Produkt verursacht hat und dient der Kalkulation der Verkaufspreise. Unterschieden wird zwischen Kostenträgerstückrechnung (Kosten pro Einheit) und Kostenträgerzeitrechnung (Kosten in einem bestimmten Zeitraum).
Was ist der Deckungsbeitrag und wie wird er berechnet?
Der Deckungsbeitrag (DB) ist die Differenz zwischen den Erlösen und den variablen Kosten eines Produkts. Er zeigt, wie viel ein Produkt zur Deckung der Fixkosten und zur Erzielung von Gewinn beiträgt. Berechnung: DB = Verkaufspreis - variable Kosten. Der Deckungsbeitrag I deckt die produktfixen Kosten, der Deckungsbeitrag II deckt die unternehmensfixen Kosten.
Was sind Fixkosten und welche Eigenschaften haben sie?
Fixkosten sind Kosten, die in einer bestimmten Periode unabhängig von der Beschäftigung (Produktionsmenge) anfallen. Sie bleiben also auch bei einer Produktionsmenge von Null bestehen. Beispiele sind Miete, Abschreibungen, Gehälter des Führungspersonals oder Versicherungsbeiträge. Fixkosten sind nur kurzfristig fix, langfristig können sie geändert werden.
Was sind variable Kosten und wie verhalten sie sich?
Variable Kosten ändern sich proportional zur Beschäftigung (Produktionsmenge). Steigt die Produktion, steigen auch die variablen Kosten. Beispiele sind Materialkosten, Akkordlöhne oder Energieverbrauch in der Fertigung. Pro Einheit bleiben die variablen Kosten konstant (variabler Kostensatz), gesamt steigen sie linear mit der Menge.
Was ist eine Break-even-Analyse und wie funktioniert sie?
Die Break-even-Analyse (Gewinnschwellenanalyse) ermittelt die Produktionsmenge, bei der der Gesamtumsatz gleich den Gesamtkosten ist (Gewinn = 0). Sie zeigt, ab welcher Menge das Unternehmen Gewinn erzielt. Berechnung: Break-even-Menge = Fixkosten / (Verkaufspreis - variable Stückkosten). Sie ist ein wichtiges Instrument für die Preispolitik und Investitionsentscheidungen.
Welche Vorteile bietet die Vollkostenrechnung?
Die Vollkostenrechnung ermöglicht eine vollständige Kostendeckung bei der Preiskalkulation, da alle Kosten berücksichtigt werden. Sie dient der langfristigen Preisuntergrenze, der Gewinnermittlung je Kostenträger und erfüllt gesetzliche Vorschriften (z.B. für die Inventar-Bewertung). Sie gibt einen Überblick über die gesamten Kosten je Produkt.
Wann sollte die Teilkostenrechnung eingesetzt werden?
Die Teilkostenrechnung wird für kurzfristige Entscheidungen eingesetzt, bei denen die Fixkosten bereits anfallen und nicht mehr beeinflussbar sind. Typische Anwendungsfälle sind: Make-or-Buy-Entscheidungen, Annahme von Zusatzaufträgen, Sortimentsoptimierung, Preisuntergrenzenbestimmung bei Unterbeschäftigung. Sie zeigt, welche Produkte zur Deckung der Fixkosten beitragen.
Beschaffung & Materialwirtschaft
Wie läuft der Beschaffungsprozess ab?
Der Beschaffungsprozess umfasst mehrere Phasen: 1) Bedarfsermittlung (welche Materialien werden benötigt?), 2) Angebotseinholung bei Lieferanten, 3) Angebotsvergleich und Lieferantenauswahl, 4) Bestellung/Beauftragung, 5) Lieferüberwachung und Wareneingang, 6) Rechnungsprüfung und Zahlung. Ein systematischer Beschaffungsprozess sichert die Versorgung mit Materialien zu optimalen Konditionen.
Wie erfolgt die Bedarfsermittlung in der Materialwirtschaft?
Die Bedarfsermittlung kann deterministisch (aus Stücklisten und Produktionsplänen ableitbar) oder stochastisch (statistische Prognose basierend auf Verbrauchswerten der Vergangenheit) erfolgen. Methoden sind: programmorientierte Bedarfsermittlung (MRP), verbrauchsorientierte Bedarfsermittlung (statistische Verfahren), Bestellpunktverfahren. Ziel ist es, den Materialbedarf rechtzeitig und genau zu planen.
Welche Kriterien spielen bei der Lieferantenauswahl eine Rolle?
Bei der Lieferantenauswahl werden mehrere Kriterien berücksichtigt: Preis/Konditionen, Qualität, Lieferzeit und Lieferzuverlässigkeit, Service und Support, Flexibilität, Finanzstabilität des Lieferanten, geografische Nähe, Umweltaspekte. Oft wird ein Lieferantenbewertungssystem eingesetzt, das die Kriterien gewichtet und Punktwerte vergibt.
Wie funktioniert ein Angebotsvergleich?
Beim Angebotsvergleich werden die Angebote verschiedener Lieferanten systematisch gegenübergestellt. Neben dem reinen Preis werden auch Nebenkosten (Transport, Verpackung), Zahlungsbedingungen, Lieferzeiten, Qualität und Serviceleistungen verglichen. Oft wird ein Punktesystem verwendet, bei dem die einzelnen Kriterien gewichtet werden. Ziel ist die Auswahl des optimalen Angebots unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren.
Was ist eine Make-or-Buy-Entscheidung?
Die Make-or-Buy-Entscheidung prüft, ob eine Leistung (Komponente, Teilprozess) selbst hergestellt (Make) oder von einem externen Anbieter bezogen (Buy) werden soll. Kriterien sind: Kostenvergleich (Selbstkosten vs. Einkaufspreis), Kapazitätsauslastung, Kernkompetenzen, Qualitätskontrolle, Flexibilität, Risiken (Abhängigkeit vom Lieferanten). Es handelt sich um eine strategische Entscheidung.
Welche Aufgaben hat die Lagerhaltung?
Die Lagerhaltung erfüllt mehrere Funktionen: Ausgleichsfunktion (Puffer zwischen Beschaffung und Produktion/Verbrauch), Sicherheitsfunktion (Materialversorgung bei Lieferengpässen), Spekulationsfunktion (Einkauf bei günstigen Preisen), Veredelungsfunktion (Lagerung als Teil der Produktion). Sie sichert die Materialversorgung, bindet aber auch Kapital und verursacht Lagerkosten.
Welche Lagerkennzahlen sind wichtig?
Wichtige Lagerkennzahlen sind: Lagerbestand (durchschnittlicher Bestand), Umschlagshäufigkeit (Lagerumschlag = Jahresverbrauch / Durchschnittsbestand), durchschnittliche Lagerdauer (360 Tage / Umschlagshäufigkeit), Lagerreichweite, Lagerzinskostensatz. Diese Kennzahlen zeigen die Effizienz der Lagerhaltung und helfen bei der Optimierung der Bestände.
Was ist der Mindestbestand und wie wird er ermittelt?
Der Mindestbestand (Sicherheitsbestand) ist die Menge, die immer vorhanden sein muss, um Lieferengpässe zu vermeiden. Er wird ermittelt basierend auf: durchschnittlicher Lieferzeit des Lieferanten, durchschnittlichem Tagesverbrauch, Sicherheitszuschlag für Schwankungen. Formel: Mindestbestand = (Maximale Lieferzeit - Normale Lieferzeit) × Tagesverbrauch + Sicherheitszuschlag. Er dient als Warnsignal für Nachbestellungen.
Was bedeutet Just-in-Time (JIT) in der Beschaffung?
Just-in-Time (JIT) ist ein Beschaffungskonzept, bei dem Materialien genau zu dem Zeitpunkt geliefert werden, zu dem sie benötigt werden – ohne Lagerbestände. Vorteile: Reduzierung der Lagerkosten, weniger Kapitalbindung, höhere Qualität durch häufigere Lieferungen. Voraussetzungen: zuverlässige Lieferanten, präzise Planung, enge Zusammenarbeit, kurze Lieferzeiten, hohe Flexibilität.
Was versteht man unter Disposition in der Materialwirtschaft?
Die Disposition (Materialdisposition) ist die Planung und Steuerung des Materialbestands. Sie umfasst die Bedarfsermittlung, die Bestellmengenplanung, die Terminierung von Bestellungen und die Überwachung der Materialbestände. Die Disposition sorgt dafür, dass die richtige Menge zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort verfügbar ist, bei optimalen Kosten.
Produktion & Arbeitsvorbereitung
Was umfasst die Produktionsplanung?
Die Produktionsplanung umfasst alle Tätigkeiten zur Vorbereitung und Steuerung der Produktion. Dazu gehören: Absatzplanung, Produktionsprogrammplanung (was wird produziert?), Mengenplanung (wie viel wird produziert?), Terminplanung (wann wird produziert?), Kapazitätsplanung, Materialbedarfsplanung. Sie gliedert sich in langfristige (strategische), mittelfristige (taktische) und kurzfristige (operative) Planung.
Wie funktioniert die Fertigungssteuerung?
Die Fertigungssteuerung ist die operative Umsetzung der Produktionsplanung. Sie steuert den Produktionsablauf im Detail: Auftragsfreigabe, Maschinenbelegung, Materialbereitstellung, Arbeitsplatzsteuerung, Terminüberwachung, Qualitätskontrolle. Ziel ist die optimale Nutzung der Produktionskapazitäten, Einhaltung von Terminen und Qualitätsstandards bei minimalen Kosten.
Welche Produktionsfaktoren gibt es?
Die Produktionsfaktoren sind die Inputs, die für die Herstellung von Gütern benötigt werden. Klassisch werden unterschieden: Arbeit (menschliche Arbeitsleistung), Betriebsmittel (Maschinen, Gebäude, Werkzeuge), Werkstoffe (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe), Disposition (Planung und Steuerung). Moderne Betrachtung ergänzt um: Information, Know-how, Kapital. Die Kombination der Faktoren bestimmt die Produktionskosten.
Was ist die Durchlaufzeit und wie kann sie reduziert werden?
Die Durchlaufzeit ist die Zeit, die ein Auftrag vom Start bis zur Fertigstellung benötigt. Sie setzt sich zusammen aus: Bearbeitungszeit, Rüstzeit, Wartezeit, Transportzeit, Liegezeit. Zur Reduzierung: Vermeidung von Warte- und Liegezeiten, Optimierung der Rüstzeiten, parallele Bearbeitung, Optimierung der Produktionsfolge, Reduzierung von Beständen (KANBAN, JIT). Kürzere Durchlaufzeiten erhöhen die Flexibilität und reduzieren die Kapitalbindung.
Welche Aufgaben hat die Kapazitätsplanung?
Die Kapazitätsplanung ermittelt den Bedarf an Produktionskapazitäten und gleicht ihn mit den vorhandenen Kapazitäten ab. Phasen: Kapazitätsbedarfsplanung (wie viel Kapazität wird benötigt?), Kapazitätsangebotsplanung (wie viel Kapazität steht zur Verfügung?), Kapazitätsabgleich (Können Aufträge termingerecht erfüllt werden?). Bei Engpässen: Kapazitätsanpassung (Überstunden, Zusatzkapazitäten) oder Terminverschiebung.
Marketing & Vertrieb
Was ist die Absatzplanung und welche Faktoren beeinflussen sie?
Die Absatzplanung prognostiziert die zukünftigen Absatzmengen und -umsätze. Beeinflusst wird sie von: Marktentwicklung, Konjunktur, Wettbewerb, Saisonalität, eigenen Marketingmaßnahmen, Preisgestaltung. Methoden sind: Trendextrapolation, Regressionsanalyse, Expertenbefragungen, Kundenbefragungen. Die Absatzplanung ist Grundlage für Produktionsplanung, Materialbedarfsplanung und Finanzplanung.
Was ist der Marketingmix und welche Instrumente umfasst er?
Der Marketingmix beschreibt die Kombination der Marketinginstrumente zur Erreichung der Marketingziele. Die klassischen 4 P's: Product (Produktpolitik: Sortiment, Qualität, Marke), Price (Preispolitik: Preise, Rabatte, Zahlungsbedingungen), Place (Distributionspolitik: Vertriebswege, Logistik), Promotion (Kommunikationspolitik: Werbung, Verkaufsförderung, PR). In Dienstleistungsunternehmen ergänzt um: People, Process, Physical Evidence.
Welche Faktoren beeinflussen die Preisbildung?
Die Preisbildung wird beeinflusst von: Kosten (Kostenorientierung: Vollkosten, Teilkosten), Nachfrage (nachfrageorientiert: Zahlungsbereitschaft), Wettbewerb (wettbewerbsorientiert: Konkurrenzpreise), Unternehmenszielen (Gewinnmaximierung, Marktanteil, Markterschließung), Preisstrategien (Penetration, Skimming, Preisführerschaft), rechtlichen Vorgaben (Rabattgesetz, Preisangabenverordnung). Die optimale Preisbildung kombiniert mehrere Faktoren.
Was gehört zu einer professionellen Angebotserstellung?
Ein professionelles Angebot enthält: genaue Beschreibung der Leistung/des Produkts, Mengenangaben, Einzelpreise und Gesamtpreis, Liefer- oder Leistungstermin, Zahlungsbedingungen, Gültigkeitsdauer des Angebots, Garantie- und Gewährleistungsbedingungen, Allgemeine Geschäftsbedingungen. Es sollte klar strukturiert, verständlich und rechtlich korrekt sein. Ein gutes Angebot schafft Vertrauen und erleichtert die Entscheidung des Kunden.
Wie läuft die Auftragsabwicklung ab?
Die Auftragsabwicklung umfasst die Schritte vom Auftragseingang bis zur Rechnungsstellung: 1) Auftragserfassung und -prüfung, 2) Kreditprüfung (bei Lieferung auf Ziel), 3) Produktionsplanung und -freigabe, 4) Materialbereitstellung, 5) Fertigung/Lieferung, 6) Versand/Übergabe, 7) Rechnungsstellung, 8) Zahlungsüberwachung, 9) Auftragsnachbearbeitung (Service, Garantie). Ein effizientes Auftragsmanagement sichert termingerechte Erfüllung und Kundenzufriedenheit.
Personalwirtschaft
Was umfasst die Personalplanung?
Die Personalplanung umfasst die langfristige, mittelfristige und kurzfristige Planung des Personalbedarfs. Sie gliedert sich in: Personalbedarfsplanung (wie viele Mitarbeiter werden benötigt?), Personalbestandsplanung (wie viele Mitarbeiter sind vorhanden?), Personalbeschaffungsplanung (Rekrutierung, Einstellung), Personaleinsatzplanung (Einteilung, Schichtplanung), Personalentwicklungsplanung (Weiterbildung, Karriereplanung), Personalabbauplanung (bei Überbesetzung).
Welche Personalkosten fallen an?
Zu den Personalkosten zählen: Bruttolöhne und -gehälter, gesetzliche Lohnnebenkosten (Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, Umlagen), freiwillige Sozialleistungen (Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Zusatzversicherungen), betriebliche Altersversorgung, Aus- und Weiterbildung, Personalbeschaffungskosten. Die Personalkosten sind ein wesentlicher Kostenfaktor und müssen im Rahmen der Kostenrechnung berücksichtigt werden.
Welche Arten von Arbeitsverträgen gibt es?
Arbeitsverträge können unterschieden werden nach: Dauer (befristet/unbefristet), Arbeitszeit (Vollzeit/Teilzeit, Gleitzeit), Arbeitsort (stationär/mobile Arbeit, Homeoffice), Art der Tätigkeit (Festanstellung, Leiharbeit, Werkvertrag, Freelancer). Formen: unbefristeter Arbeitsvertrag, befristeter Arbeitsvertrag, Teilzeitvertrag, Minijob-Vertrag. Die Vertragsart bestimmt Rechte und Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Was bedeutet Mitbestimmung im Betrieb?
Die Mitbestimmung gibt Arbeitnehmern das Recht, bei bestimmten Entscheidungen des Arbeitgebers mitzuwirken. Auf betrieblicher Ebene: Betriebsrat (ab 5 Mitarbeitern wählbar) hat Informations- und Beratungsrechte sowie Mitbestimmungsrechte bei sozialen Angelegenheiten. Auf Unternehmensebene: Aufsichtsrat (bei bestimmten Unternehmensformen). Die Mitbestimmung soll die Interessen der Arbeitnehmer schützen und sozial gerechte Entscheidungen fördern.
Was ist ein Tarifvertrag und welche Inhalte hat er?
Ein Tarifvertrag ist eine Vereinbarung zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften über Arbeitsbedingungen. Inhalte: Entgelt (Löhne, Gehälter, Zulagen), Arbeitszeit, Urlaub, Kündigungsfristen, Zusatzleistungen. Er gilt für alle Arbeitnehmer im Geltungsbereich. Tarifverträge können allgemeinverbindlich erklärt werden. Sie dienen der Sicherung von Mindeststandards und verhindern Sozialdumping.
Wirtschaft & Recht
Wie kommt ein Kaufvertrag zustande?
Ein Kaufvertrag kommt durch übereinstimmende Willenserklärungen von Käufer und Verkäufer zustande: Angebot (Antrag) und Annahme. Beide Parteien müssen sich über die wesentlichen Vertragsbestandteile einig sein: Kaufgegenstand, Preis, Menge. Der Vertrag kommt bereits durch die Willenserklärungen zustande, nicht erst durch Übergabe der Ware. Er kann mündlich, schriftlich oder durch konkludentes Handeln geschlossen werden.
Was ist die Gewährleistung und wie lange gilt sie?
Die Gewährleistung (Sachmängelhaftung) ist die Haftung des Verkäufers für Mängel der verkauften Sache. Der Käufer hat Anspruch auf: Nacherfüllung (Nachbesserung oder Ersatzlieferung), Rücktritt vom Vertrag oder Minderung des Kaufpreises, Schadensersatz (bei arglistiger Täuschung). Die Gewährleistungsfrist beträgt bei neuen Sachen 2 Jahre, bei gebrauchten Sachen 1 Jahr (kann bei Unternehmern vertraglich verkürzt werden). Die Beweislast liegt in den ersten 6 Monaten beim Verkäufer.
Wann haftet ein Unternehmer für Schäden?
Die Haftung kann entstehen aus: Vertrag (bei Vertragsverletzung), Delikt (bei vorsätzlichem oder fahrlässigem Verhalten), Produkthaftung (bei mangelhaften Produkten), Umwelthaftung. Die Haftung kann beschränkt sein (bei Kapitalgesellschaften auf das Gesellschaftsvermögen) oder unbeschränkt (bei Personengesellschaften). Versicherungen (Haftpflicht, Betriebshaftpflicht) schützen vor finanziellen Risiken.
Welche Zahlungsbedingungen gibt es im B2B-Geschäft?
Häufige Zahlungsbedingungen: Zahlung sofort (bei Lieferung), Zahlung auf Ziel (z.B. 30 Tage, 60 Tage netto), Skonto (Rabatt bei früherer Zahlung, z.B. 2% bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen), Anzahlung (bei großen Aufträgen), Ratenzahlung, Vorauskasse (bei unbekannten Kunden). Die Zahlungsbedingungen werden im Vertrag vereinbart und beeinflussen die Liquidität und das Risiko.
Was ist der Wirtschaftskreislauf und wie funktioniert er?
Der Wirtschaftskreislauf zeigt den Geld- und Güterstrom zwischen den Wirtschaftssubjekten. Einfacher Kreislauf: Haushalte bieten Arbeit an, erhalten Löhne, kaufen Güter von Unternehmen, Unternehmen zahlen Löhne, verkaufen Güter. Erweiterter Kreislauf: Einbeziehung von Staat (Steuern, Transferzahlungen), Ausland (Export, Import), Banken (Kredite, Sparen). Der Kreislauf verdeutlicht die Verflechtungen in der Volkswirtschaft.
Häufige Fragen
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