Rechnungswesen Verstehen

Mit diesem Artikel wollen wir Dir dabei helfen, die Grundlagen von Buchführung zu verstehen. Dabei ist Buchhaltung nicht nur für deine Prüfung wichtig. Vielmehr geht es uns auch darum dieses Thema leicht und verständlich zu erklären. Da das bei Evkola ohnehin ein wichtiger Ansatz ist, möchten wir dir hier eine kostenlose Einführung geben. Rechnungswesen verstehen kann auch einfach sein.

Daher könnte es im ersten Schritt eine gute Hilfe sein, dass du dir darüber klar wirst warum man überhaupt Rechnungswesen verstehen sollte. Die meisten Mitarbeiter kommen damit doch sowieso nie in Berührung. Meistens ist das Thema auch ziemlich unbeliebt. Studenten und Auszubildende haben oft ihre liebe Not damit. Aber auch Unternehmer drücken sich gerne um diese Aufgabe. Buchführung überlassen sie lieber Ihrem Steuerberater.

Aber gerade wenn du Führungsverantwortung hast, Ist es besonders wichtig sich in diesem Thema auszukennen. Und wer weiß – vielleicht musst Du auch deshalb Rechnungswesen verstehen, weil Du es selber in ein paar Jahren brauchst. Deshalb spielt die Buchhaltung nicht nur eine Rolle bei der Prüfungsvorbereitung oder in Deiner Prüfung.

Vielmehr lernst Du erst dann die finanzielle Leistungsfähigkeit und die Effektivität einzelner Unternehmensprozesse zu verstehen, wenn Du eine GuV lesen kannst und Dich mit Kosten- und Leistungsrechnung auskennst. Damit schaffst du eine gute Basis für zukünftige Entscheidungen. Deshalb solltest du dir beim Lernen immer darüber klar sein, warum du Rechnungswesen verstehen solltest. Das ist ohnehin immer eine gute Entscheidung. Du solltest dir immer den Grund vor Augen halten, warum du für eine Prüfung lernst.

Rechnungswesen Einführung

Im ersten Schritt solltest du dir klar machen, um welche vier großen Themen es beim Rewe geht.

  1. externes Rewe
  2. internes Rewe
  3. Vergleichsrechnung und
  4. Planungsrechnung

Bei dem externen Rechnungswesen geht es um die klassischen Themen der Buchführung. Du hast sicherlich schon von Geschäftsvorfällen und Buchungssätzen gehört. Diese werden im externen Rewe aufgeführt und dokumentiert. Typische Tätigkeiten von Buchhaltung sind Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge, Warenlieferungen, Abrechnungen von Leistungen, Erfassen von Lohn und Gehalt, Abrechnung für die Steuern und die Ermittlung von Gewinn. Alle diese Geschäftsvorfälle werden anhand von Buchungssätzen dokumentiert. Dabei sind die meisten Unternehmen zur Buchhaltung verpflichtet. Welcher Vorgaben im Allgemeinen gesetzlich geregelt sind, kann man im Handelsgesetzbuch nachlesen. Je nachdem, ob es sich um eine Personengesellschaft oder eine Kapitalgesellschaft handelt, sind die Vorschriften unterschiedlich geregelt.

Akitva und Passiva

Am Ende eines Geschäftsjahres werden die einzelnen Vorfälle zusammengefasst. Diese unterteilen sich in zwei Seiten. Auf der linken Seite findet man die sogenannten Aktiva. Hier werden das Anlagevermögen und das Umlaufvermögen dargestellt. Auf der rechten Seite stehen die Passiva. Dort findet man das Eigenkapital, die Rückstellungen und die Verbindlichkeiten. Der Jahresabschluss wiederum besteht aus der Bilanz und der Gewinn und Verlustrechnung. Diese wird einfach mit GuV abgekürzt. Aber nicht jedes Unternehmen ist zur Erstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet. Ob es eine Verpflichtung gibt, hängt auch hier von der Unternehmensform ab.

Das ist auch der Grund, warum man von „extern“ spricht. Denn mithilfe dieser Übersichten kann sich auch jemand, der nichts mit dem Unternehmen zu tun hat, ein Bild von dessen Leistungsfähigkeit und Ertrag machen. Nicht umsonst werden diese Zahlen dann auch veröffentlicht und stehen z.B. dem Finanzamt zur Verfügung.

Das interne Rechnungswesen hingegen ist nicht dafür gedacht, außerhalb des Unternehmens öffentlich zu werden. Vielmehr geht es hier darum, Berechnungen für die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens anzustellen. Es dient als Grundlage für die Planung und Kontrolle von Unternehmensprozessen. Dabei geht es oft um die Maximierung von Gewinnen. Daher spricht man hier auch von Controlling oder von Kosten- und Leistungsrechnung (KLR).

 

 

 

Um dir den Unterschied klar zu machen, möchte ich dir ein kleines Beispiel geben.

Du möchtest für dein Unternehmen einen neuen Drucker kaufen. Kleinere Farb-Laserdrucker kannst Du heute schon für unter 500 Euro kaufen. Diese Geräte bringen meistens schon verschiedene Funktionen mit, die Du im täglichen Büroalltag nutzt. So kannst Du damit beispielsweise auch scannen oder faxen. Nun kannst Du beim Finanzamt die Regelung für ein geringwertiges Wirtschaftsgut nutzen. Diese besagen, dass Du bewegliche Büroausstattung bis zu einem Betrag von 800 Euro netto bereits im ersten Jahr voll abschreiben kannst. Aus Sicht des Finanzamts könntest du also jedes Jahr einen neuen Drucker kaufen. Im internen Rechnungswesen würdest du diesen Sachverhalt vermutlich völlig anders bewerten. Hier wäre es eher ungewöhnlich, dass du den neuen Drucker bereits nach einem Jahr auf den Müll wirfst. Daher würdest Du bei der Planung Deiner Ausgaben im Controlling diesen Umstand auch anders bewerten. Auch das gehört zum Rechnungswesen verstehen.

Controlling im Unternehmen

Da Unternehmen meistens nicht nur aus zwei oder drei Mitarbeitern bestehen, sondern oft sogar verschiedene Abteilungen berücksichtigen müssen, ermittelt die Buchhaltung mit Hilfe des Controllings die Wirtschaftlichkeit. Dabei werden vier verschiedene Rechnungen berücksichtigt. In der Kostenträgerrechnung wird berechnet, wofür Ausgaben im Unternehmen entstanden sind. Bei der Kostenstellenrechnung wird darauf geschaut, in welcher Abteilung diese Ausgaben entstanden sind. Bei der Kostenartenrechnung wird darauf ermittelt, welche Ausgaben entstanden sind. In der Kostenträgerstückrechnung werden wiederum diese Ausgaben den einzelnen Verursachern zugeordnet.

Das Controlling zeigt er also ziemlich genau, wo im Betrieb welche Kosten angefallen sind. Durch die verschiedenen Kostenrechnungen kannst du sehen, wo Möglichkeiten zur Optimierung bestehen. Im Grunde bekommst du damit also einen Überblick zur sinnvollen Kostenkontrolle. Diese kannst du dann nutzen, um zukünftige Entscheidungen daraus abzuleiten.

Indem du verschiedene Zeiträume betrachtest, kannst du die Zahlen aus verschiedenen Perioden miteinander vergleichen. Hier kann es um die Kosten aus deinem Unternehmen gehen, aber auch darum Mitbewerber gegenüberzustellen. Am Ende steht immer die Planungsrechnung. Hierbei werden die Ergebnisse des internen und des externen Rechnungswesens miteinander verknüpft. So kannst du die Unternehmensentwicklung stets im Auge behalten und die richtigen Entscheidungen für die Zukunft ableiten.

Rechnungswesen Grundlagen

Wikipedia schreibt dazu: “Das Rechnungswesen (RW oder auch REWE) oder (seltener) Unternehmensrechnung ist ein Teilgebiet der BWL und dient der systematischen Erfassung, Überwachung und informatorischen Verdichtung der durch den betrieblichen Leistungsprozess entstehenden Geld- und Leistungsströme.“

Wenn man also Rechnungswesen verstehen will, teilt es sich also in zwei verschiedene Adressaten. Zum einen in interne Adressaten, zum anderen in externe Adressaten. Bei den internen Aufgaben geht es um die Dokumentation, die Überwachung und Kontrolle und die Disposition. Diese drei Teilbereiche dienen am Ende der Führung des Unternehmens und unterstützen die Verantwortlichen, richtige Entscheidungen zu treffen. Bei den externen Aufgaben geht es im Wesentlichen um zwei Aufgaben. Der Rechenschaftslegung und der Information. Dabei sind die externen Adressaten etwa die Gesellschafter, die Gläubiger, das Finanzamt, die Kunden oder einfach nur die Öffentlichkeit.

Das externe Rewe dient also nur dazu, die Situation eines Unternehmens nach außen zu dokumentieren. Das Finanzamt spielt dabei immer eine wichtige Rolle. Denn die zu zahlenden Steuern leiten sich aus den Gewinnen des Unternehmens ab. Aber auch die anderen Adressaten wie Kunden, Lieferanten oder auch Investoren interessieren sich natürlich für diese Zahlen. Dabei werden immer die Vermögenswerte und die Kapitalbestände in einer Periode erfasst. Das ist üblicherweise das Geschäftsjahr. Dabei muss ein Geschäftsjahr nicht grundsätzlich auch dem Kalenderjahr entsprechen.

Online Video Kurs Rechnungswesen

Mit diesem Online Kurs bekommst Du in kurzer Zeit den Überblick. Schau In 13 Lektionen lernst Du das Wichtigste und hast so den schnellen Durchblick

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Die Finanzbuchhaltung nutzt demzufolge folgende Dinge:

  1. Buchführung
  2. Inventar
  3. Jahresabschluss
  4. Lagebericht
  5. Sondersituationen wie Unternehmensabschlüsse

Dabei ist das Ziel immer, die Geschäftsvorfälle einer bestimmten Zeitperiode nach Außen darzulegen. Weil es auch immer um die Darlegung von vergangenen Ereignissen an externe Adressaten geht, spricht man auch von der Zeitraumrechnung. Beim externen Rechnungswesen geht es daher immer um eine Übersicht der Vermögenslage, der Finanzlage und der Ertragslage einer festgelegten zeitlichen Periode. Das Handelsgesetzbuch (HGB) und verschiedene Steuergesetze stellen hier die Rechtsgrundlage dar.

Gegenwart oder Vergangenheit

Im Gegensatz zum externen Rechnungswesen möchte das interne REWE daher auch keine Vergangenheitswerte darlegen. Vielmehr sollen sich aus den vergangenen Zahlen die richtigen Entscheidungen für die Zukunft ableiten. Das interne Rechnungswesen muss daher keine Rücksicht auf die Vorschriften des Handelsgesetzbuches nehmen. Dadurch kann es mit anderen Bewertungsschwerpunkten arbeiten. Das können beispielsweise kalkulatorische Kosten sein. Dabei spielen auch statistische Verfahren eine Rolle. Das musst Du beachten, wenn Du Rechnungswesen verstehen willst.

In der Kosten- und Leistungsrechnung wird nur die betriebliche Leistungserstellung berücksichtigt. Alle anderen Geschäftsvorfälle spielen bei dieser Betrachtung keine Rolle. Dazu gehören betriebsfremde oder außerordentliche Geschäftsvorfälle. Um die einzelnen Kosten bewerten zu können werden diese zu Beginn durch die Kostenartenrechnung kategorisiert. Danach werden die verschiedenen Kostenarten den unterschiedlichen Kostenbereichen zugeordnet. Am Ende bedient man sich der Kostenträgerrechnung, um eine Zuordnung von einzelnen Kosten zu den Leistungen herzustellen.

Rechnungswesen Online lernen

Rechnungswesen verstehen ist gar nicht so schwer. Mit unserem Online Videokurs kannst Du relativ schnell die Grundlagen legen. Dazu haben wir für dich zwei Kurse entwickelt. Der eine Online Kurs beschäftigt sich verständlich mit den Grundlagen. Der andere Online Kurs beschäftigt sich mit dem Bereich Kosten und Leistungsrechnung. Dabei ist es egal, ob du eine Ausbildung zum Buchhalter machst, Finanzbuchhaltung für die Berufsschule lernen musst oder dich Controlling schon immer interessiert hat. In erster Linie haben wir die beiden Online-Kurse verständlich als Prüfungsvorbereitung entwickelt, damit Azubis die IHK-Prüfung mit guten Zensuren bestehen. Aber auch als Einführung für Studenten der BWL oder der VWL machen die beiden Online-Kurse eine gute Figur. Zusammenhänge werden sinnvoll und einfach dargestellt. So bekommst du den größten Gewinn aus dem Kurs. Dadurch eignen sich diese Kurse auch für Studenten zum Beispiel im Bereich BWL. Aber auch zur Prüfungsvorbereitung für Fachwirte und Buchhalter vor der Handelskammer sind beide Kurse gut geeignet.

Rechnungswesen Buchungssätze

Wie bereits weiter oben beschrieben, musst du auf der einen Seite die Grundlagen lernen. Auf der anderen Seite ist es aber gerade bei diesem Thema wichtig, dass Du Buchungssätze übst. In jeder Mathearbeit musst du ja am Ende auch Aufgaben rechnen. Und genauso ist es auch im Bereich Rechnungswesen. Deshalb haben wir hier für dich ein paar Buchungssätze zum Üben bereitgestellt. Diese kannst du kostenlos nutzen. Wenn Du Dich von der Qualität der Übungen überzeugt hast, kannst Du auch den passenden Kurs dazu buchen. Mit diesem Kurs kannst du sofort mit dem Üben loslegen. Insgesamt haben wir für Dich etwa 500 Buchungssätze zum Üben entwickelt.

Buchführung - Teil 1

Bilde die Buchungssätze zu den folgenden Geschäftsvorfällen…

Ein Thema mit dem man ganze Bücher füllen könnte mit etlichen Buchungsbeispielen. Zum Üben haben wir für Dich hier einige typische Beispiele ausgewählt.

Rechnungswesen Aufgaben

Die Aufgabe von REWE darin besteht, quantitative Zusammenhänge in einem Unternehmen systematisch zu erfassen, aufzubereiten und anschließend auszuwerten. Das Ganze dient dem Zweck der Planung und der Steuerung und Kontrolle. Aus diesem Grund hat das REWE zwei Aufgaben. Auf der einen Seite soll es der Dokumentation dienen. Hier sind vor allem das Finanzamt, die Banken und der Jahresabschluss zu nennen. Auf der anderen Seite dient es auch als Instrument der Planung und von Entscheidungen und stellte damit eine Kontrolle für die die Überwachung von Wirtschaftlichkeit, Rentabilität und Liquidität dar. Du sieht – Rechnungswesen verstehen ist nicht schwer.

Rechnungswesen Zusammenfassung

Hier haben wir für dich mal ein paar typische Themen zusammengestellt, die Inhalte der Kurse sind. Dazu gehören:

  • Finanzbuchhaltung
  • Kostenrechnung
  • Jahresabschluss
  • Aufwand und Ertrag
  • Rechnungen
  • Gewinn
  • Abschreibung
  • BAB
  • Verlustrechnung
  • Lohn und Gehalt
  • externes Rechnungswesen
  • Erfolgskonten

Mehr zum Online Video Kurs erfährst Du hier.

Rechnungswesen Lernen

Das machst du am besten, indem Du zunächst einmal die theoretischen Grundlagen lernst. Im Anschluss daran solltest Du unbedingt Rechnungswesen Aufgaben üben. Die theoretischen Grundlagen lernst du alle in den beiden Videokurse. Das gilt sowohl für den Bereich Rechnungswesen, als auch für den Bereich externes Rechnungswesen. Die Online-Kurse eignen sich besonders um dich auf deine IHK-Prüfung vor der Handelskammer vorzubereiten. Besonders gefragt waren die beiden Kurse für den Bereich Büromanagement. Aber auch für alle anderen IHK-Prüfungen sind die Online Videokurse bestens geeignet. In 13 Kapiteln behandeln wir folgende Themen im Online Kurs Rechnungswesen.

Kapitel 1

1.1. Was gehört zum Rechnungswesen?
1.2 Aufgaben des Rechnungswesens
1.3 Gesetzliche Grundlagen
1.4 Die 2 Arten der Gewinnermittlung (laut GuV u laut BV-Vergleich)

Kapitel 2

2.1 Wer ist Kaufmann?
2.2. Was, wenn man kein Kaufmann ist?
2.3. Haben Kaufleute auch einen privaten Bereich?

Kapitel 3

3.1 Ordnungsgemäße Buchführung
3.2 Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung

Kapitel 4

4.1 Messen, zählen, wiegen – die Inventur
4.2 Inventurvereinfachungsverfahren
4.3 Inventar

Kapitel 5

5.1 Bilanz
5.2 Unterschied zwischen Inventar und Bilanz
5.3 Aktiva, die Aktivseite
5.4 Passiva, die Passivseite

Kapitel 6

6.1 Einnahmen (allgemein)
6.2 Aufgaben (allgemein)

Kapitel 7

7.1 Das klassische T-Konto
7.2 Heutige Darstellung eines Kontos
7.3 Konten in der EDV

Kapitel 8

8.1 Geschäftsvorfälle
8.2 Buchen auf Bestandskonten
8.3 Aktive und passive Bestandskonten
8.4 Aktivtausch – Passivtausch – Aktiv-Passiv-Mehrung
8.5 Abschluss von Bestandskonten in der Bilanz

Kapitel 9

9.1 Geschäftsvorfälle, die den Gewinn beeinflussen
9.2 Gewinnauswirkungen
9.3 Was sind Erträge
9.4 Was sind Aufwendungen
9.5 Buchungen von Aufwendungen und Erträgen
9.6 Wareneinkäuf

Kapitel 10

10.1 Unser Umsatzsteuersystem
10.2 Umsatzsteuer
10.3 Vorsteuer
10.4 Belastung des Endverbrauchers
10.5 Erfassung der Umsatzsteuer und Vorsteuer in der Buchhaltung

Kapitel 11

11.1 Was ist Abschreibung?
11.2 Gewinnauswirkung der Abschreibung
11.3 Lineare Abschreibung
11.4 Betriebsgewöhnliche Nutzungsdaue
11.5 (geometrisch-) degressive Abschreibung
11.6 Leistungsabschreibung
11.7 Berechnungsbeispiele
11.8 außerordentliche Abschreibung

Kapitel 12

12.1 Entnahme von Geld
12.2 Eigenverbrauch
12.3 Eigenverbrauch und Umsatzsteuer
12.4 Entnahme von Leistungen
12.5 1%-Methode für PKW

Kapitel 13

13.1 Gewinn der Nicht-Kaufleute
13.2 EÜR oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 (3) EStG
13.3 Unterschiede zur Bilanz
13.4 Beispiele

Mehr Informationen zum Online Video Kurs findest Du hier.

Rechnungswesen Grundlagen einfach erklärt

Dabei ist die doppelte Buchführung die Grundlage des Rechnungswesens. Du erfasst im ersten Schritt alle Geschäftsvorfälle im laufenden Abrechnungszeitraum. Als Grundlage dienen der dafür Belege wie Rechnungen oder Quittungen. Dazu gehören natürlich auch Gutschriften und anderen Formen von Belegen. Dieser Geschäftsvorfall wird dann immer auf zwei Konten gebucht. Grundsätzlich bucht man immer von Soll nach Haben.

Buchhaltung versus Buchführung

Dabei solltest du immer den Begriff Buchhaltung von dem Begriff Buchführung unterscheiden. Bei der Buchhaltung analysierst du alle Geschäftsvorfälle, die in deinem Unternehmen aufgetreten sind. Das betrifft also alle Vorgänger die mit dem Vermögen einer Firma zu tun haben. Hierzu gehören Einnahmen, Umsatzerlöse, Materialaufwendungen und Abschreibungen. Außerdem Dinge wie  Mietausgaben, Kredite und Aufwendungen für Lohn und Gehalt.

Bei der Buchführung geht es im Gegensatz um die Aufzeichnung dieser Geschäftsvorfälle. Damit bekommst du einen guten Überblick der Unternehmenszahlen. Sie dient ja auch als die wichtigste Informationsquelle. Das erklärt auch, warum Rechnungswesen verstehen so wichtig ist.

Aber nicht jeder unterliegt dieser Buchführungspflicht. Denn die Buchführungspflicht bedeutet, dass du verpflichtet bist an der doppelte Buchführung zu führen. Dazu gehören auch der Jahresabschluss und die Bilanz. Du kannst ja recht einfach merken, dass es grundsätzlich zwei verschiedene Verfahren gibt um den Gewinn zu ermitteln.

Doppelte Buchführung

Bei der doppelten Buchführung wird jeder Geschäftsvorfall zweimal erfasst. Dazu gehören dann immer ein Konto und das Gegenkonto. Wenn du dir beispielsweise einen neuen Computer kaufst, hast du einen Computer mehr. Hier würde also das Konto Computer oder Geschäftsausstattung betroffen sein. Gleichzeitig hast du aber auch einen Geld Abgang. Daher betrifft der gleiche Geschäftsvorfall auch ein Konto das mit deinem Geld zu tun hat. Das könnte z.B. das Bargeld Konto sein oder das Bankkonto.

Mit der Einnahmenüberschussrechnung gibt es aber auch ein zweites einfacheres Verfahren. Bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (nach § 4 Abs. 3 EStG) ziehst Du einfach die Betriebsausgaben von den Betriebseinnahmen ab. Auch hier bilden die Belege wieder die Grundlage. Durch die Belege werden dann die Ausgaben gesammelt dargestellt und die Einnahmen separat ebenfalls. Bei dieser Art der Buchführung gibt es keine gesetzliche Vorgabe für die Sammlung deiner Belege. Allerdings solltest Du auch hier auf Ordnung achten. Denn Rechnungswesen Verstehen ist eigentlich ganz leicht. 

Die Belege müssen auch hier zehn Jahre lang aufbewahrt werden. Denn das Finanzamt fordert von dir, dass sämtliche Bücher und Aufzeichnungen aufbewahrt werden müssen, wenn sie für die Besteuerung relevant sind (§ 147 Abs. 1 AO).

Wer ist buchhaltungspflichtig

Allerdings sind diese beiden Methoden nicht frei wählbar. Vielmehr gibt es drei Kriterien, von denen es abhängt, welche Methode du nutzen musst.

  • Rechtsform des Unternehmens
  • Gibt es einen Eintrag im Handelsregister
  • Wie groß ist der Jahresumsatz und der Jahresüberschuss

Die Buchführungspflicht ergibt sich aus diesen drei Kriterien. Grundsätzlich kann man sagen, dass alle Gewerbetreibenden die bestimmte Einkommensgrenzen überschreiten, buchführungspflichtig sind. Daneben gibt es aber auch eine gesetzliche Regelung zur Buchführungspflicht bei folgende Rechtsformen:

  • Kommanditgesellschaften (KG)
  • Offene Handelsgesellschaften (OHG)
  • Aktiengesellschaften (AG)
  • Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung & Compagnie Kommanditgesellschaft (GmbH & Co. KG)
  • Alle Gewerbetreibenden, die im Handelsregister eingetragen sind
  • Gilt auch für Freiberufler, wenn Sie im Handelsregister eingetragen sind

Grundsätze der ordnungsmäßigen Buchführung

Dabei musst Du immer die Grundsätze der ordnungsmäßigen Buchführung (GoB) beachten. Dazu gehören:

  • Belegpflicht
    Zu jeder Buchung muss es einen Beleg geben.
  • Vollständigkeit
    Jeder Geschäftsvorfall muss aufgezeichnet werden. Es darf keine Lücken in den Büchern geben
  • Klarheit und Übersichtlichkeit
    Die Buchführung muss klar strukturiert sein. Außenstehende müssen in der Lage sein die Aufzeichnungen nachzuvollziehen.
  • Nachprüfbarkeit
    Nachprüfbar wird eine Buchhaltung dann kommen wenn jeder Geschäftsvorfall durch einen Beleg prüfbar ist und im Grundbuch eingetragen ist. Das gilt besonders dann, wenn Buchungssätze korrigiert werden müssen. Den Änderungen sind nur dann zulässig, wenn es entsprechende Korrekturbuchungen gibt.
  • Richtigkeit
    Hier unterscheidet man zwei Dinge. Die Geschäftsvorfälle müssen formell korrekt sein und materiell richtig sein. Bei der formellen Richtigkeit geht es darum, dass die richtigen Konten und Kontennamen für Buchungen und Belege verwendet werden. Materiell korrekt bedeutete, dass Inhalt und Wert in der Buchung korrekt erfasst werden müssen.
  • Zeitgerecht
    Du musst die Buchungen innerhalb einer angemessenen Frist vornehmen. Auch die zeitliche Reihenfolge musst Du dabei beachten.
  • Aufbewahrung und Sicherheit
    Du musst die gesetzliche Aufbewahrungspflicht (§ 257 HGB) beachten. Fast immer gelten hier als Aufbewahrungsfrist 10 Jahre bzw. 6 Jahre.

Externes Rechnungswesen

Das externe Rechnungswesen wird auch Rechnungslegung genannt. Genau wie das interne Rechnungswesen und die Planungsrechnungen ist es ein Teil des betrieblichen Rechnungswesens. Es handelt sich damit um einen Teil der Betriebswirtschaftslehre und stellt den finanziellen Rahmen einer Firma nach Außen dar. Die Rechnungslegung ist vor allem spannend für Kapitalgeber und Gläubiger. Aber auch das Finanzamt und Kunden oder Lieferanten sind daran interessiert. Wenn man die Rechnungslegung als Offenlegung versteht, sind besonders die Bilanz und die Gewinn und Verlustrechnung die entscheidenden Teile. Dabei bildet das Handelsgesetzbuch für alle Unternehmensformen die rechtliche Grundlage.

 

Rechnungswesen für Anfänger

Wenn Du noch nie etwas mit Rechnungswesen zu tun hattest, ist aller Anfang schwer. Aus meinen Erfahrungen weiß ich, dass es gerade bei den Buchungssätzen immer wieder zu Missverständnissen kommt. So ist es auf den ersten Blick unverständlich, wie mancher Buchungssatz zustande kommt. Wenn Du beispielsweise zum Geburtstag 200 Euro geschenkt bekommen hast und dieses Geld nun auf Dein Bankkonto einzahlst, müsste der Buchungssatz doch eigentlich lauten “Kasse an Bank”. Schließlich bringst du ja Geld auf deine Bank. Hier ist aber immer die erste Überlegung welches Konto gestiegen ist und welches nicht. Außerdem musst du beachten welches Konto ein Aktivkonto und ein Passivkonto ist. In unserem Beispiel hast du nun zwei Aktivkonten. Bei einem Aktivkonto findet die Mehrung immer im Soll statt und die Minderung immer im Haben. Du müsstest dich also zunächst fragen, welches Konto ist gestiegen und welches nicht. In diesem Fall ist Dein Bankkonto größer geworden. Dein Bargeldbestand ist allerdings gesunken. Da immer von Soll nach Haben gebucht wird, würde der korrekte Buchungssatz in diesem Fall also lauten “Bank an Kasse”. Verwirrend? Kein Wunder. Es braucht einige Übung, damit Du die Logik hinter dem Prinzip verstehst. Ist der Groschen aber erst mal gefallen, kommt der Rest von allein. Mit unseren Online Kursen bekommst Du einen schnellen Überblick und verbuchst anschließend solche Dinge im Schlaf. Hier findest Du mehr Informationen zum Online Kurs.

Rechnungswesen verstehen Buchungssätze üben

Immer noch nicht genug gelesen? Kein Problem. Hier haben wir für Dich weitere kostenlose Buchungssätze zum Üben eingestellt. Probiere einfach mal, wie weit du schon bist. Wenn du dich von der Qualität der Übungen überzeugt hast, kannst du die kostenpflichtige Version kaufen. In der Kaufversion der Online App haben wir für Dich mehr als 500 Buchungssätze mit den Erklärungen zum Üben zusammengestellt. Damit macht Dir so schnell keiner mehr was vor. Doch nun teste erstmal kostenlos, wie viel Du schon kannst. Wenn Du gleich mit der Online App üben möchtest, dann kannst Du Dir hier Deinen Account freischalten.

Externes Rechnungswesen

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Rechnungswesen für Anfänger

Wenn Du noch nie etwas mit Rechnungswesen zu tun hattest, ist aller Anfang schwer. Aus meinen Erfahrungen weiß ich, dass es gerade bei den Buchungssätzen immer wieder zu Missverständnissen kommt. So ist es auf den ersten Blick unverständlich, wie mancher Buchungssatz zustande kommt. Wenn Du beispielsweise zum Geburtstag 200 Euro geschenkt bekommen hast und dieses Geld nun auf Dein Bankkonto einzahlst, müsste der Buchungssatz doch eigentlich lauten “Kasse an Bank”. Schließlich bringst du ja Geld auf deine Bank. Hier ist aber immer die erste Überlegung welches Konto gestiegen ist und welches nicht. Außerdem musst du beachten welches Konto ein Aktivkonto und ein Passivkonto ist. In unserem Beispiel hast du nun zwei Aktivkonten. Bei einem Aktivkonto findet die Mehrung immer im Soll statt und die Minderung immer im Haben. Du müsstest dich also zunächst fragen, welches Konto ist gestiegen und welches nicht. In diesem Fall ist Dein Bankkonto größer geworden. Dein Bargeldbestand ist allerdings gesunken. Da immer von Soll nach Haben gebucht wird, würde der korrekte Buchungssatz in diesem Fall also lauten “Bank an Kasse”. Verwirrend? Kein Wunder. Es braucht einige Übung, damit Du die Logik hinter dem Prinzip verstehst. Ist der Groschen aber erst mal gefallen, kommt der Rest von allein. Mit unseren Online Kursen bekommst Du einen schnellen Überblick und verbuchst anschließend solche Dinge im Schlaf. Hier findest Du mehr Informationen zum Online Kurs.

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Buchführung - Teil 2

Bilde die Buchungssätze zu den folgenden Geschäftsvorfällen…

Ein Thema mit dem man ganze Bücher füllen könnte mit etlichen Buchungsbeispielen. Zum Üben haben wir für Dich hier einige typische Beispiele ausgewählt.