Steuerfachangestellte Ausbildung

Alle Fakten zu Deiner Ausbildung

Einmal im Jahr geht es um die Steuer. Dann müssen etwa 50 % aller Bundesbürger ihre Steuererklärung abgeben. Mit der Steuererklärung legen sie die Einnahmen und die Ausgaben offen. Allerdings bereitet das vielen Menschen Probleme. Hier kommt der Steuerfachangestellte ins Spiel. Denn sie kennt sich gut mit dem ganzen Formularen und Fremdwörtern aus. Steuerfachangestellte beraten individuell, wenn es von die Steuererklärung geht. Dabei helfen ihr die Kenntnisse rund um die Steuer. Mit dem Abschluss vor der IHK können Auszubildende ihre Kenntnisse vom Steuerrecht beweisen. Mit der Steuerfachangestellte Ausbildung legst Du die Grundlage für einen spannenden Beruf.

Aufgaben einer Steuerfachangestellten

Mandanten beraten und betreuen: Steuerfachangestellte sind die Experten und die Ansprechpartner bei einer Steuerberatungsgesellschaft. Du hilfst ihnen der bei ihrer Steuererklärung zu machen, sprichst mit ihnen darüber welche Steuerabgaben sich vom Finanzamt zurückholen lassen und bist für die Steuervorbereitung und Steuernachbereitung der richtige Ansprechpartner. Bei Betriebsprüfungen vom Finanzamt bist du ebenfalls der richtige Ansprechpartner.

Die Buchführung machen: Die Kunden einer Kanzlei bringen Rechnungsbelege und Abrechnungen in die Kanzlei. Dazu gehören beispielsweise das Kassenbuch, Rechnungen und Bankbelege. Diese werden in der Steuerberatungskanzlei überprüft. Anschließend wird das Ganze zu einer ordentlichen Buchführung zusammengefasst. Die meisten Steuerberatungskanzleien arbeiten dabei mit dem Programm von DATEV. Natürlich muss die erstellte Buchführung ordentlich sein und den rechtlichen Grundlagen entsprechen. Alle Unterlagen werden am Schluss in ihren Akten abgelegt

Erstellen von betriebswirtschaftlichen Auswertungen und Jahresabschlüssen: Für viele Kunden ist es außerdem wichtig, am Ende des Jahres eine betriebswirtschaftliche Auswertung zu bekommen. Das gehört ebenfalls zu deinen Aufgaben. Daneben kümmerst du dich um Lohnsteueranmeldungen oder Umsatzsteuererklärungen.

Erstellen von Lohn und Gehaltsabrechnungen: Eine weitere Aufgabe ist es Angestellte und Arbeitnehmer bei den Sozialversicherungsträgern anzumelden, oder gegebenenfalls wieder abzumelden. Eine Anmeldung oder eine Abmeldung erfolgt immer dann, wenn die Arbeitnehmer einen neuen Job beginnen oder ihn beenden. Dabei werden die Lohnsteuer, Kirchensteuer und die Sozialabgaben individuell berechnet. Die Höhe dieser Abgaben hängt vom Einkommen, vom Bundesland und natürlich auch vom Familienstand ab.

Deine Aufgaben:

  • Betreuung und Beratung von Mandanten
  • Erledigen der Buchführung
  • Erstellen der betriebswirtschaftlichen Auswertungen und der Jahresabschlüsse
  • Erstellen der Lohn und Gehaltsabrechnungen
  • Übernehmen von organisatorischen und kaufmännischen Tätigkeiten

Unterschied zwischen Steuerfachangestellten und  Steuerberater?

Oft werden diese Begriffe verwechselt. Damit du dich allerdings Steuerberater nennen darfst, musst du zunächst eine Prüfung machen. Diese kann du aber erst nach 10 Jahren Berufserfahrung ablegen, es sei denn du hast ein sprechendes Studium absolviert. Ein weiterer wichtiger Unterschied ist, dass sich Steuerberater als Freiberufler selbständig machen können, Steuerfachangestellter nicht.

Gute Gründe für die Ausbildung zur Steuerfachangestellten

Wenn du deine Ausbildung zur Steuerfachangestellten geschafft hast, hast du gute Chancen auf einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. Da Steuern in jedem größeren Unternehmen eine wichtige Rolle spielen, hast du auch gute Chancen bei größeren Unternehmen anzufangen. Außerdem kannst du dich beruflich weiterbilden und eröffnest vielleicht sogar einmal eine eigene Steuerkanzlei. Zu der Fortbildung gehören beispielsweise der Steuerfachwirt, oder ein Studium für Steuern und Finanzen.

Arbeitsstellen bei einer Steuerberatungsgesellschaft

Fast jeder Steuerfachangestellter arbeitet in einem Büro. Normalerweise sind das Kanzleien von Steuerberatern oder Kanzleien von Wirtschaftsprüfern. Typisches Beispiel sind Büros von Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.

Arbeitszeiten als Steuerfachangestellte

Als Angestellte arbeitest du in einer ganz normalen 37 bis 40 Stunden Woche. Das hängt von deinem Arbeitgeber ab. Normalerweise hast du ganz geregelte Arbeitszeiten wie das im Büro üblich ist.

Arbeitskleidung für die Auszubildenden

Menschen die im Büro arbeiten, bevorzugen üblicherweise einen klassischen Business Stil. Da du die meiste Zeit mit deinen Arbeitskollegen und Kolleginnen arbeitest und nicht bei Mandanten bist, kannst du meist auch legere Kleidung tragen.

Voraussetzungen für Steuerfachangestellte

Du solltest gut mit Zahlen umgehen können. Gerade bei umfangreichen Steuererklärungen oder Kostenabrechnungen solltest Du den Überblick behalten. Es kann also nicht schaden, wenn du in der Schule schon gute Noten in Mathe hattest. Außerdem solltest du strukturiert arbeiten können. Denn du musst oft Paragraphen oder Gesetzestexte richtig zuordnen können. Besonders wichtig bei diesem Job ist dass, dass du die Aufnahmen sorgfältig bearbeitest. Denn ein Fehler in den Steuererklärungen ist meist keine gute Idee.

Die Betreuung in der Ausbildung zur Steuerfachangestellten

Jeder Auszubildende bekommt einen Betreuer. Der Betreuer kümmert sich um die fachliche und persönliche Betreuung. Er unterstützt die Auszubildenden dabei, die Aufgaben gut zu erledigen. Außerdem hilft er dir auch bei persönlichen Fragen. Wenn deine Leistungen entsprechend sind, kannst du die Ausbildungszeit sogar verkürzen.

Ausbildung als Steuerfachangestellte

Steuerfachangestellte machen eine duale Ausbildung. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Dabei arbeitest du gleichzeitig im Ausbildungsbetrieb und gehst zur Berufsschule. Diese besuchst du dabei an festen Tagen.

In den ersten zwei Jahren lernst du fast alle Ausbildungsinhalte. Dazu gehören Grundlagen im Bereich Wirtschaftslehre, Steuerlehre und Rechnungswesen. Manche Inhalte sind allerdings sehr komplex. Daher wird im dritten Jahr hauptsächlich der Stoff der ersten zwei Jahre vertieft. Die Zwischenprüfung legst du im zweiten Ausbildungsjahr ab. Am Ende der Ausbildung machst du dann deine Abschlussprüfung.

Lerninhalte für Steuerfachangestellte in der Berufsschule

Allgemeine Wirtschaftslehre: Zunächst einmal lernst du die Grundlagen der allgemeinen Wirtschaftslehre. Das hilft dir, um Rahmenbedingungen zu verstehen und Gesetzestexte und Paragraphen im Kontext zu verstehen.

Steuerlehre: Und deine Arbeit machen zu können und Steuererklärungen anfertigen zu können, erlernst du hier die Grundlagen des Steuerrecht. Welches Unternehmen muss wie viel Steuern zahlen? Welchen Unterschied gibt es in den Steuerklassen? In welcher Steuerklasse wird ein Alleinverdiener eingestuft? Wie ist das bei Verheirateten? Das sind typische Fragen, die du nach deiner Ausbildung beantworten kannst. Auch die Unterscheidung verschiedener Unternehmensformen und der damit verbundenen Steuerlast gehört zu deiner Ausbildung.

Rechnungswesen: Als Teil der allgemeinen Wirtschaftslehre bildet das Rechnungswesen eine wichtige Grundlage. Beispielsweise, wenn es um den Jahresabschluss von Unternehmen geht. Hier lernst du Geld- und Leistungsströme systematisch zu erfassen und zu überwachen.

Die Basics lernst du im ersten und zweiten Ausbildungsjahr. Im dritten Jahr geht es vor allen Dingen darum, das Gelernte zu vertiefen und dich auf deine Abschlussprüfung vorzubereiten.

Steuerfachangestellte im Ausbildungsbetrieb

Im ersten Ausbildungsjahr lernst Du die praktischen Arbeiten kennen. Hier befasst Du Dich mit Gesetzen als Grundlage für das Personalwesen und das Arbeits- und Sozialrecht. Bei der Buchführung musst du verschiedene Vorschriften beachten. Oft werden hier auch Arbeitstechniken eingesetzt, die du in der Ausbildung lernst. Dazu gehören beispielsweise der Umgang mit der Umsatzsteuer oder der Einkommensteuer. Auch Fragen rund um die Abgabenordnung sind an der Tagesordnung. Durch diese Arbeiten verstehst du die Hintergründe für das Gelernte Wissen viel besser.

Im dritten Lehrjahr bearbeitest du auch Lohn und Gehaltsabrechnungen. Du verstehst, wie eine Rechnungslegung funktioniert. Und du bekommst ein Verständnis dafür, wie finanzielle Mittel verwendet werden.

Prüfung zur Steuerfachangestellten

Die Prüfung zur Steuerfachangestellten ist der Höhepunkt deiner Ausbildung. Wenn Du sehr gute Zensuren bekommen hast, kannst Du die Ausbildungszeit sogar auf 2,5 oder 2 Jahre verkürzen.

Vorbereitung für die Prüfungen zur Steuerfachangestellten

In der Berufsschule und in einem Ausbildungsbetrieb bekommst du die wichtigsten Basics für deine Prüfungen. Alle Themen werden hier mehr oder weniger umfangreich besprochen. Um dich gezielt auf deine Prüfungen vorzubereiten, haben wir auf unseren Webseiten einen Online Videokurs für dich eingerichtet. Dieser Online Videokurs ist vielleicht der umfangreichste Kurs, den du im Internet finden wirst. Hier lernst du nicht nur die theoretischen Grundlagen noch einmal, sondern bereitet sich ganz gezielt auf deine Abschlussprüfung vor.

Steuerfachangestellte Ausbildung – Deine Prüfungsvorbereitung

Im Online-Video Kurs werden alle Lernfelder deiner Ausbildung noch einmal besprochen. Und zwar so, dass du sie anschließend wirklich gut verstanden hast. Außerdem haben wir in dem Online Lernkurs eine Menge Lernkontrollfragen eingebaut. Damit überprüfst du regelmäßig, ob du die Inhalte wirklich verstanden hast. Das Highlight bilden die IHK Prüfungen, über die wir Videokurs ebenfalls sprechen. Aus urheberrechtlichen Gründen können wir dir nicht die Originalprüfungen zeigen. Wir besprechen aber alle Prüfungsfragen in einer leicht abgewandelten Form. Du bekommst also super schnell einen Überblick über das, was in Prüfungen wirklich relevant ist. Und kannst Inhalte damit gut nachvollziehen. Damit schaffst Du Dienen Abschluss locker und Deine Vorbereitung wird zum Kinderspiel. Hier kommst Du zu unserem Online-Video Kurs.

 

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