Marktwirtschaft – was ist das eigentlich?

Die Marktwirtschaft ist eine bestimmte Form der Wirtschaftsordnung. Bei der Marktwirtschaft gilt das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Man unterscheidet dabei verschiedene Formen der Marktwirtschaft.

Bei der Freien Marktwirtschaft wird alles durch den Markt selbst bestimmt. Im Gegensatz zur Planwirtschaft. Der Markt entscheidet also, wovon wie viel produziert und gekauft wird.

Das bedeutet, es bestehen keine allgemeinen Vorschriften, was man verkaufen darf und wie viel man dafür verlangt. Die Unternehmen können also nach ihrem Ermessen produzieren – das nennt man Gewerbefreiheit.

Eine Freie Marktwirtschaft kann nur dann funktionieren, wenn es privates Eigentum gibt und einen Markt, auf dem man frei handeln kann, ohne dass der Staat regelmäßig eingreift.

In der Freien Marktwirtschaft besteht also ein Wettbewerb – der Ablauf der Wirtschaft wird durch die Art und Menge der Waren und Leistungen bestimmt, die angeboten oder nachgefragt werden.

Angebot und Nachfrage bedingen sich dabei wechselseitig: Wenn viele Menschen eine bestimmte Ware kaufen wollen, wird mehr davon produziert. Und umgekehrt lohnt sich die Herstellung eines Produktes kaum, wenn keiner sich dafür interessiert.

Auf der anderen Seite werden durch neue Angebote von Herstellern und Verkäufern auch neue Wünsche und Bedürfnisse bei den Konsumenten geweckt. Der Käufer entscheidet, was er kaufen möchte und der Verkäufer, was er herstellen lässt und auf dem Markt anbietet.

In einer Freien Marktwirtschaft besteht daher Konsum Freiheit. man kann selbst auswählen, was man wo erwerben möchte. Zudem gibt es in der Freien Wirtschaft auch die Vertragsfreiheit – das heißt, jeder kann Verträge schließen, so wie er möchte.

Mit der Freien Marktwirtschaft sind aber große Probleme verbunden. So scheiden wirtschaftlich schwach aufgestellte Unternehmen aus dem Wettbewerb aus.

Das bedeutet, dass kleinere Betriebe im Konkurrenzkampf oft nicht mithalten können und größere Unternehmen immer mehr Macht besitzen. Es besteht die Gefahr, dass ein „Monopol“ oder ein „Kartell“ entsteht – das heißt, eine Person, ein Unternehmen oder eine Firmengruppe hat die Konkurrenz ausgeschaltet und ist alleiniger Verkäufer einer Ware oder Dienstleistung. Daher entwickelte sich die so genannte Soziale Marktwirtschaft, um de soziale Ungerechtigkeiten auszugleichen.

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